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Die 8 wichtigsten Trends in der betrieblichen Personalarbeit

Lesezeit: 3 Minuten Für Unternehmen ist es wichtig, dass sie schnell und flexibel auf veränderte Anforderungen reagieren. Dies ist jedoch nur möglich, wenn ein Unternehmen genügend motivierte sowie qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt und die neuesten Trends in der Arbeitswelt kennt.

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Die 8 wichtigsten Trends in der betrieblichen Personalarbeit

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Die bedeutendsten Trends in der Personalarbeit

Im Bereich der betrieblichen Personalarbeit kam es in den vergangenen Jahrzehnten zu großen Veränderungen. Dabei haben sich folgende Trends ergeben:

Trend Nr. 1: Immer mehr Unternehmen wenden den kooperativen Führungsstil an

Während noch vor einigen Jahrzehnten in fast allen Unternehmen der autoritäre Führungsstil angewandt wurde, setzen inzwischen die meisten Unternehmen den kooperativen Führungsstil ein. Bei diesem Führungsstil werden die Mitarbeiter in die Entscheidungen einbezogen.

Die Grundlagen des Vorhabens werden gemeinsam ausgearbeitet. Die Führungskraft trifft dann gemeinsam mit dem Mitarbeiter eine Entscheidung. Dies bewirkt, dass die Entscheidung durch den Mitarbeiter besser angenommen wird und dass die Motivation des Mitarbeiters steigt.

Trend Nr. 2: Die Mitarbeiter erhalten mehr Verantwortung

Früher erhielt ein Mitarbeiter genaue Vorgaben, was er wann und wie zu erledigen hatte. Somit hatte der Mitarbeiter bei der Erledigung seiner Aufgaben keinen Handlungsspielraum. Er besaß keine Entscheidungsbefugnis. Inzwischen haben sich die meisten Unternehmen gegen eine strikte Vorgabe bei der Auftragserledigung entschieden.

Anstelle des Lösungswegs wird inzwischen die Aufgabe selbst in den Vordergrund gestellt. Der Mitarbeiter ist dafür verantwortlich, die ihm übertragenen Aufgaben zu auszuführen. Es steht ihm jedoch im Rahmen seiner Kompetenzen und seines Handlungsspielraums frei, selbst zu entscheiden, wann und wie er die Aufgaben erledigt.

Trend Nr. 3: Die Teamarbeit wird in vielen Unternehmen gefördert

In der Vergangenheit gab es in den Unternehmen Einzelkämpfer. Die Aufgaben waren eigenständig zu erfüllen. Eine Zusammenarbeit oder ein Austausch unter den Mitarbeitern war nicht vorgesehen. In der Zwischenzeit kam es in diesem Bereich zu einem Wandel. Mittlerweile entscheiden sich viele Unternehmen dazu, die Gruppen- bzw. Teamarbeit zu fördern.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. So bewirkt zum Beispiel eine Teamarbeit, dass die Unternehmen schneller auf Veränderungen reagieren können. Durch einen direkten Austausch der verschiedenen Mitarbeiter im Team verkürzen sich die Reaktionszeiten. Gleichzeitig sinkt die Gefahr der doppelten Bearbeitung.

Trend Nr. 4: Die Mitarbeiter werden durch die Teamarbeit stetig weiterqualifiziert

Durch den stetigen technologischen Wandel ist es zwingend notwendig, dass die Mitarbeiter kontinuierlich weitergebildet werden. Eine solche Weiterbildung der Mitarbeiter kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Die Mitarbeiter können Schulungen qualifiziert werden. Alternativ kann dies am Arbeitsplatz geschehen. Einen besonderen Trend stellt die Qualifizierung der Mitarbeiter durch die Teamarbeit dar. Eine solche Qualifizierung ist durch die Bildung von Qualitätszirkeln und Arbeitsgruppen möglich.

Trend Nr. 5: Neue Arbeitsformen gewinnen an Bedeutung

Früher mussten Mitarbeiter zumeist nur bestimmte Aufgaben übernehmen. Dies bedeutete, dass ein Mitarbeiter in der Produktion jeden Tag an der gleichen Maschine eingesetzt wurde. Inzwischen ist dieses Vorgehen nicht mehr üblich. Die meisten Unternehmen entscheiden sich für die Arbeitsform Job-Rotation. Die Mitarbeiter wechseln in regelmäßigen Abständen ihren Arbeitsplatz. Die Mitarbeiter werden nicht einseitig belastet.

Durch Job-Rotation wird die Zufriedenheit der Mitarbeiter gesteigert. Die Mitarbeiter sind vielseitig einsetzbar. Aus diesem Grund können die Unternehmen bei veränderten Rahmenbedingungen schneller reagieren. So ist es zum Beispiel im Krankheitsfall problemlos möglich, dass ein Mitarbeiter einen anderen Mitarbeiter vertritt.

Trend Nr. 6: Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle an

In der Vergangenheit gab es sehr starre Arbeitszeitmodelle. Diese ließen den Beruf vielfach schlecht mit dem Privatleben vereinbaren. Als Folge davon gab es einige Personengruppen wie zum Beispiel Frauen mit kleinen Kindern oder ältere Arbeitnehmer, die aufgrund der unflexiblen Arbeitszeitmodelle nicht am Erwerbsleben teilnehmen konnten.

Diese Tatsache war für Unternehmen lange Zeit kein Problem. In den vergangenen Jahren kam es jedoch aufgrund des demografischen Wandels schon zu einem ersten Fachkräftemangel. Deshalb können sich gut qualifizierte Fachkräfte einen Arbeitgeber auswählen, der ihnen es ermöglicht, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren.

Viele Unternehmen bieten deshalb ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle an. Eine Teilzeitarbeit in Form von Job-Sharing ist ein gutes Beispiel. Mindestens zwei Arbeitnehmer teilen sich eine Arbeitsstelle und nehmen gemeinsamen die Verantwortung wahr. Dies ermöglicht Frauen mit Kindern oder älteren Menschen, schrittweise wieder in das Erwerbsleben einzutreten bzw. aus dem Erwerbsleben auszuscheiden

Trend Nr. 7: Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter bei der Betreuung von Angehörigen

Aufgrund der rückläufigen Anzahl an Erwerbstätigen bemühen sich viele Unternehmen, ihre Arbeitgeberattraktivität bei Familien mit Kindern zu erhöhen. Viele Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter bei der Betreuung der Kinder. Beispielsweise werden Arbeitnehmer mit Familien finanziell gefördert. Alternativ eröffnen Firmen eigene Kindertagesstätten. Die Öffnungszeiten werden den Arbeitszeiten angepasst.

Trend Nr. 8: Unternehmen fördern die Gesundheit der Mitarbeiter

Zukünftig werden die Mitarbeiter länger in einem Unternehmen arbeiten müssen. Damit dies gelingt, ist es zwingend notwendig, dass die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten bleibt. Aus diesem Grund entscheiden sich inzwischen viele Unternehmen dazu, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Zum einen können durch Job-Rotation einseitigen Belastungen vermieden werden.

Des Weiteren kann eine Fehlhaltung durch eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes vermieden werden. Neben diesen Maßnahmen, die direkt das Arbeitsumfeld der Beschäftigten betreffen, ist eine Förderung der Gesundheit der Arbeitnehmer aber auch auf anderen Wegen möglich. Als Beispiele hierfür sind die Angebote von Sportmöglichkeiten oder gesundem Essen in der Betriebskantine zu nennen.

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