Steuern & Buchführung

Steuern & Buchführung: Die Finanzen sicher im Griff

Steuern und Buchführung sind für die meisten Privatpersonen ebenso wie für Unternehmer ein rotes Tuch. Wer im „Paragrafendschungel“ den Durchblick hat, ist eindeutig im Vorteil. Deshalb beschäftigt sich experto für Sie mit den wichtigsten Fragen rund um Themen wie die Einkommensteuer, die Steuererklärung, die unternehmerische Buchführung und das Controlling. Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen wie z. B.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, um Steuern zu sparen?
  • Wie reiche ich eine Umsatzsteuervoranmeldung korrekt ein?
  • Wie muss ich meinen Nebenjob versteuern?
  • Was kann man von der Einkommensteuer absetzen?
  • Wie organisieren kleine Unternehmen ihre Buchführung am effizientesten?
  • Worauf ist bei der Steuererklärung zu achten?

Tausende Artikel aus dem Bereich Steuern & Buchführung warten darauf, Ihnen bei Ihren Fragen weiterzuhelfen und Sie einen Schritt weiterzubringen. Hier werden Sie zum Steuer-experto!

Buchführung: So funktioniert die Gewinn- und Verlustrechnung

Die doppelte Buchführung, in der die Gewinn- und Verlustrechnung eine wichtige Rolle spielt, gehört zu jedem Unternehmen dazu. Diese dienen zur Ermittlung des Jahresüberschusses oder auch eines Jahresfehlbetrages vom Unternehmen. Gewinn- und Verlustvorträge sind hierbei zu berücksichtigen. Sogar Veränderungen des Gewinns oder Verlusts müssen mit Quellen und Strukturen aufgezeigt werden.

Geld sparen: Werbungskosten und Spenden in der Einkommenssteuererklärung

Viele deutsche Steuerzahler geben ihre Steuerklärung jedes Jahr pünktlich ab und begleichen ebenso pünktlich ihre Rechnung. Nur vergessen Sie dabei die wohl einfachste Möglichkeit um in der Einkommenssteuer viel Geld zu sparen. Das tolle an dieser Möglichkeit: Man kann Geld sparen und gleichzeitig etwas Gutes tun und sich engagieren. Die Stichwörter hierzu lauten "Werbungskosten" und "Sonderausgaben". Zwei weit gefächerte Begriffe, die im Detail und für diesen Zweck aber schnell und leicht erklärt sind!

Wie Sie Ihre Belege für den Steuerberater bestens vorbereiten

Wenn Sie Ihre Buchhaltung nicht selber durchführen und diese von einem Steuerberater erledigen lassen, sollten die Unterlagen entsprechend sortiert abgegeben werden. Eine gezielte und sorgfältige Vorbereitung der Belege für den Steuerberater kann zu geringeren Steuerberatungskosten – und auch sogar in manchen Fällen zu Steuereinsparungen – führen. Erfahren Sie daher hier, wie Sie Ihre Belege für den Steuerberater bestens vorbereiten.

Vor- und Nachteile des Ehegattensplittings

Geht es um Steuerthemen, die die Allgemeinheit betreffen, so ist kaum eine Sache so heiß diskutiert wie das sogenannte Ehegattensplitting. Dieses besagt, dass Ehepaare bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung zwei Möglichkeiten der Steuerklassenwahl haben. Dabei werden beim Splitting die beiden Ehepartner steuerlich so behandelt, als ob jeder 50 Prozent des gemeinsam erwirtschafteten Einkommens erzielt und dieses quasi als Alleinstehender versteuert, wobei der normale Grundtarif zur Anwendung kommt. Diese Methode hat einige Vorteile, aber auch Nachteile, weshalb sie im individuellen Fall genau zu überlegen ist.

Steuerfreibetrag – Wie Ehepaare vom doppelten Grundfreibetrag profitieren

Der Grundfreibetrag ist der Betrag, welcher der Existenzgrundlage dient und als Steuerfreibetrag gewertet wird. Ehepaare können in ihrer steuerlichen Erklärung einen doppelten Grundfreibetrag geltend machen und somit eine richtige Steuerersparnis erzielen. Bei einer einzelnen Veranlagung würde ab einem Einkommen über dem Existenzminimum eine Einkommenssteuerpflicht erhoben, die jeder Ehepartner für sich einhalten und das überschüssige Einkommen versteuern müsste.

Wann ist eine Steuererklärung für Senioren fällig?

Seit einer Gesetzesänderung 2005 sind die Rentenbezüge nicht mehr komplett steuerfrei. Je nach Beginn des Bezuges sind seit dem mindestens 50 Prozent steuerpflichtig, wobei dieser Anteil je nach späterem Rentenbeginn entsprechend höher wird. Seit 2009 müssen außerdem gesetzliche und private Versicherer melden, wie viel Rentenbezug zwischen 2005 und 2009 an den jeweiligen Rentner ausbezahlt wurden.

Was ist eine Schlussbilanz und wofür brauche ich sie?

Die Schlussbilanz ist fester Bestandteil des Jahresabschlusses und muss laut HGB am Ende einer Rechnungsperiode erstellt werden. Aus ihr lässt sich die Vermögenssituation ablesen. Sie gliedert das gesamte Vermögen in z. B. Privatvermögen, Fremdkapital und Eigenkapital auf. Die Salden der Konten werden über das Schlussbilanzkonto abgeschlossen. Die dort ermittelten Werte werden in die Schlussbilanz übertragen und legen den Gewinn oder Verlust des Geschäftsjahres dar. Sie bildet die Grundlage für die Eröffnungsbilanz für die nachfolgende Rechnungsperiode.

Reisekostenreform 2014: Das ändert sich

Bereits im Dezember 2012 wurde bekannt, dass der Vermittlungsausschuss des Bundestags der Reform des Reisekostenrechts zustimmen würde. Am 01. Februar 2013 stimmte auch der deutsche Bundesrat der geplanten Änderung zu. Ab dem 01. Januar 2014 kommt der Gesetzesentwurf zur "Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung" sowie des "steuerlichen Reisekostenrechts" rechtsgültig zur Anwendung.

Nahestehende Personen bei der verdeckten Gewinnausschüttung

Erhält eine einem Gesellschafter nahestehende Person einen ungerechtfertigten Vermögensvorteil von dessen GmbH, ist darin eine verdeckte Gewinnausschüttung zu sehen. Aus einkommensteuerlicher Sicht ist jedoch nicht die nahestehende Person, die den ungerechtfertigten Vermögensvorteil tatsächlich erhält, der Empfänger der verdeckten Gewinnausschüttung, sondern der Gesellschafter.