Heiko Klages ist selbstständiger Rechtsanwalt in Hamburg. Vorher war er zunächst Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei und mehrere Jahre Geschäftsführer eines Arbeitgeberverbandes. Dabei gehörten sowohl die Rechtsberatung der Mitglieder als auch Tarifverhandlungen zu seinen Aufgaben. Er veröffentlicht regelmäßig für verschiedene Verlage Fachbeiträge zu juristischen Themen.
Gehört die Elternzeit in das Zeugnis?

Gehört die Elternzeit in das Zeugnis?

Lesezeit: 2 Minuten Ein wesentlicher Bestandteil jedes Zeugnisses ist die Angabe der Beschäftigungsdauer. Viele Arbeitgeber sind aber unsicher, wie sie mit Ausfallzeiten wie z. B. der Elternzeit umgehen sollen. Gehört die Elternzeit in das Zeugnis oder dürfen Sie diese nicht erwähnen? Immer wieder kommt es zu Urteilen zu den Inhalten eines Zeugnisses. Was gilt für Sie als Arbeitgeber?

Die Lage der Arbeitspausen bestimmen Sie als Arbeitgeber

Die Lage der Arbeitspausen bestimmen Sie als Arbeitgeber

Lesezeit: 2 Minuten Tauchte in Ihrem Unternehmen auch schon einmal die Frage auf, wer festlegt, wann ein Arbeitnehmer Pause macht? Das Arbeitszeitgesetz schreibt vor, wie lange Arbeitspause ein Mitarbeiter machen muss. Immer wieder entsteht in der Praxis aber Streit darüber, wann diese Arbeitspause stattzufinden hat. Die Antwort dazu finden Sie in diesem Beitrag. Und sie ist durchaus vorteilhaft für Arbeitgeber.

So schützen Sie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse

So schützen Sie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse

Lesezeit: 2 Minuten Wird Ihnen manchmal auch ganz mulmig, wenn Sie hören, worüber sich Ihre Mitarbeiter alles unterhalten? Und sind Sie manchmal auch unsicher, ob Ihre Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen wirklich intern bleiben? Manche Mitarbeiter sind da wirklich sehr leichtfertig. Auch wenn sie sich unter Umständen nichts Böses denken, hinnehmen müssen Sie so etwas nicht.

Geschenk bei Weihnachtsfeier nur für teilnehmende Mitarbeiter

Geschenk bei Weihnachtsfeier nur für teilnehmende Mitarbeiter

Lesezeit: 2 Minuten Haben Sie auch schon einmal überlegt, wie Sie Ihre Weihnachtsfeier attraktiver gestalten können? Ein Handelsunternehmen hatte dazu eine interessante Idee, die sich allerdings beinahe als Bumerang erwiesen hätte. Man machte den Mitarbeitern Geschenke auf der Weihnachtsfeier. Als auch ein Mitarbeiter ein Geschenk haben wollte, der an der Weihnachtsfeier nicht teilnahm, musste das Arbeitsgericht entscheiden.

Tipps gegen Blaumacher und Fehlzeiten

Tipps gegen Blaumacher und Fehlzeiten

Lesezeit: 2 Minuten Blaumacher sind ein Übel, sowohl für Arbeitgeber als auch für Kollegen. Als Arbeitgeber haben Sie neben den organisatorischen Belastungen auch wirtschaftliche Nachteile. Dabei gibt es einige Tricks, mit denen Sie bereits im Vorfeld unentschuldigte Fehlzeiten vermeiden oder zumindest reduzieren können. Dadurch ersparen Sie sich unnötige Ausgaben und Stress.

Vermeiden Sie diese 8 typischen Fehler im Arbeitszeugnis

Vermeiden Sie diese 8 typischen Fehler im Arbeitszeugnis

Lesezeit: 2 Minuten Wenn das Arbeitsverhältnis mit einem Mitarbeiter beendet ist, wollen Sie sich in der Regel mit diesen nicht mehr beschäftigen. Sie müssen den Kopf wieder für neue Aufgaben frei bekommen. Dann ist es mehr als lästig, wenn Sie sich noch mit dem Arbeitszeugnis beschäftigen müssen. Ihre Chancen, das nicht tun zu müssen, steigen, wenn Sie diese acht typischen Fehler vermeiden.

4 Gründe, warum Sie die Urlaubsplanung in der Hand behalten sollten

4 Gründe, warum Sie die Urlaubsplanung in der Hand behalten sollten

Lesezeit: 2 Minuten Es gehört zu den unausrottbaren Irrtümern im Arbeitsrecht, dass sich Mitarbeiter Urlaub "nehmen". Richtig ist vielmehr, dass Urlaub von Ihnen als Arbeitgeber gewährt wird (§ 7 BUrlG). Zwar sollen Sie die Urlaubswünsche der Arbeitnehmer berücksichtigen. Das gilt jedoch nicht absolut, Sie dürfen hiervon abweichen. Das setzt aber voraus, dass Sie die Hoheit über den Urlaub Ihrer Mitarbeiter behalten.

Stalking am Arbeitsplatz müssen Sie nicht dulden!

Stalking am Arbeitsplatz müssen Sie nicht dulden!

Lesezeit: 2 Minuten Der Umgang von Mitarbeitern untereinander wird in einigen Betrieben immer rauer. Dabei spielt neben dem bekannten Mobbing auch das sogenannte Stalking leider eine immer größere Rolle. Als Arbeitgeber sind Sie dazu berufen, hier klar Position zu beziehen und die Opfer zu schützen. Das kann bis zu einer Kündigung des Stalkers gehen, wie ein Urteil des BAG zeigt. Erfahren Sie mehr über Stalking am Arbeitsplatz.

Wann der Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage unwirksam ist

Wann der Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage unwirksam ist

Lesezeit: 1 Minute Wenn ein Arbeitnehmer auf das Recht, Kündigungsschutzklage zu erheben, ohne Gegenleistung direkt nach der Kündigung verzichtet, und dieser Verzicht über ein Formular erfolgt, das ihm vom Arbeitgeber vorgelegt wird, ist er ungültig. Das besagt ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG). In dem Fall ging es um eine Arbeitnehmerin, der zusammen mit zwei Kolleginnen fristlos gekündigt worden war.

Arbeitsgericht: Verspätete Zulassung der Kündigungsschutzklage nur ausnahmsweise

Arbeitsgericht: Verspätete Zulassung der Kündigungsschutzklage nur ausnahmsweise

Lesezeit: 1 Minute Ein gekündigter Mitarbeiter muss seine Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsgericht einreichen. Beauftragt er seine Gewerkschaft damit und versäumt diese die rechtzeitige Erhebung der Kündigungsschutzklage wegen Organisationsmängeln, so braucht das Arbeitsgericht die verspätete Kündigungsschutzklage nicht mehr zulassen.

Schadensersatz statt Kündigungsschutzklage geht nicht

Schadensersatz statt Kündigungsschutzklage geht nicht

Lesezeit: 2 Minuten Waren Sie auch schon einmal erleichtert, dass ein gekündigter Mitarbeiter die dreiwöchige Frist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage hat verstreichen lassen? Dann ging es Ihnen sicherlich genauso wie einem Arbeitgeber, dem genau das passiert war. Sehr verwundert war er allerdings, als die gekündigte Mitarbeiterin später Schadensersatz verlangte. Vor Gericht hatte sie aber keinen Erfolg.

Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

Lesezeit: 1 Minute Gerade in Fragen rund um den Arbeitsvertrag gelten wichtige Fristen und Formalien. So zum Beispiel auch bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Für die Kündigungsschutzklage gilt eine Frist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Will sich der betroffene Mitarbeiter gegen die Kündigung wehren, muss er innerhalb dieser Frist Klage vor dem Arbeitsgericht erheben. Hält er diese Frist nicht ein, ist die Kündigung regelmäßig wirksam.

Kündigungsschutzklage: Abwicklungsvertrag als vorbeugende Maßnahme

Kündigungsschutzklage: Abwicklungsvertrag als vorbeugende Maßnahme

Lesezeit: 1 Minute Nach einer Kündigung ist es für Sie am günstigsten, wenn Ihr Mitarbeiter keine Kündigungsschutzklage erhebt, und Sie kein Annahmeverzugsrisiko haben. Vor allem nach betriebs- oder personenbedingten Kündigungen bietet es sich deshalb an, dass Sie dem Mitarbeiter einen Abwicklungsvertrag anbieten, der alle noch offenen Punkte klärt (z.B. Resturlaub, Dienstwagen, Prämien, usw.).

Kündigungsschutzklage: Müssen Sie Ihre Mitarbeiter aufklären?

Kündigungsschutzklage: Müssen Sie Ihre Mitarbeiter aufklären?

Lesezeit: 2 Minuten Sind Sie schon einmal auf den Gedanken gekommen, Ihre Arbeitnehmer darauf hinzuweisen, dass diese gegen eine Kündigung per Kündigungsschutzklage klagen können? Und was die Formalien einer solchen Klage sind? Sie vielleicht nicht, ein Arbeitnehmer hat diese Pflicht aber durchaus angenommen. Das Arbeitsgericht Weiden hat Ihre Pflichten als Arbeitgeber in diesem Zusammenhang klargestellt.

Kündigungsschutzklage hemmt nicht die Verjährung von Lohnansprüchen

Kündigungsschutzklage hemmt nicht die Verjährung von Lohnansprüchen

Lesezeit: 2 Minuten Kommt es beim Ende des Arbeitsverhältnisses zum Streit, geht es oft um mehrere Sachverhalte, die ggfs. mit unterschiedlichen Anträgen beim Arbeitsgericht geltend gemacht werden müssen (z. B. Kündigungsschutzklage, Klage auf rückständigen Lohn, auf Zeugniserteilung). Macht ein Arbeitnehmer hierbei Fehler, können Sie sich als Arbeitgeber evtl. zumindest teilweise auf Verjährung berufen.

Kündigungsschutzklage: Fehler des Anwalts führt nicht zur Verlängerung der Klagefrist

Kündigungsschutzklage: Fehler des Anwalts führt nicht zur Verlängerung der Klagefrist

Lesezeit: 1 Minute Grundsätzlich ist eine Kündigungsschutzklage nur zulässig, wenn sie innerhalb von dei Wochen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsgericht eingeht. Ausnahmsweise wird die Kündigungsschutzklage auf Antrag des Arbeitnehmers zugelassen, wenn es ihm trotz aller zumutbaren Sorgfalt nicht möglich war, die Kündigungsschutzklage rechtzeitig zu erheben. Der Antrag auf nachträgliche Zulassung der Kündigungsschutzklage muss innerhalb von zwei Wochen nach Behebung des Hindernisses gestellt werden.

Vorsicht bei unbezahlter Probearbeit

Vorsicht bei unbezahlter Probearbeit

Lesezeit: 1 Minute In vielen Unternehmen ist es insbesondere bei der Einstellung von Aushilfen üblich: Bevor eine Entscheidung über die Einstellung gefällt wird, sollen die neuen Mitarbeiter erst einmal einige wenige Tage mitarbeiten, damit sich der Arbeitgeber einen Eindruck von dem Mitarbeiter machen kann. Es wird vereinbart, dass für diese Zeit keine Bezahlung erfolgt. Ganz so einfach ist die Sache aber nicht.

Keine Überstunden für freigestellte Betriebsräte

Keine Überstunden für freigestellte Betriebsräte

Lesezeit: 1 Minute Für viele Arbeitnehmer sind Überstunden und vor allem die Bezahlung der Überstunden inzwischen fest einkalkuliert. Nicht selten dient die Überstundenvergütung auch der Sicherung des Lebensstandards. Ob das gesellschaftspolitisch sinnvoll ist, ist eine Frage, wie das ganze rechtlich im Hinblick auf Betriebsratsmitglieder zu bewerten ist, eine andere. Das Bundesarbeitsgericht hatte zu entscheiden, wie es um die Bezahlung von Überstunden bei freigestellten Betriebsratsmitgliedern bestellt ist (BAG, Urteil vom 28.9.2016, 7 AZR 248/14).

Fußball-WM 2018 und Europa-Meisterschaften 2018: Wann Sie Urlaub verweigern dürfen

Fußball-WM 2018 und Europa-Meisterschaften 2018: Wann Sie Urlaub verweigern dürfen

Lesezeit: 2 Minuten Was hat Urlaub mit der Fußball-WM zu tun? Ganz einfach: Je länger die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2018 mitspielt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitarbeiter Urlaub beantragt, um die Spiele zumindest am Fernsehen verfolgen zu können. Auch wegen der im Sommer gleich in sieben Sportarten anstehenden Europa-Meisterschaften können Urlaubswünsche an Sie herangetragen werden. Aber in welchen Fällen dürfen Sie diese ablehnen?

Vorsicht beim 10-Stunden-Tag

Vorsicht beim 10-Stunden-Tag

Lesezeit: 1 Minute Die Tarifverhandlungen in der Metallindustrie und der Koalitionsvertrag machen es wieder einmal deutlich: flexible Arbeitszeiten sind ein heiß diskutiertes Thema. Eine gewisse Flexibilität bringt das geltende Arbeitszeitgesetz allerdings bereits jetzt mit sich. Bis zu 10 Stunden Arbeit am Tag sind möglich, wenn die dafür notwendigen rechtlichen Voraussetzungen eingehalten werden.

WM 2018, Europa-Meisterschaften  und Überstunden: Was Sie dabei beachten müssen

WM 2018, Europa-Meisterschaften und Überstunden: Was Sie dabei beachten müssen

Lesezeit: 1 Minute Der Sportsommer steht mit der Fußball-WM 2018 und Europa-Meisterschaften in 7 Sportarten bevor. Viele Mitarbeiter freuen sich auf spannende Übertragungen. Aber was machen Sie, wenn Ihre Personalplanung durch unvorhergesehenen Ausfall von Mitarbeitern oder Verschiebungen bei Aufträgen über den Haufen geworfen wird? Wann dürfen Sie als Arbeitgeber auch während der Fußball-WM und der Eurropa-Meisterschaften Überstunden anordnen?

Haben Mitglieder des Betriebsrates Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag?

Haben Mitglieder des Betriebsrates Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag?

Lesezeit: 1 Minute Von einem Mandanten wurde mir eine Frage vorgelegt, die möglicherweise auch für Sie interessant ist. In seinem Unternehmen gibt es einen Betriebsrat, bestehend aus drei Betriebsratsmitgliedern. Eines der drei Betriebsratsmitgliedern ist aufgrund eines befristeten Arbeitsvertrages beschäftigt, der in Kürze ausläuft. Der Betriebsrat besteht nun darauf, dass das Arbeitsverhältnis in ein unbefristeten Arbeitsvertrag umgewandelt wird. Muss der Arbeitgeber dieser Forderung nachkommen?

Mitarbeiter soll Springer werden? Nicht ohne den Betriebsrat

Mitarbeiter soll Springer werden? Nicht ohne den Betriebsrat

Lesezeit: 2 Minuten Umstrukturierungen im Unternehmen können dazu führen, dass Mitarbeiter nicht mehr auf ihren bisherigen Arbeitsplätzen beschäftigt werden. Eine beliebte Idee ist es, diese Mitarbeiter dann zukünftig als Springer flexibel einzusetzen, nämlich immer da, wo gerade der Schuh drückt. Diese im Prinzip nachvollziehbare Idee scheitert aber mitunter an einer Hürde, dem Betriebsrat.

Rufbereitschaft auch während des Urlaubs geht nicht

Rufbereitschaft auch während des Urlaubs geht nicht

Lesezeit: 1 Minute Der Jahresurlaub dient zur Erholung. Das ist ausdrücklich im Bundesurlaubsgesetz vorgesehen. Bei der anstehenden Urlaubsplanung in Ihrem Unternehmen sollten Sie als Arbeitgeber das berücksichtigen. Der oben genannte Grundsatz begrenzt auch die Möglichkeit, Rufbereitschaft während des Urlaubs anzuordnen. Stattdessen ist Ihr organisatorisches Geschick gefragt.