Kündigung

Kündigung im Arbeitsrecht

Kündigung im Arbeitsrecht

Lesezeit: 2 Minuten Manchmal passt es einfach nicht. Aber auch weitere Gründe, warum eine Kündigung im Arbeitsverhältnis nicht mehr zu vermeiden ist, sind heute natürlich alles andere als selten. Viele Arbeitnehmer und auch viele Arbeitgeber wissen rund um die Kündigung aber gar nicht Bescheid. Viele wissen nicht, wie diese abläuft, welche Besonderheiten es gibt und wie es mit der Ausführung aussieht, damit diese überhaupt wirksam werden kann. Hier erfahren Sie die wichtigen Fakten rund um die Kündigung im Arbeitsrecht.

Die betriebsbedingte Kündigung

Die betriebsbedingte Kündigung

Lesezeit: 1 Minute Die Kündigung eines Arbeitgebers kann durch dringende betriebliche Erfordernisse sozial gerechtfertigt sein. Ein Gericht wird in diesem Fall prüfen, ob der behauptete betriebsbedingte Kündigungsgrund tatsächlich vorliegt. Auch hat der Arbeitgeber in der Betriebsratsanhörung die entsprechenden Informationen zu geben.

Wann der Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage unwirksam ist

Wann der Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage unwirksam ist

Lesezeit: 1 Minute Wenn ein Arbeitnehmer auf das Recht, Kündigungsschutzklage zu erheben, ohne Gegenleistung direkt nach der Kündigung verzichtet, und dieser Verzicht über ein Formular erfolgt, das ihm vom Arbeitgeber vorgelegt wird, ist er ungültig. Das besagt ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG). In dem Fall ging es um eine Arbeitnehmerin, der zusammen mit zwei Kolleginnen fristlos gekündigt worden war.

Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

Lesezeit: 1 Minute Gerade in Fragen rund um den Arbeitsvertrag gelten wichtige Fristen und Formalien. So zum Beispiel auch bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Für die Kündigungsschutzklage gilt eine Frist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Will sich der betroffene Mitarbeiter gegen die Kündigung wehren, muss er innerhalb dieser Frist Klage vor dem Arbeitsgericht erheben. Hält er diese Frist nicht ein, ist die Kündigung regelmäßig wirksam.

Arbeitsunfähigkeit als Kündigungsgrund

Arbeitsunfähigkeit als Kündigungsgrund

Lesezeit: 2 Minuten Um es vorab einmal klar zu sagen: Auch während einer Arbeitsunfähigkeitsphase darf der Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis kündigen. Der Irrglaube, eine Kündigung während der Krankheit sei nicht möglich, stimmt nicht. Denn sonst könnte einem langzeiterkrankten Arbeitnehmer ja niemals gekündigt werden.

Die Kündigung von Azubis

Die Kündigung von Azubis

Lesezeit: 2 Minuten Der häufigste Fall einer Kündigung von Auszubildenden ist sicherlich die Kündigung in der Probezeit. Ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt zwangsweise nach dem Gesetz mit einer Probezeit. Sie muss 1 Monat und darf höchstens 4 Monate betragen. Während der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen schriftlich gekündigt werden.

Vergessen Sie mündliche Kündigungen!

Vergessen Sie mündliche Kündigungen!

Lesezeit: 1 Minute Das BGB schreibt eindeutig vor, dass Kündigungen der Schriftform bedürfen (§ 623 BGB). Damit ist eine mündliche Kündigung genauso unwirksam wie eine Kündigung, die per E-Mail, SMS, WhatsApp, Facebook-Nachricht usw. erklärt wird. Ein neues Urteil des LAG Hamm zeigt, wie ernst die Arbeitsgerichte diese Vorschrift nehmen (LAG Hamm, Urteil vom 28.4.2017, 1 Sa 1524/16).

Kündigungsfristbeginn, wenn das Unternehmen im Betriebsurlaub ist

Kündigungsfristbeginn, wenn das Unternehmen im Betriebsurlaub ist

Lesezeit: 1 Minute Arbeitgeber können grundsätzlich für Ihr gesamtes Unternehmen einen Betriebsurlaub festlegen. Das geschieht häufiger in der Zeit rund um den Jahreswechsel. Was gilt eigentlich für Kündigungserklärungen von Arbeitnehmern, die während des Betriebsurlaubes im Unternehmen eintreffen, von den Arbeitgebern aber erst nach Ende des Betriebsurlaubes zur Kenntnis genommen werden (können)?

„Low Performer“ kündigen ist alles andere als leicht – so geht’s trotzdem

„Low Performer“ kündigen ist alles andere als leicht – so geht’s trotzdem

Lesezeit: 1 Minute Als Arbeitgeber erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern, dass diese ausreichende Arbeitsleistungen erbringen. Aber Vorsicht: Wenn Sie wegen schlechter Leistungen kündigen wollen, also weil ein Mitarbeiter schlecht arbeitet. Die Kündigung solcher „Low perfomer“ ist alles andere als ein rechtlicher Selbstgänger (ArbG Siegburg, 25.08.2017, 3 Ca 1305/17).

Dieses Risiko gibt es bei der Kündigung am letzten Tag der Kündigungsfrist

Dieses Risiko gibt es bei der Kündigung am letzten Tag der Kündigungsfrist

Lesezeit: 1 Minute Oft möchte man ein Arbeitsverhältnis nicht ohne Not belasten. Das gilt auch, wenn man sich dafür entschieden hat, es zu beenden. Daher wird in den meisten Fällen bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist abgewartet, um die Kündigung auszusprechen. Das ist aber nicht ungefährlich, wie ein Urteil des Arbeitsgerichts Aachen zeigt (Arbeitsgericht Aachen, Urteil vom 19. 6.6.2017, 8 Ca4220/16).

Dann ist eine Abmahnung notwendig

Dann ist eine Abmahnung notwendig

Lesezeit: 2 Minuten Arbeitnehmer sollen durch eine Abmahnung zu einem vertragsgerechten Verhalten veranlasst werden. Abmahnungen haben also eine Hinweis- und eine Warnfunktion. Abmahnungen sind letztendlich die Vorbereitung für eine ordentliche oder außerordentliche fristlose verhaltensbedingte Kündigung.

Fristlose Kündigungen können teuer werden

Fristlose Kündigungen können teuer werden

Lesezeit: 1 Minute Haben Sie als Arbeitgeber einem Mitarbeiter fristlos gekündigt und stellt sich später heraus, dass die fristlose Kündigung unwirksam war, kann es teuer werden. Denn unter Umständen droht hier ein Annahmeverzugslohn. Das hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gerade bestätigt und einer Arbeitnehmerin mehr als 125.000 € Annahmeverzugslohn zugesprochen (LAG Düsseldorf, Urteil vom 21.6.2017, 4 Sa 869/16).

Die fristgemäße Kündigung

Die fristgemäße Kündigung

Lesezeit: 2 Minuten Am häufigsten werden Arbeitsverhältnisse durch eine ordentliche fristgemäße Kündigung beendet.Wichtig: der Arbeitgeber kann in der Regel jederzeit ohne Angabe von Gründen eine Kündigung aussprechen. Das gilt jedenfalls dann, wenn er keinen Kündigungsschutz beachten müssen.

Die Änderungskündigung

Die Änderungskündigung

Lesezeit: 1 Minute Was ist eine Änderungskündigung? Im Fall einer Änderungskündigung kündigt der Arbeitgeber durch eine ordentliche fristgerechte Kündigung das Arbeitsverhältnis und bietet gleichzeitig ein neues Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen an.

Der Kündigungsschutz in Kleinbetrieben

Der Kündigungsschutz in Kleinbetrieben

Lesezeit: 1 Minute Auch in Kleinbetrieben ohne Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes gilt ein sozialer Mindestschutz der Arbeitnehmer. Insbesondere sind Kündigungen, die gegen das allgemeine Diskriminierungs- und Benachteiligungsverbot verstoßen, unwirksam. Auch treuwidrige Kündigungen darf ein Arbeitgeber nicht aussprechen. Das kann vor allem bei widersprüchlichem Verhalten vorkommen.