Toilettentraining mit Patienten – wann und warum?

Toilettentraining mit Patienten – wann und warum?

Lesezeit: 3 Minuten Toilettentraining ist eine wirksame, pflegerische Maßnahme bei geriatrischen Patienten mit einer motorischen Dranginkontinenz. Es bedarf eines im Pflegeteam abgestimmten, an den Trinkgewohnheiten und der individuellen Blasenkapazität orientierten Vorgehensweise. Eine abhängig erreichte Kontinenz kann dann als Kontinenzprofil dokumentiert werden.

Bewohnerbesprechung – systematisches Reindenken üben

Bewohnerbesprechung – systematisches Reindenken üben

Lesezeit: 2 Minuten Die strukturierte Bewohnerbesprechung dient nicht allein dem Ziel, Probleme zu identifizieren, um in einer gegenseitigen Beratung Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Vielmehr geht es darum, unter Berücksichtigung der jeweiligen Entwicklungsphase dem Erleben des Bewohners durch systematisches Reindenken eine Sprache im Pflegeteam zu geben.

Maßnahmen nach einem Sturzereignis

Maßnahmen nach einem Sturzereignis

Lesezeit: 2 Minuten Immer wieder kommen Pflegende hinzu, wenn ein Bewohner gestürzt ist und beginnen oft überhastet und vorschnell mit Hilfemaßnahmen. Dabei ist jeder Sturz anders und es gilt darauf zu achten, dem Bewohner nicht durch die Hilfestellung weiteren Schaden zuzufügen.

Wundbeauftragte in der stationären Altenpflege einrichten

Wundbeauftragte in der stationären Altenpflege einrichten

Lesezeit: 2 Minuten Wundbeauftragte in stationären Altenpflegeheimen sind Garanten für eine erfolgreiche Umsetzung der Forderungen der Expertenstandards in die Praxis. Viele Einrichtungen übertragen diese Aufgaben auf eine besonders geschulte Pflegefachkraft und tragen so zu einer nachhaltigen Kostensenkung bei der Wundversorgung bei. Worauf müssen Sie achten, wenn Sie Wundbeauftragte einrichten?

Basale Stimulation in den normalen Pflegealltag integrieren

Basale Stimulation in den normalen Pflegealltag integrieren

Lesezeit: 2 Minuten Im Rahmen normaler physiologischer Abbauprozesse nehmen mit zunehmendem Alter die Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Kommunikationsfähigkeiten ab. Diesen Prozessen kann gezielt entgegen gewirkt werden. Durch die routinierte Integration der Basalen Stimulation in alltägliche Pflegeabläufe kann neben der Verbesserung der entsprechenden Kompetenzen auch eine höhere Lebensqualität erreicht werden.

So verhalten Sie sich richtig bei Noroviren im Pflegeheim

So verhalten Sie sich richtig bei Noroviren im Pflegeheim

Lesezeit: 2 Minuten Infektionen mit Noroviren sind vor allem in den Wintermonaten gefürchtet. Hygiene steht ganz weit oben auf der To-do-Liste. Wenn sich ein Verdachtsfall ergibt, sind die Pflegeheime in besonderer Weise zu wirksamen Gegenmaßnahmen herausgefordert. Angefangen bei der Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt bis hin zu gut funktionierenden Hygieneplänen haben sich die folgenden Maßnahmen bewährt.

Schlaganfall - Vorsicht in der Rehabilitationsphase

Schlaganfall – Vorsicht in der Rehabilitationsphase

Lesezeit: 2 Minuten Besonders im Akut- oder Anfangsstadium des Schlaganfalls ist es wichtig, dass die Pflegenden bestimmte Prinzipien der Behandlung beachten, da sonst schwerwiegende Folgeschäden auftreten können. Hierzu ist ein Grundverständnis der anatomisch-neurologischen Prozesse sehr hilfreich, wenn man Schäden durch unsachgemäße Mobilisation und Umgebungsgestaltung möglichst gering halten möchte.

Freiheitseinschränkende Pflegemaßnahmen vermeiden: Prüfen Sie Alternativen

Freiheitseinschränkende Pflegemaßnahmen vermeiden: Prüfen Sie Alternativen

Lesezeit: 2 Minuten Viele freiheitseinschränkende Pflegemaßnahmen sind überzogen, da genaue Umstände und Alternativen nicht geprüft wurden. Der Einzelfall muss immer genau geklärt werden. Insbesondere bei Sturzgefahr und Hinlauftendenz lohnt die Suche nach alternativen Pflegemaßnahmen und das Ausprobieren technischer Lösungen. Sehr oft zeigen die Ideen im Kontext von Fallbesprechungen vielversprechende Lösungswege auf.

Was tun bei nachlassendem Durstgefühl im Alter?

Was tun bei nachlassendem Durstgefühl im Alter?

Lesezeit: 4 Minuten Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist von großer Bedeutung. Wie lässt sich aber unser vor allem im Alter nachlassendes Durstgefühl austricksen? Zählt Kaffee mit? Welche Tipps haben die Experten für Pflegende zum richtigen und ausreichenden Trinken? Erfahren Sie im folgenden Beitrag, wie Sie als pflegende Person das nachlassende Durstgefühl bei Patienten oder Angehörigen umgehen.

Sturzrisiken erkennen und dokumentieren

Sturzrisiken erkennen und dokumentieren

Lesezeit: 2 Minuten Sturzrisiken zu erkennen und zu dokumentieren ist pflegerische Kernaufgabe im Rahmen des Assessments. Ein erstmaliger Sturz kann ein Hinweis auf eine abklärungsbedürftige Erkrankung sein. Daher ist es wichtig, Sturzrisiken zu erkennen und zu dokumentieren. Lesen Sie im folgenden Beitrag, was für die Dokumentation von Bedeutung ist.

Feedback - worauf kommt es an?

Feedback – worauf kommt es an?

Lesezeit: 3 Minuten Das Geben und Nehmen von Feedback in Pflegeteams erinnert stark an die Talente vieler Pflegender im Umgang mit Pflegebedürftigen. Es ist Ausdruck von Wertschätzung und zugleich ist es eine Kunst dahingehend, dem Pflegebedürftigen berechtigte Kritik annehmbar zu machen. Eine gut entwickelte Feedbackkultur im Unternehmen verbessert das Betriebsklima und fördert das Selbstvertrauen von Teams. Hier finden Sie Tipps.

Pflegetalent zeigen – Pflegemaßnahmen auswerten und begründen können

Lesezeit: 2 Minuten Pflegeprozessplanung meint neben der Problemlösung immer auch die meist nicht planbare Gestaltung von Beziehungen eines Pflegeteams mit den einzelnen Bewohnern. Während sich Hilfebedarfe von Bewohnern und deren Risiken sehr gut nach dem Muster des Problemlösungsprozesses (voraus) planen und abbilden lässt, ist das konkrete Verhalten des Pflegebedürftigen nur sehr schwer zu antizipieren.

Pflegerisiken dokumentieren

Lesezeit: 1 Minute Pflegekräfte tragen große Verantwortung im Rahmen des Pflegeprozesses. Ihnen obliegen Sorgfaltspflichten hinsichtlich der Verhinderung vermeidbarer Schäden für die Bewohner. Dabei handelt es sich um Risiken im Zusammenhang mit möglichen Folgen aus der Anfälligkeit alter Menschen. Diese Risiken lassen sich im Sinne qualitätssichernder Maßnahmen in der folgenden Liste zusammenfassen und abchecken, um die Pflegerisiken zu dokumentieren.

Mobilitäts-Status erfassen und phasengerecht beschreiben

Lesezeit: 2 Minuten Eine genaue und nachvollziehbare Bewegungsbeschreibung in Pflegeanamnesen und -berichten fällt den Pflegenden oft schwer. Zwar findet man in Pflegeplänen Listen von Problemen in Zusammenhang mit der Mobilität der Pflegebedürftigen, aber selten lässt sich aus der Dokumentation der Mobilitätsstatus nachvollziehbar herauslesen.

Welches Kontinenzprofil ist bei demenzbedingter Dranginkontinenz erreichbar?

Lesezeit: 3 Minuten Bei Demenzkranken entwickelt sich oft und sehr rasch eine motorische Dranginkontinenz. Welches Kontinenzprofil ist hier erreichbar und welche Maßnahmen muss das Pflegeteam ergreifen, um es zu erreichen? Dieser Artikel erklärt den Zusammenhang von nachlassender Großhirnleistung und Inkontinenzform, so dass der Sinn pflegefachlicher Intervention nachvollziehbar wird.

Hygiene-Empfehlungen bei MRSA

Lesezeit: 3 Minuten Multiresistente Bakterien (MRSA) sind für abwehrgeschwächte Bewohner und Patienten mit invasiven Zugängen (DK, PEG, etc.) oder Wunden eine Gefahr, da das Spektrum antibiotischer Therapie stark eingeschränkt ist. Dem Pflegepersonal kommt die Aufgabe zu, aufzuklären und auf die Einhaltung von Hygienestandards zu achten. Der Artikel gibt umfassende Empfehlungen für das Verhalten bei MRSA im Pflegeheim.

Krisensituationen im Altenheim – Risiko-Leitfaden

Lesezeit: 2 Minuten Im Altenpflegeheim kann es immer wieder zu gravierenden Krisensituationen kommen. Dagegen ist angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre keine Einrichtung gefeit. Allerdings sollten die Mitarbeiter für eingetretene Fälle, die in der Regel nicht immer vorauszusehen sind, einen Leitfaden an die Hand bekommen, wie sie sich verhalten sollen.

Freiheitsentziehende Maßnahmen – Das ärztliche Attest

Lesezeit: 2 Minuten Im Fall der Notwendigkeit einer freiheitsentziehenden Maßnahme kommt dem Betreuer oder Vorsorgebevollmächtigten die Aufgabe zu, das Amtsgericht zu informieren. Das Pflegepersonal muss ihn darauf hinweisen und sollte beim Arzt schon ein ärztliches Attest erwirken. Die Gerichte stellen bestimmte Anforderungen an das Attest. Ein entsprechender Vordruck kann hier weiterhelfen.

Validation: Umgangsempfehlungen beim „versunkenen Ich“

Lesezeit: 2 Minuten In der Phase des versunkenen Ichs besteht leicht die Gefahr, dass demenzkranke Menschen in einer reizarmen Umgebung verbleiben oder einem reizüberflutenden Milieu schutzlos ausgeliefert sind. Sowohl die gezielte Nutzung der Talente von Pflegenden als auch die Schaffung eines dieser Phase gerechten Milieus können die Lebensqualität von demenzkranken Menschen verbessern.

Validation – Umgangsempfehlungen beim verborgenen Ich

Lesezeit: 3 Minuten In der Phase des verborgenen Ichs wird es sehr schwer, an die Persönlichkeit heranzukommen und das Ich-Erleben des Erkrankten zu verstehen. Wohldosierte und gezielte Reizangebote, ohne zu überfluten, sind gefragt. Die Frage danach, wie bestimmte Angebote sinnvoll stimulierend gemacht werden können, hängt von vielen Faktoren seiner Wahrnehmungsgewohnheiten ab.

Validation: Umgangsempfehlungen beim verirrten Ich

Lesezeit: 3 Minuten Nach der Phase des bedrohten Ichs zeigen demenzkranke Menschen vielfach Symptome eines verirrten Ichs. Im Vordergrund stehen in dieser Phase die Zeitverwirrung und die Anfälligkeit für Sinnestäuschungen gepaart mit vermehrter, emotionaler Instabilität. Neben Stressabbau und Zuwendung können bestimmte Prinzipien des validierenden Umgangs die Beziehungsgestaltung unterstützen.

Validation – Phasengerechte Kommunikation bei Demenz

Lesezeit: 2 Minuten Im Anfangsstadium der Demenz wenden Pflegende oft Kommunikationstechniken an, die besser anderen Phasen der Erkrankung vorbehalten bleiben sollten. Im Rahmen der Validationsausbildung erlernen sie ganz unterschiedliche Techniken, aber nicht jedes Instrument kann in den verschiedenen Phasen immer gleich empfohlen werden. Wie hilft die Validation bei der Kommunikation bei Demenz?

Validationstechniken – Umdeuten macht es leichter

Lesezeit: 3 Minuten Herausforderndes Verhalten sieht je nach Phase der Demenzerkrankung anders aus. Manchmal wissen auch gut funktionierende Pflegeteams nicht mehr weiter. Das Anwenden von Validationstechniken ist kein Garant für ein verbessertes Wohlbefinden, aber häufig können ein sensibles Beobachten und ein gezieltes Umdeuten den Umgang erleichtern.

Fixierungen vermeiden ist Leitungsaufgabe

Lesezeit: 2 Minuten Freiheitseinschränkende Maßnahmen sind vom Betreuer des Bewohners genehmigen zu lassen. Im Zuge des Werdenfelser Wegs zeigt sich, dass eine gute Fortbildung der Mitarbeiter vielfach neue Möglichkeiten der Gefahrenabwehr eröffnen und so eine Fixierung vermieden werden kann. Darüber hinaus erweisen sich Pflegende in Fallbesprechúngen zunehmend als Experten der Beziehungsgestaltung.

Pseudodemenz: Nutzen Sie die Geriatrische Depressions-Skala

Lesezeit: 2 Minuten Eine Pseudodemenz auf Grund depressiver Störungen ist nicht leicht zu erkennen. Medizinische Maßnahmen und eine im Pflegeteam abgestimmte Beziehungsgestaltung, die die Lebensgeschichte des Patienten als auch seine Einschränkungen und seine Verletzbarkeit berücksichtigt, bedürfen im Vorfeld der Abklärung und weiterer Verlaufskontrollen. Hier hat sich die Geriatrische Depressions-Skala bewährt.

Mit Demenzkranken kommunizieren: Validation

Lesezeit: 2 Minuten Die Validation als Methode bedeutet ein Mitgehen des Pflegenden in die Erlebenswelt des demenzkranken Menschen. Diese Entscheidung für das Mitgehen bietet vielfache Chancen, ihn in seiner momentanen Gefühlswelt personengerecht zu erreichen. Aber mehr als Methode ist Validation eine Grundhaltung. Der Betroffene wird angesichts seiner Erkrankung vorbehaltlos angenommen und krankheitsentsprechend begleitet. Wie funktioniert die Validation?

Arbeitsaufwand nachweisen – die Arbeitsplatzmethode in der Pflege

Lesezeit: 2 Minuten Wie können Pflegedienstleitungen ihre eigenen und die Leistungsanforderungen bestimmter anderer Bereiche transparenter machen? Eine einfache Methode zur Bestimmung eines notwendigen Arbeitsaufwandes ist die Arbeitsplatzmethode. Im Gegensatz zur unkritisch angewandten und meist geltenden Kennzahlenmethode können hiermit Arbeitsaufwände dargestellt und bewusst gemacht werden. Wie wenden Sie die Arbeitsplatzmethode an?

Tom Kitwood – Möglichkeiten positiver Beziehungsgestaltung

Lesezeit: 3 Minuten Tom Kitwood hat zwölf verschiedene Ansätze für eine positive Beziehungsgestaltung beschrieben. Diese dienen dem Ziel, über eine wertschätzende Grundhaltung Beschämungen zu vermeiden und dem demenzkranken Menschen zu helfen, die Integrität seiner Person möglichst aufrecht zu erhalten oder immer wieder neu herzustellen. Was bedeutet das für Sie in der Praxis?

Ausfall im Pflegedienst – Vorschlag für einen Stufenplan

Lesezeit: 2 Minuten Krankheitsbedingte Ausfälle sind im Pflegedienst nicht zu vermeiden. Allerdings sollte man dafür stets gewappnet sein. Neben einer Rufbereitschaftslösung sollte allen Mitarbeitern ein Ablaufschema bekannt sein. Unnötiges "Aus-dem-Urlaub-holen" von Mitarbeitern sollte unbedingt vermieden werden. Wenn eine kurzfristige Krankmeldung bekannt wird, werden folgende Vorgehensweisen empfohlen: in diesem Artikel bekommen Sie einen Vorschlag für einen Stufenplan.

Tipps für eine strukturierte Pflegeanamnese

Lesezeit: 2 Minuten Der Pflegeanamnese kommt eine richtungsweisende Funktion im Rahmen der Pflegeprozessgestaltung zu. Gut strukturierte Anamnesebögen können das Gelingen diesen Prozess unterstützen. Im Ergebnis zeichnet sich ein nachvollziehbares und umfassendes Bild von den Bedürfnissen und dem Verhalten des Bewohners ab.

Pflegevisite als Fortbildungsangebot verstehen

Lesezeit: 2 Minuten Die Pflegevisite hat sich als Evaluationsinstrument in der Pflege bewährt und wird von Prüfinstanzen empfohlen. Sie dient der systematischen Überprüfung der Pflegequalität. Dabei geht es nicht allein um Defizite, sondern auch darum, gelungene Pflegehandlungen bewusst zu machen. Für die Mitarbeiter ist die Pflegevisite eine hervorragende Gelegenheit zur hausinternen Fortbildung und Beratung.

Checkliste Pflegevisite – So könnte sie aussehen

Lesezeit: 1 Minute Die Pflegevisite sollte mit Hilfe einer Checkliste erfolgen, um ein vergleichbares und standardisiertes Vorgehen zu garantieren. Dabei kann weniger mehr sein. Allzu überladene Listen schrecken eher ab und rauben unnötig Zeit. Die Beobachtungsschwerpunkte richten sich dabei nach dem zugrundegelegten Pflegemodell und den Prioritäten der Einrichtung.