Recht

Behalten Sie Recht: Know-how von den Rechtsexperten

Recht haben und Recht bekommen ist leider oft nicht dasselbe. Ob ein Unfall mit dem Auto, Probleme mit dem Vermieter oder Streit im Verein – immer wieder begegnen uns im täglichen Leben Situationen, in denen wir uns im Recht fühlen – die anderen jedoch auch. Kaum jemand möchte ständig einen Rechtsstreit vom Zaun brechen, aber manchmal ist es nötig, für die eigenen Rechte einzustehen.

Bei experto beschäftigen wir uns mit Ihrem Recht und Ihren Handlungsmöglichkeiten. Unsere Experten informieren Sie ständig und aktuell über die wichtigsten Rechtsgebiete:

  • Arbeitsrecht
  • Bank- und Kapitalmarktrecht
  • Erbrecht
  • Mietrecht
  • Steuerrecht
  • Vereinsrecht
  • Versicherungsrecht

Unsere Fachartikel und Ratgeber geben Ihnen eine erste rechtliche Orientierung und zeigen Ihnen, wann Sie es besser dabei bewenden lassen oder auf Ihrem Recht bestehen sollten.

Überstunden und das Arbeitszeitgesetz

Überstunden und das Arbeitszeitgesetz

Lesezeit: 2 Minuten Betriebsräte sind nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) dazu verpflichtet, die zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen zu überwachen. Deshalb darf die Anordnung von Überstunden in keinem Fall gegen die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) verstoßen.

Fristlose Kündigungen können teuer werden

Fristlose Kündigungen können teuer werden

Lesezeit: < 1 Minute Haben Sie als Arbeitgeber einem Mitarbeiter fristlos gekündigt und stellt sich später heraus, dass die fristlose Kündigung unwirksam war, kann es teuer werden. Denn unter Umständen droht hier ein Annahmeverzugslohn. Das hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gerade bestätigt und einer Arbeitnehmerin mehr als 125.000 € Annahmeverzugslohn zugesprochen (LAG Düsseldorf, Urteil vom 21.6.2017, 4 Sa 869/16).

Überstunden und Betriebsrat

Überstunden und Betriebsrat

Lesezeit: 2 Minuten Der Betriebsrat hat bei der Arbeitszeit umfangreiche Mitbestimmungsrechte. Das Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der zeitlichen Lage der Arbeitszeit ist in § 87 Abs. 1 Nr. 2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregelt. Unter dieses Recht fallen die Bestimmung der Wochentage, an denen gearbeitet wird, die Entscheidung, an wie viel Tagen in der Woche gearbeitet wird, die Festlegung von Anfang und Ende der täglichen Arbeitszeit, die Bestimmung der Dauer der täglichen Arbeitszeit sowie die Festlegung der Dauer und Lage der Pausen.

Weihnachtsfeier: dürfen freigestellte Mitarbeiter daran teilnehmen?

Weihnachtsfeier: dürfen freigestellte Mitarbeiter daran teilnehmen?

Lesezeit: < 1 Minute Es naht die Zeit, in der die Weihnachtsfeiern vorbereitet werden. Dabei stellt sich auch die Frage, wem Sie eigentlich die Teilnahme erlauben müssen? Dann eigentlich wollen Sie mit der Weihnachtsfeier ja nicht nur „Danke“ sagen, sondern auch das Teamgefühl in Ihrem Unternehmen stärken. Das Arbeitsgericht Köln hat mit Urteil vom 22.6.2017 entschieden, was im Hinblick auf freigestellte Mitarbeiter gilt (8 Ca. 5233/16).

Kündigung für alkoholisierte Berufskraftfahrer

Kündigung für alkoholisierte Berufskraftfahrer

Lesezeit: 2 Minuten Alkoholisierte Mitarbeiter sind nicht nur ein Ärgernis, sondern ein Sicherheitsrisiko. Das gilt nicht nur, aber insbesondere für Berufskraftfahrer. Als Arbeitgeber müssen Sie sich von solchen Mitarbeitern trennen können, um Schäden an Ihrem Eigentum bzw. Gefährdungen für die Allgemeinheit zu vermeiden. Lesen Sie hier, wann Sie einem alkoholisierten Berufskraftfahrer kündigen können.

Die fristgemäße Kündigung

Die fristgemäße Kündigung

Lesezeit: 2 Minuten Am häufigsten werden Arbeitsverhältnisse durch eine ordentliche fristgemäße Kündigung beendet. Wichtig: der Arbeitgeber kann in der Regel jederzeit ohne Angabe von Gründen eine Kündigung aussprechen. Das gilt jedenfalls dann, wenn er keinen Kündigungsschutz beachten müssen.

Die Änderungskündigung

Die Änderungskündigung

Lesezeit: < 1 Minute Was ist eine Änderungskündigung? Im Fall einer Änderungskündigung kündigt der Arbeitgeber durch eine ordentliche fristgerechte Kündigung das Arbeitsverhältnis und bietet gleichzeitig ein neues Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen an.

Der Kündigungsschutz in Kleinbetrieben

Der Kündigungsschutz in Kleinbetrieben

Lesezeit: < 1 Minute Auch in Kleinbetrieben ohne Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes gilt ein sozialer Mindestschutz der Arbeitnehmer. Insbesondere sind Kündigungen, die gegen das allgemeine Diskriminierungs- und Benachteiligungsverbot verstoßen, unwirksam. Auch treuwidrige Kündigungen darf ein Arbeitgeber nicht aussprechen. Das kann vor allem bei widersprüchlichem Verhalten vorkommen.

Steuerfalle Berliner Testament

Steuerfalle Berliner Testament

Lesezeit: 2 Minuten Das gemeinschaftliche Ehegattentestament ist fast so beliebt wie die Ehe selbst. Die meisten verheirateten Paare greifen daher bei der Formulierung des letzten Willens zum sogenannten Berliner Testament. An die Erbschaftsteuer denken dabei die wenigsten – ein Fehler, der sich vermeiden und auch reparieren lässt.

Wenn der letzte Wille doch nur der vorletzte ist - Ein Überblick über die Widerrufsmöglichkeiten bei Testamenten

Wenn der letzte Wille doch nur der vorletzte ist – Ein Überblick über die Widerrufsmöglichkeiten bei Testamenten

Lesezeit: 2 Minuten Wer eine letztwillige Verfügung schreibt, tut dies meist sehr bedacht und wohlüberlegt. Dennoch ist jedes Testament stets nur eine Momentaufnahme. Beziehungen und Vermögenswerte verändern sich, fallen weg oder kommen neu hinzu. So passiert es häufig, dass ein einst passendes Testament nicht mehr dem Willen des Erblassers entspricht und dieser den Wunsch hat, es zu widerrufen. Wie schon bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung, gibt es dabei einiges zu beachten.

Miniserie Abfindung – Teil 2: Wann erhalte ich eine Abfindung?

Miniserie Abfindung – Teil 2: Wann erhalte ich eine Abfindung?

Lesezeit: 3 Minuten „Dann muss der Chef mir eben eine Abfindung zahlen.“ Das ist ein Irrtum, dem viele Arbeitnehmer unterliegen. Sie glauben, dass es automatisch eine Abfindung gibt, wenn der Arbeitgeber kündigt. Das ist falsch und wird auch durch ständige Wiederholungen nicht richtiger. Die gesetzlichen Ansprüche auf eine Abfindung sind sehr überschaubar. Lesen Sie, wann Ihnen eine Abfindung zusteht.