Präsentismus – hohes Risiko durch kranke Mitarbeiter am Arbeitsplatz

Lesezeit: 2 Minuten Kommen Mitarbeiter zur Arbeit, obwohl sie krank sind, spricht man von Präsentismus. Dieser Begriff, der gerade in Deutschland Einzug zu halten beginnt, bezeichnet ein lange bekanntes, aber oft unter Risiko- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten unterschätztes Phänomen. Kann das Personalmanagement Präsentismus erkennen, wie soll es reagieren und warum ist es eigentlich ein Problem?

Entgeltgleichheit: Der Gesetzgeber will Transparenz schaffen

Lesezeit: < 1 Minute Deutschland gehört nicht zu den Vorzeigeländern, wenn es um die Gleichheit der Einkommen im Vergleich zwischen Männern und Frauen geht. Im Durchschnitt 23 Prozent beträgt der Einkommensnachteil von Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen gleichen Alters und gleicher Tätigkeit. Ein Gesetz soll Transparenz schaffen und so die Unternehmen zwingen, Unterschiede abzubauen.

Vertrauensarbeitszeit – wenn das Ergebnis zählt

Lesezeit: < 1 Minute Immer mehr Unternehmen in Deutschland setzen auf Vertrauensarbeitszeit. Bei diesem Modell bleibt die Flexibilität von Gleitzeitsystemen erhalten, auf eine aufwendige Zeiterfassung durch den Mitarbeiter wird jedoch verzichtet. Vertrauensarbeitszeit basiert statt auf minutiöser Zeiterfassung auf dem Vertrauen, dass Arbeitnehmer ziel- und aufgabenorientiert ihre vertragliche Arbeitszeit erbringen und Arbeitgeber einen flexiblen Rahmen dafür schaffen und in der Praxis auch zulassen.

Urlaubsrückstellungen für langzeitkranke Mitarbeiter bilden

Lesezeit: < 1 Minute Das Bundesarbeitsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 24.03.2009 überraschend eine Wende in der deutschen Rechtsprechung zum Thema Urlaubsverfall bei Langzeitkrankheit herbeigeführt. Dieser verfällt nun entgegen der bisherigen Rechtsmeinung nicht mehr, sondern bleibt bestehen. Dies hat zur Folge, dass Urlaubsrückstellungen gebildet werden müssen, da das Unternehmen aus diesen Verpflichtungen jederzeit in Anspruch genommen werden kann.

Fluktuationsquote: Wie wird sie aussagekräftiger?

Lesezeit: < 1 Minute Berechnet man in den ersten Monaten des Jahres eine Fluktuationsquote, stehen hierfür normalerweise nur wenige Daten zur Verfügung. Diese werden auf das Jahresende hochgerechnet, so dass sich eine gehörige Unsicherheit bei der Berechnung nicht vermeiden lässt. Der rollierende Durchschnitt hilft, Sicherheit zu gewinnen.

Personalmanagement in der Krisenzeit: Eine aufschlussreiche Studie

Lesezeit: 2 Minuten Wie reagiert das Personalmanagement auf die Wirtschaftskrise? Welche Maßnahmen sind am Ende erfolgreich, welche liefern nur ein kurzfristiges Ergebnis und wirken sich am Ende sogar negativ aus? Eine Studie zeigt, wie das Personalmanagement großer Unternehmen in Europa in Zeiten der Wirtschaftskrise agiert und welche Unterschiede zwischen Branchen und Ländern es gibt.

Gesundheitsquote statt Krankenquote: Mehr als eine statistische Spielerei

Lesezeit: < 1 Minute Weist man statt einer Krankenquote die umgekehrte Kennzahl, nämlich die Gesundheitsquote aus, mutet dies zunächst als eine statistische Spielerei an. Rechnerisch sagen beide Kennzahlen das Gleiche aus. Sie berichten darüber, wie hoch die Anteile von erbrachter oder nicht erbrachter Arbeitsleistung sind. Der Unterschied liegt eher darauf, welche Signale und Impulse mit dem Berichten der einen oder der anderen Kennzahl gesetzt werden.

Personaleinsatzplanung und -controlling

Lesezeit: 2 Minuten Zwischen bezahlter Arbeitszeit und der Zeit, die effektiv an den Leistungszielen gearbeitet wird, sollte eine möglichst große Übereinstimmung herrschen. Dennoch wird viel Kapazität vorgehalten (und bezahlt), jedoch nicht genutzt. Im Rahmen der Personaleinsatzplanung und des dazugehörigen Controllings wird versucht, dies zu optimieren.

Messung des Humankapitals – Ein neuer Versuch

Lesezeit: < 1 Minute Spricht man davon, dass die Mitarbeiter das wichtigste Kapital des Unternehmens sind, muss man dieses konsequenterweise auch in die Unternehmensbewertung einfließen lassen. Humankapital-Bewertungen versuchen, den Wert der Mitarbeiter und deren Wissen zu messen oder auch Steuerungen zu ermöglichen, die diesen Wert steigern.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Gehaltsentwicklung

Lesezeit: < 1 Minute Es überrascht nicht, aber nun ist es durch eine empirische Studie belegt worden: Die variablen Vergütungsbestandteile sind in 2008 durchgängig gesunken. Die Gehaltsentwicklung der Angestellten ist dadurch in vielen Fällen rückläufig. Die Studie der Unternehmensberatung Lachner, Aden, Beyer und Company in Zusammenarbeit mit der Financial Times Deutschland gibt ein differenziertes und doch klares Bild über die Entwicklung.

Personalkosten: Jammern auf hohem Niveau?

Lesezeit: 2 Minuten Zugegeben, es tut weh, wenn einem Dinge genommen werden, die jahrelang selbstverständlich waren. Der Begriff "Besitzstand“ drückt das Anspruchsdenken aus, das damit verbunden ist. Müssen Personalkosten reduziert werden, steht die Personalabteilung oft vor einem Problem, da der Löwenanteil der Personalkosten vertraglich zugesichert ist.

HR-Outsourcing ist erwachsen geworden

Lesezeit: < 1 Minute Zu diesem Schluss kommt Hewit Associates, die zu den Outsourcing-Pionieren gezählt werden dürfen, in ihrer Veröffentlichung über die Entwicklung des HR Business Process Outsourcings. In den 1980er Jahren starteten die ersten HR-Outsourcing-Aktivitäten in den USA und konzentrierten sich auf Pensionspläne, Gehaltsabrechnung und Rekrutierung. Wie so oft, schwappte die Welle auch nach Europa, wo sie einerseits durch Nearshoring-Möglichkeiten zusätzliche Nahrung erhielt, anderseits durch (im Vergleich zu den USA) lokale Unterschiede zwischen einzelnen, oft kleinen Ländern, ausgebremst wurde.

Mit Outplacement Personalkosten sparen

Lesezeit: < 1 Minute Denkt man im Rahmen von Personalabbauprozessen über den Einsatz von Outplacement-Maßnahmen nach, fallen einem zunächst die damit verbundenen Kosten ein. Entscheiden sich Unternehmen dennoch dafür, dann meist, weil man den Trennungsprozess fair gestalten oder den Sozialpartnern den Abschluß eines Sozialplanes erleichtern will. Mit Outplacement lassen sich jedoch auch Kosten sparen.

Personalprozesse müssen effizient sein

Lesezeit: < 1 Minute In einem Beitrag über Effektivität der Personalprozesse hatte ich beschrieben, wie durch einen Business Case ermittelt werden kann, ob im Rahmen des Personalmanagements die richtigen Dinge getan werden. Die Effizienz misst hingegen, ob das was getan wird, auch richtig gemacht wird.

Personalprozesse werden mit Business Cases effektiv

Lesezeit: < 1 Minute Tun wir die richtigen Dinge? Diese Frage nach der Effektivität wird oft nicht gestellt, da wir dazu neigen, das was wir tun immer weiter zu optimieren, ohne wirklich zu hinterfragen, ob es nicht andere Mittel und Wege gibt, unser Ziel zu erreichen. Auch unsere Personalprozesse optimieren wir immer weiter und prüfen nicht mehr, ob wir das, was wir gerade tun, auch tun sollten. Konkret: Personalprozesse sollten mit Business Cases dahingehend in Frage gestellt werden, ob sie effektiv die Leistung erbringen, die wir erwarten.

Personalcontroller: Portrait eines Berufsbildes

Lesezeit: 2 Minuten In dieser Beitragsreihe über Personalplanung und –controlling wird es Zeit, auch einmal über diejenigen zu schreiben, die für diese Tätigkeiten verantwortlich sind: Personalcontroller. Wie werden Personalcontroller ausgebildet, welche Voraussetzungen sollten sie mitbringen und wo werden Sie typischerweise beschäftigt?

Personalbeschaffung durch rückläufige Schulabgängerzahlen erschwert

Lesezeit: 2 Minuten Betrachtet man statistische Zahlen über die Veränderungen am Arbeitsmarkt, liegen vielfach nur gesamtdeutsche Werte vor. Betrachtet man Entwicklungen unter regionalen Aspekten, wird deutlich, dass die Gesamtstatistik oft einen wenig aussagekräftigen Mittelwert liefert, der die wahren Tendenzen nicht aufzeigen kann. Regional aufgeteilte Zahlen legen offen, dass auch in Sachen Demographie das Land noch weit von einer Einheit entfernt ist. Personalbeschaffung wird in den nächsten Jahren zu einem immer schwierigeren Thema.

Benchmarking: Kennzahlen im Unternehmensvergleich

Lesezeit: 2 Minuten Von Anderen lernen und sich an Besseren orientieren, dies ist der Sinn eines unternehmensübergreifenden Benchmarkings. Auch Personalfunktionen werden vielfach eines Benchmarkings unterzogen, um festzustellen, ob der aufgewendete Ressourceneinsatz im Vergleich zu anderen Unternehmen gerechtfertigt ist.

Bei Personalabbau die Qualität nicht aus den Augen verlieren

Lesezeit: < 1 Minute Ist in großem Umfang Personal abzubauen, führt der entstehende Handlungsdruck oft zu nicht wieder gut zu machenden Schäden. Vielfach wird bereits durch die Ankündigung von Personalabbau eine Welle von Eigenkündigungen hervorgerufen. Dies sind dann meist die Mitarbeiter, die man eigentlich behalten wollte. Personalabbau ist daher nicht nur aus rechtlicher Sicht ein hochkompliziertes Geschäft, das professionell betrieben werden muss. Mit diesen Maßnahmen reduzieren Sie die mit dem Personalabbau verbundenen Risiken.

Kurzfristig Personalkosten senken

Lesezeit: 2 Minuten In Krisenzeiten sind die Personalkosten immer im Fokus von Einsparungsszenarien. In den meisten Branchen ist der Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten des Unternehmens so hoch, dass hier vorgenommene Einsparungen einen spürbaren Effekt haben. Viele Personalkosten sind jedoch nicht oder nicht kurzfristig zu beeinflussen. Oft wirken Maßnahmen erst mit einer gewissen Verzögerung. Nachfolgend finden Sie einige Maßnahmen, mit denen sich auch kurzfristige Einsparungen erzielen lassen.

Vollzeitäquivalent: Nicht so einfach, wie es scheint!

Lesezeit: 2 Minuten Ein Vollzeitäquivalent drückt aus, wie viel Arbeitszeit ein Vollzeitbeschäftigter vertraglich zu leisten hat. So werden beispielsweise Teilzeitarbeitsplätze ins Verhältnis zu einer Vollzeitbeschäftigung gesetzt. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass die Bestimmung, was ein Vollzeitäquivalent ist, nicht so trivial ist, wie es zunächst scheint.

Konjunkturpaket: Auswirkungen auf die Personalkostenplanung

Lesezeit: < 1 Minute Im Eiltempo beschloss die Bundesregierung das Konjunkturpaket zur Bewältigung der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Einige der Beschlüsse wirken sich auf die Personalkostenplanungen der Unternehmen aus. Personalplaner sollten daher jetzt ihre Planungen und Prognosen für 2009 adjustieren, denn die Entlastungen werden noch in diesem Jahr wirksam werden.

Mit der Altersstrukturanalyse dem demographischen Wandel begegnen

Lesezeit: 2 Minuten Irgendwo muss man anfangen. Diese Erkenntnis trifft vor allem dann zu, wenn die Themen groß und fast übermächtig erscheinen. Die Personaler vieler Unternehmen mögen sich abgeschreckt fühlen, wenn sie (wieder einmal) das Stichwort "demographischer Wandel" hören. Sie wissen, dass sie betroffen sind oder sein werden, aber dass sie keine gesicherten Kenntnisse darüber haben, welche Auswirkungen dieses Phänomen auf ihre Organisation hat.

Gehaltserhöhungen, die nicht weh tun

Lesezeit: < 1 Minute Erhält ein Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung, kommt bei ihm meist nur die Hälfte von dem an, was die Anhebung den Arbeitgeber kostet. Schuld sind die Belastungen durch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Es gibt jedoch auch Zuwendungen, bei denen die Belastungen geringer ausfallen. Die Nutzung von solchen begünstigten Vergütungsbestandteilen kommt beiden Seiten zugute.

Sozialversicherungsbeiträge 2009

Lesezeit: 2 Minuten Nicht unerheblich für die Personalkostenplanung ist die Entwicklung der Sozialversicherungsbeiträge. Sie stellen einen Teil der Personalnebenkosten dar, über deren Höhe gerade in Deutschland viel diskutiert wird. Die vorläufigen Rechengrößen für das Jahr 2009 zeigen einen moderaten Anstieg bei den Beitragsbemessungsgrenzen, eine Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse und eine Absenkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung.

Sabbaticals sind auch für Arbeitgeber interessant

Lesezeit: < 1 Minute Unter einem Sabbatical versteht man eine mehrmonatige Auszeit des Arbeitnehmers, die für persönliche Zwecke genutzt wird. Eine lange Reise, ein sozialer Einsatz, eine Fortbildung in einem anderen Bereich, der Bau eines Hauses … Alles ist denkbar und nur dem Arbeitnehmer überlassen. Aber auch arbeitgeberseitig kann ein Sabbatical interessant sein.

Was sagt die Fluktuationsquote eigentlich aus?

Lesezeit: 2 Minuten Mit der Fluktuationsquote wird ermittelt, wie hoch der Anteil der Mitarbeiter ist, der im Vergleich zur duchschnittlichen Belegschaft jährlich das Unternehmen verlässt. Bei aller Detailgenauigkeit, die zur Ermittlung notwendig ist, wird oft nicht gesehen, dass die Aussagekraft dieser Kennzahl doch recht beschränkt ist.

Dienstwagen gehören dazu

Lesezeit: 2 Minuten Einer Studie der Unternehmensberatung Kienbaum zufolge werden Dienstwagen immer häufiger als Gehaltsbestandteil genutzt. Nicht nur im Geschäftsführerbereich, wo ein Dienstwagen in fast allen Fällen zur Grundausstattung gehört, sondern auch im Führungs- und zunehmend im Fachkräftebereich werden Autos vom Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Die Fluktuationsquote aussagekräftig ermitteln

Lesezeit: 2 Minuten Eine der beliebtesten Kennzahlen im Personalcontrolling ist die Fluktuationsquote. Auch wenn nur wenige Zahlen ermittelt werden, die Fluktuationsquote fehlt praktisch in keinem Unternehmen. Sie wird so selbstverständlich präsentiert, dass kaum jemand hinterfragt, wie sie eigentlich ermittelt wird.

Wenn Arbeitszeiterfassung keinen Sinn macht

Lesezeit: 2 Minuten In vielen Bereichen hat die Stempeluhr längst ausgedient. Dennoch müssen Mitarbeiter nicht auf Flexibilität verzichten. Sie passen ihre Arbeitszeit selbstständig den Bedürfnissen an. Dass sie dabei ihre vertragliche Arbeitszeit ableisten, ist Vertrauenssache – daher heißt diese Form der Arbeitszeitregelung auch Vertrauensarbeitszeit. Aber hat die Arbeitszeiterfassung nicht auch Vorteile? Ist es eine Modeerscheinung, auf sie zu verzichten?

So verbessern Sie die Qualität Ihrer Personaldaten

Lesezeit: < 1 Minute Regelmäßig liefern Sie Auswertungen aus den Personaldatenbeständen und Kennzahlen an die Unternehmensleitung und weitere Empfänger im Hause. Haben Sie sich auch schon gewundert, warum den gelieferten Personaldaten und -zahlen so wenig Glauben geschenkt wird? Oder warum jeder Bereich seine eigenen -meist manuellen- , Personalstatistiken erstellt? Vielleicht liegt es an der Qualität der Daten, die für die Auswertungen genutzt werden. Sind sie aktuell, vollständig und fehlerfrei?

Kosten sparen mit Telearbeit

Lesezeit: 2 Minuten Viele Argumente sprechen dafür, dass Mitarbeiter einen Teil ihrer Arbeit in der eigenen Wohnung erbringen. Das Kostenargument trifft für beide Seiten zu. Telearbeit hilft Unternehmen und Mitarbeitern, Kosten zu reduzieren. Vorausgesetzt, das Konzept stimmt, ist Telearbeit für beide Seiten ein Gewinn.

Teilzeitarbeit weiter auf dem Vormarsch

Lesezeit: 2 Minuten Teilzeitarbeit erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit, sowohl bei Unternehmen, als auch bei den Beschäftigten. Die Quoten steigen, wie die neuesten Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Eine hohe Teilzeitquote hat für Unternehmen positive wie negative Auswirkungen.