Fahrtenbuch

Geschäftswagen: Wann keine monatliche Pauschalsteuer anfällt

Lesezeit: < 1 Minute Die meisten Selbstständigen versteuern die Privatnutzung ihres Geschäftswagens pauschal mit 1% des Listenpreises inkl. Umsatzsteuer. Das ist wesentlich einfacher, als ein Fahrtenbuch zu führen; aber oft auch deutlich kostspieliger. Denn die Steuer müssen Sie in der Regel auch zahlen, wenn Sie den Wagen gar nicht privat nutzen. Eine Ausnahme lässt das Bundesfinanzministerium allerdings zu:

Fahrtenbuch: Regelmäßige Monatsübersichten

Lesezeit: < 1 Minute Ihre privaten Fahrten mit einem Geschäftswagen müssen Sie versteuern. Das können Sie entweder mithilfe der so genannten 1-%-Methode (monatlich wird 1% des Bruttolistenneupreises versteuert) oder einem Fahrtenbuch tun. An Fahrtenbücher darf das Finanzamt keine übertriebenen Anforderungen stellen. So muss nach Ansicht des Sächsischen Finanzgerichts nicht jede einzelne Dienstfahrt eingetragen sein (Sächsisches Finanzgericht, 03.03.2005, Aktenzeichen: 2 K 1262/00).

Firmenwagen nur mit Fahrtenbuch

Lesezeit: < 1 Minute Am 20.12.2005 hat die Bundesregierung beschlossen, dass Firmenfahrzeuge nur noch dann steuerlich berücksichtigt werden können, wenn sie zu mehr als 50% betrieblich genutzt werden. Damit wird die Möglichkeit ersatzlos gestrichen, Pkw, die zwischen 10% und 50% betrieblich genutzt werden, steuerlich geltend zu machen.

Excel-Fahrtenbücher erkennt das Finanzamt nicht an

Lesezeit: < 1 Minute Die Fahrtenbücher sind weiter im Visier der Finanzämter, und auch der Bundesfinanzhof hat in 2 aktuell entschiedenen Fällen erhebliche Anforderungen an Fahrtenbücher klar gestellt (Bundesfinanzhof, 09.11.05, Aktenzeichen: VI R 27/05 und 16.11.05, Aktenzeichen: VI R 64/04): Ein Fahrtenbuch muss ein geschlossenes Verzeichnis sein, z.B. ein gebundenes Notizbuch. Eine lose Blattsammlung erkennt der Fiskus nicht an.

Fahrtenbuch finanzamtsicher führen

Lesezeit: < 1 Minute Der Begriff des ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs war bisher gesetzlich nicht näher bestimmt. Aus dem Sinn und Zweck der Regelung folgte allerdings, dass die Aufzeichnungen vollständig und richtig sowie leicht zu überprüfen sein müssen. Die Richter des Bundesfinanzhofs definieren es in ihren aktuellen Urteilen vom 09.11.2005 (Az. VI R 27/05) und vom 16.11.2005 (Az. VI R 64/04, beide veröffentlicht am 01.03.2006) wie folgt:

Fahrtenbuch: Diese Software ist finanzamtssicher

Lesezeit: < 1 Minute Bis vor kurzem hat das Finanzamt nur handschriftlich geführte Fahrtenbücher anerkannt. Inzwischen werden jedoch auch elektronische Fahrtenbücher akzeptiert. Vorausetzung: Es musss sichergestellt sein, dass nachträgliche Änderungen und Manipulationen ausgeschlossen bzw. eindeutig dokumentiert werden. Diese kostenlose Software erfüllt alle Voraussetzungen:

Fahrtenbuch: Sie dürfen nicht nachträglich Einträge erstellen

Lesezeit: < 1 Minute "Führen Sie doch mal mein Fahrtenbuch." Nicht wenige Chefs delegieren einfach die lästige Pflicht, ein Fahrtenbuch zu führen, an ihre Sekretärin weiter. Doch passen Sie auf: Das Thema Fahrtenbuch beschäftigt in schöner Regelmäßigkeit die deutschen Gerichte. Der Grund liegt auf der Hand: Kann ein Betriebsprüfer es verwerfen, kann er gleich die ersten Euros auf der Einnahmenseite des Finanzamts verbuchen.

Bei Firmenwagen: 8 Jahre Abschreibung

Lesezeit: < 1 Minute Ermitteln Sie den geldwerten Vorteil eines Firmenwagens nach der Fahrtenbuchmethode, müssen Sie bei den Aufwendungen auch die Abschreibungen mit berücksichtigen. Dabei können Sie in der Regel von einer 8-jährigen Nutzungsdauer ausgehen, so dass als jährliche Abschreibung 12,5% der Anschaffungskosten zu Buche schlagen.

Wie versteuere ich mein Dienstfahrzeug am günstigsten?

Lesezeit: < 1 Minute Die Nutzung eines Dienstwagens ist nicht nur ein angenehmes Privileg, sondern bisweilen auch ein steuerliches Rechenexempel. Denn jeder für private Fahrten zur Verfügung gestellte Dienstwagen gilt als "geldwerter Vorteil". Einen solchen Vorteil müssen Sie als Arbeitnehmer versteuern und dafür auch Sozialabgaben zahlen. Die Frage ist nun: Wie versteuere ich mein Dienstfahrzeug am günstigsten?