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8 Tipps, wie Sie die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter erhöhen können

Lesezeit: 4 Minuten Zufriedene Mitarbeiter zeichnen sich durch eine höhere Leistungsbereitschaft aus. Aus diesem Grund sollten Unternehmen alle Möglichkeiten ergreifen, um die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu erhöhen und das Betriebsklima zu verbessern.

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8 Tipps, wie Sie die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter erhöhen können

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Der Einfluss der Mitarbeiterzufriedenheit auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter

Die Mitarbeiter sind die Grundlage für die Erbringung einer Leistung im Unternehmen. In Abhängigkeit von der Zufriedenheit steigt die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Während unzufriedene Mitarbeiter in der Regel nur das Notwendigste tun, setzen sich zufriedene Mitarbeiter für das Wohl der Firma ein. Aus diesem Grund sollten Unternehmen alle Maßnahmen ergreifen, die sich dafür eignen, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigt.

Tipp Nr. 1: Schaffen Sie gute Arbeitsbedingungen

Für die Mitarbeiterzufriedenheit ist es wichtig, dass die Mitarbeiter optimale Arbeitsbedingungen haben. Deshalb müssen Unternehmen darauf achten, dass die Mitarbeiter für die Ausführung ihrer Arbeit die benötigten Materialien, Arbeitsmittel und Informationen zur Verfügung gestellt bekommen. Nur wenn dies der Fall ist, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein Mitarbeiter die ihm übertragen Aufgaben wahrnehmen und zur vollsten Zufriedenheit ausführen kann.

Durch optimale Arbeitsbedingungen kann die Zufriedenheit der Mitarbeiter maßgeblich erhöht werden. Aus diesem Grund sollte jedes Unternehmen darauf achten, dass ein Arbeitsplatz gut organisiert und ergonomisch gestaltet ist. Anderenfalls kann es nämlich zu Problemen beim Arbeitsablauf und somit auch zu einer Unzufriedenheit der Mitarbeiter kommen.

Tipp Nr. 2: Übertragen Sie Ihren Mitarbeitern abwechslungsreiche Aufgaben

Eintönige und anspruchslose Aufgaben wirken sich negativ auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Aus diesem Grund sollten Unternehmen stets versuchen, ihren Mitarbeitern abwechslungsreiche Aufgaben zu übertragen. Natürlich ist eine Übertragung von besonders abwechslungsreichen Aufgaben nicht in allen Bereichen möglich.

So müssen beispielsweise Mitarbeiter in der Produktion stets wiederkehrende Aufgaben erledigen. Nichtsdestotrotz kann auch in diesem Bereich durch verschiedene Maßnahmen wie zum Beispiel einem Arbeitsplatzwechsel in Form von Jobrotation die Eintönigkeit der Aufgabe genommen werden.

Tipp Nr. 3: Übertragen Sie Ihren Mitarbeitern anspruchsvolle Aufgaben

Eine Über- bzw. Unterforderung erhöht die Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Deshalb sollten Unternehmen immer darauf achten, dass die Aufgaben der Mitarbeiter den Qualifikationen entsprechen. Nur wenn die Mitarbeiter anspruchsvolle Aufgaben, bei denen sie weder über- noch unterfordert werden, übertragen bekommen, sind sie mit ihren Arbeitsinhalten zufrieden.

Für Unternehmen ist es zum Teil schwer, zu erkennen, ob ein Mitarbeiter mit seiner Aufgabe über- oder unterfordert ist. Aus diesem Grund sollte man diese Frage im Zweifelsfall bei einem Gespräch klären.

Tipp Nr. 4: Geben Sie Ihren Mitarbeitern Entscheidungsfreiheiten

Jeder Mensch ist anders. Aus diesem Grund sollte man in einem Unternehmen bei der Ausführung einer Tätigkeit keine zu starren Regeln vorsehen. Vielmehr ist es sinnvoll, wenn ein Unternehmen einem Mitarbeiter Aufgaben gibt, ihm aber bei der Lösung der Aufgaben einen Entscheidungsspielraum lässt. So ist es zum Beispiel denkbar, dass der Mitarbeiter selber entscheiden kann, in welcher Reihenfolge er die Aufgaben erledigt oder welche Mittel er dafür verwendet.

Eine solche Entscheidungsfreiheit bei den Aufgaben ist in vielen Bereichen denkbar. So kann zum Beispiel die Sekretärin mittags in der Stadt neue Briefumschläge kaufen und diesen Einkauf gleich mit ihrer Mittagspause verbinden.

Tipp Nr. 5: Sprechen Sie ein Lob für eine gute Leistung aus

Viele Unternehmen neigen dazu, eine gute Leistung eines Mitarbeiters als selbstverständlich hinzunehmen. Deshalb wird in vielen Unternehmen einer guten oder sogar überdurchschnittlich guten Leistung nur wenig Beachtung geschenkt. Vielmehr erfährt der Mitarbeiter nur Beachtung, wenn er etwas nicht so gut gemacht hat. Dann wird er dafür kritisiert. Diese Kritik wirkt sich, falls sie nicht konstruktiv ausgesprochen wird, negativ auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus.

Deshalb ist von einer zu harten Kritik grundsätzlich abzuraten. Vielmehr empfiehlt es sich, bei einer besonders guten Leistung einen Mitarbeiter zu loben. Denn Lob und soziale Anerkennung kann eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit bewirken. Ein Lob kostet nichts, bewirkt aber vielfach, dass sich ein Mitarbeiter wertgeschätzt fühlt und sich noch mehr für das Unternehmen engagiert.

Tipp Nr. 6: Sehen Sie eine leistungsgerechte Entlohnung vor

Jeder Mitarbeiter möchte, dass er im Unternehmen gerecht behandelt und entlohnt wird. Aus diesem Grund sollte eine angemessene Entlohnung in jedem Unternehmen selbstverständlich sein. Gleiche Arbeit sollte gleich bezahlt und bessere Arbeit besser bezahlt werden. Ein Mitarbeiter, der mehr als ein anderer Mitarbeiter leistet, muss besser entlohnt werden.

Sollte dies nicht der Fall sein, entsteht bei diesem Mitarbeiter eine Unzufriedenheit. Seine Motivation wird sinken und er wird sich weniger für das Unternehmen einsetzen. Um eine solche Entwicklung zu verhindern, sollte jedes Unternehmen eine leistungsgerechte Entlohnung zum Beispiel in Form von einem Akkordlohn, von einem Prämienlohn oder durch die Zahlung einer Provision vorsehen.

Durch eine leistungsgerechte Entlohnung kann, falls es klare Kriterien für die Bewertung einer Leistung gibt, die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht werden. Aus diesem Grund sollten sich alle Unternehmen für eine leistungsgerechte Entlohnung der Mitarbeiter entscheiden.

Tipp Nr. 7: Bieten Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung an

Für die Zufriedenheit vieler Mitarbeiter ist es bedeutend, dass sie sich beruflich weiterentwickeln können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Entwicklungsmöglichkeiten anbietet. Sollten Entwicklungsmöglichkeiten nicht vorhanden sein, wirkt sich das demotivierend auf die Mitarbeiter aus, die Zufriedenheit sinkt und es kommt oftmals zu einer inneren Kündigung.

Um eine innere Kündigung und den damit verbundenen Rückgang der Leistungsbereitschaft zu verhindern, sollte ein Unternehmen regelmäßig mit jedem einzelnen Mitarbeiter ein Gespräch führen.

Das Unternehmen sollte für jeden einzelnen Mitarbeiter eine individuelle Laufbahnplanung vorsehen und den Mitarbeiter die Teilnahme an Aus- sowie Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen. Beim beruflichen Werdegang sollten natürlich die Ziele des Unternehmens und des Mitarbeiters berücksichtigt werden.

Tipp Nr. 8: Schaffen Sie ein angenehmes Betriebsklima

In einem Unternehmen treffen verschiedene Mitarbeiter mit unterschiedlichen Meinungen und Charakteren aufeinander. So ist es zum Beispiel denkbar, dass jüngere und ältere Mitarbeiter aufeinanderstoßen und verschiedene Ansichten vertreten. Dies kann zu Konflikten führen. Um solche Konflikte zu vermeiden, bedarf es Vorkehrungen seitens der Führungsebene.

Die Führungsebene muss allgemein verbindliche Regeln schaffen, mehr Toleranz fordern und eine offene Kommunikation fördern. Durch eine offene Kommunikation und verbindliche Verhaltensregeln besteht die Möglichkeit, gegenseitige Vorurteile abzubauen und Konflikte zu vermeiden. Dadurch kann das Betriebsklima in einem Unternehmen verbessert und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht werden.

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