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Kosten sparen mit Telearbeit

Lesezeit: 2 Minuten Viele Argumente sprechen dafür, dass Mitarbeiter einen Teil ihrer Arbeit in der eigenen Wohnung erbringen. Das Kostenargument trifft für beide Seiten zu. Telearbeit hilft Unternehmen und Mitarbeitern, Kosten zu reduzieren. Vorausgesetzt, das Konzept stimmt, ist Telearbeit für beide Seiten ein Gewinn.

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Kosten sparen mit Telearbeit

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Vorreiter waren die IT-Unternehmen, in denen es bereits in den neunziger Jahren umfassende Telearbeitsangebote gab. Nach und nach findet diese Form der Arbeitsgestaltung auch in anderen Branchen Anwendung. Die wachsende Verbreitung von Hochgeschwindigkeitsanschlüssen und mobilen Telekommunikationseinrichtungen erleichtert die Einrichtung eines Arbeitsplatzes zuhause. Kunden können vom häuslichen Arbeitszimmer aus angerufen werden, Konzepte und Dokumente lassen sich dort ebenso gut schreiben, wie im Büro. Viele Arbeitsplätze eignen sich dazu, sie ganz oder zumindest teilweise aus den Bürogebäuden der Unternehmen in den Wohnraum der Mitarbeiter zu verlagern. Der vollständige Telearbeitsplatz – damit ist gemeint, dass der Mitarbeiter das Büro in der Regel nicht mehr aufsucht – ist die Ausnahme. Soziale Kontakte, die Integration in ein Team und der persönliche Informationsaustausch sind zu wichtig, als dass man darauf vollständig verzichten könnte.

Telearbeit, die nur an einigen Tagen stattfindet, nennt man auch alternierende Telearbeit. Schon bei einem Telearbeitstag pro Woche ergibt sich ein erstaunliches Kostenargument. Legt ein Mitarbeiter die Strecke zum Arbeitsplatz mit dem eigenen PKW zurück, spart er dabei 20% seiner Kraftstoffkosten. (Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist dieses Argument in den meisten Fällen nicht anzuwenden, da i.d.R. Monatskarten genutzt werden.) Gerade in Großstädten mit ihren weiten Einzugsbereichen werden mit dem eigenen Auto jedoch beträchtliche Strecken zurückgelegt. Ein hoher Betrag lässt sich für den Arbeitnehmer sparen. Daher, und weil das Arbeiten zu Haus für den Mitarbeiter weitere Vorteile bringt, ist eine Beteiligung an den häuslichen Kosten des Arbeitszimmers für den Arbeitgeber meistens nicht erforderlich. Das Angebot, nicht jeden Tag ins Büro fahren zu müssen, ist in vielen Fällen Anreiz genug.

Auf der Seite des Unternehmens ergeben sich die Kostenvorteile nur dann, wenn die geringere Anwesenheit der Mitarbeiter in der Raumplanung berücksichtigt werden kann. Solange der Arbeitsplatz des Telearbeiters an seinen Heimarbeitstagen verwaist bleibt, entsteht kein positiver Kosteneffekt. Konsequent umgesetzt wird jedoch die Bürofläche reduziert und die Arbeitsplätze werden jeweils bedarfsorientiert besetzt. Das Szenario, dass ein Mitarbeiter morgens ins Büro kommt und sich seinen Rollcontainer an einen gerade freien Schreibtisch schiebt, ist in vielen Unternehmen bereits umgesetzt. Der Verlust des persönlich eingerichteten Arbeitsplatzes ist der Preis, den der Telearbeiter hier zahlen muss. Gelingt es, durch die umfassende Nutzung von Telearbeit, auch nur einen Teil der nicht genutzten Bürofläche zu reduzieren, entstehen schnell erhebliche positive Kosteneffekte. Weitere Nebenkosten, die reduziert werden können, sind beispielsweise Firmenparkplätze und Kantinenzuschüsse.

Telearbeit hat viele Aspekte und Anwendungsmöglichkeiten. Nur die Kostenseite zu betrachten, wäre verkürzt. Viele Beratungsunternehmen, aber auch die Bundesregierung bieten umfassende Informationen, wie Telearbeit eingeführt werden kann und worauf man achten muss, damit sie für beide Seiten ein Erfolg wird.

Mehr lesen Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung

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