Arbeitnehmer

Urlaubsabgeltung wird vererbt

Urlaubsabgeltung wird vererbt

Während bei Arbeitgebern früher ein geradezu lässiges Abwarten bei langzeiterkrankten Mitarbeitern zu erkennen war, dreht sich seit Jahren diese Sichtweise. War bis vor kurzem ein Arbeitnehmer langfristig arbeitsunfähig erkrankt, zahlte der Arbeitgeber seine sechs Wochen Entgeltfortzahlung und wartete einfach ab. Zahlen musste er nichts mehr und häufig genug kündigten langzeiterkrankte Mitarbeiter von selbst – oder verstarben sogar, wie im Fall des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).

Freistellung zur Stellensuche: so geht’s!

Freistellung zur Stellensuche: so geht’s!

Der Arbeitgeber muss seine Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen für die Suche nach einer neuen Stelle freistellen. Wann der Arbeitgeber sie freistellen muss, regelt § 629 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Und so lautet der Gesetzestext: „Nach der Kündigung eines dauernden Dienstverhältnisses hat der Dienstberechtigte dem Verpflichteten auf Verlangen angemessene Zeit zum Aufsuchen eines anderen Dienstverhältnisses zu gewähren.“

Ungleichbehandlung wegen des Alters

Ungleichbehandlung wegen des Alters

Bei Differenzierungen beim Alter hat es der Arbeitgeber relativ leicht. Er muss dabei nicht nachweisen, dass ein bestimmtes Alter zwingende Voraussetzung für die Ausübung der Tätigkeit ist. Eine Differenzierung nach dem Alter ist schon dann zulässig, wenn er hierfür vernünftige Gründe anführen kann. Geregelt ist dies in den §§ 8 und 10 AGG.

Der Urlaubsanspruch von Teilzeitkräften

Der Urlaubsanspruch von Teilzeitkräften

Vor der Festlegung des Urlaubs müssen Sie den Urlaubsanspruch jeder einzelnen Teilzeitkraft berechnen. Teilzeitkräften steht grundsätzlich der gleiche Urlaubsanspruch wie den in Vollzeit beschäftigten Mitarbeitern zu, aber natürlich lediglich anteilig. Auch Aushilfen haben einen Urlaubsanspruch! Denn letztendlich sind Minijobber und Aushilfen auch "nur" Teilzeitkräfte.

Das Wichtigste zur Personalakte

Das Wichtigste zur Personalakte

Entscheidet sich der Arbeitgeber, wie in fast allen Fällen, für Personalakten im Unternehmen, so müssen diese vollständig und sorgfältig geführt sein. Er darf also nicht einfach nur das aufnehmen, was ihm gefällt. Die Personalakten müssen ein möglichst vollständiges, und zutreffendes Bild über die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse des Arbeitnehmers liefern.

Was Sie als Arbeitnehmer bei Facebook wirklich vermeiden sollten

Äußerungen von Arbeitnehmern bei Facebook beschäftigen die Arbeitsgerichte in der letzten Zeit immer mehr. Viele Arbeitnehmer sind offensichtlich der Ansicht, Facebook sei eine Art "rechtsfreier Raum", in dem sie tun und lassen können, was sie wollen. Ein fataler Irrtum, der bis zur Kündigung führen kann. Mit diesen Tipps vermeiden Sie die größten Fallen für Arbeitnehmer bei Facebook.

Wie Sie Ihren Urlaub an Brückentagen durchsetzen

Freuen Sie sich auch schon auf die Brückentage in diesem Jahr? Durch geschickte Kombination von Urlaubstagen und Brückentagen können Sie viel Freizeit für sich reservieren und dabei nur wenige Ihrer kostbaren Urlaubstage einsetzen. Was aber können Sie tun, wenn Ihnen der Arbeitgeber einen Strich durch Ihre Urlaubswünsche macht und den Urlaub an Brückentagen nicht genehmigt?

Abmahnung bekommen: Und nun?

Ein Schock für viele Arbeitnehmer: Der Chef übergibt eine Abmahnung. Nun ist guter Rat gefragt. Wie können und sollten Sie sich jetzt verhalten? Und was bedeutet das für das Arbeitsverhältnis? Wie geht es jetzt weiter? All das sind Fragen, auf die Sie die Antwort hier finden.

Fristlose Kündigung: Achtung vor Schummeleien bei der Arbeitszeit

Als Arbeitnehmer sollten Sie bei der Erfassung der Arbeitszeiten sehr sorgfältig sein. Denn wenn Sie hier falsche Angaben machen, handelt es sich schnell um einen Arbeitszeitbetrug. Die Gerichte erlauben in solchen Fällen Ihrem Arbeitgeber schnell, eine fristlose Kündigung auszusprechen. Sogar auf eine vorherige Abmahnung kann in vielen Fällen verzichtet werden. Lesen Sie hier, was genau gilt.

Vorsicht vor Wettbewerbsklauseln

Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Regelung der wechselseitigen Pflichten nach Ausscheiden des Arbeitnehmers gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie sind gem. §§ 74 ff. HGB auch zulässig. Leider sind sie aber oft so weitgehend, dass sie das Ende einer beruflichen Karriere bedeuten können. Worauf müssen Arbeitnehmer bei Wettbewerbsklauseln achten?