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Top Job: Wie Ihr Unternehmen von den Besten lernen kann

Lesezeit: 2 Minuten Alljährlich findet die Preisverleihung für die besten Arbeitgeber statt. Führungskompetenz und gelebte Vorbildfunktion sind auch in diesem Jahr Erfolgskriterien guter Unternehmen. Diese Erkenntnis basiert auf wissenschaftlichen Untersuchungen sowie den Ergebnissen von Mitarbeiterbefragungen in den teilnehmenden mittelständischen Unternehmen. So können auch Sie von den Besten lernen.

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Top Job: Wie Ihr Unternehmen von den Besten lernen kann

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Führungskräfte brauchen genügend Zeit für das Thema Führung

In vielen Unternehmen sind Führungsaufgaben etwas, was "so nebenher" läuft, besonders im mittleren Management. Hier setzen viele Führungskräfte ihre Prioritäten bei der Erledigung von Sachaufgaben, für Führung bleibt "keine Zeit". Eines der preisgekrönten Unternehmen setzt genau dort an: Die Geschäftsführung gibt seinen Führungskräften diesen Raum.

Führungskräfte dürfen, ja müssen sich ausreichend Zeit nehmen, um sich mit ihren Führungsaufgaben auseinanderzusetzen. Im Tagesgeschäft arbeiten sie nur bedingt mit. Das gibt ihnen ausreichend Raum, sich mit Entwicklung und Perspektiven ihrer Mitarbeiter zu beschäftigen. Zum Wohle der Mitarbeiter.

Führungskräfte sind Talentsucher

Umfragen zeigen: Mitarbeiter sind umso zufriedener mit ihrem Arbeitgeber, je mehr sie sich beruflich und persönlich entwickeln können. In vielen Unternehmen schlummern jedoch verborgene Schätze, weil niemand die Talente der Mitarbeiter kennt. Auch hier sind die Führungskräfte gefragt.

Wer mit seinen Mitarbeitern in regelmäßigem Kontakt ist, erfährt leichter, welche unentdeckten Potentiale in den Mitarbeitern stecken. Wenn der Schatz erst einmal gehoben ist, können Geschäftsleitung, Führungskraft und Mitarbeiter gemeinsam Entwicklungsziele stecken. Weiterbildungen, Trainings oder individuelles Coaching helfen dabei, den Mitarbeiter zu fördern. Individuelles Feedback durch die Führungskraft zeigt dem Mitarbeiter immer wieder, was er schon erreicht hat.

Wir-Gefühl entwickeln, auch wenn man sich nur selten persönlich sieht

Wie können Menschen in einem Unternehmen ein Wir-Gefühl entwickeln, wenn sie sich kaum sehen – und sich deshalb vielleicht gar nicht kennen? Mitarbeiter, die die ganze Woche über im "Außeneinsatz" sind, Telearbeit im Homeoffice, Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten. Ein weiteres preisgekröntes Unternehmen hat als Lösung für dieses Dilemma eine "Meetingkultur" entwickelt. Ein wöchentlicher, regelmäßiger Termin in lockerer Atmosphäre – angeregt durch die Mitarbeiter selbst – dient dazu, sich über die zurückliegende Arbeitswoche auszutauschen:

  • Was lief gut?
  • Wo gab es Schwierigkeiten?
  • Wie wurden sie gelöst?

So sind alle Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand. Und wissen, dass sie gemeinsam an einem Strang ziehen.

Sehen, dass nicht nur geredet wird

Wie oft klagen Mitarbeiter darüber, dass sie sich – auf Einladung der Geschäftsleitung – über Strategien, Leitbilder, Visionen oder anstehende Veränderungen im Unternehmen den Kopf zerbrochen haben und in diversen Arbeitskreisen kreativ waren. Und dann passiert NICHTS! Eines der preistragenden Unternehmen hat diese Herausforderung erkannt: Für Dynamik im Unternehmen sorgt nur ein Überführen der beschlossenen Strategien in die Praxis.

Damit das nicht am Faktor "Wir haben dazu keine Zeit" scheitert, stehen den Mitarbeitern Zeitkontingente abseits der regulären Arbeit zur Verfügung, damit sie beispielsweise neue Produkte, Demosysteme oder neue Flyer entwickeln können. Das Einbinden der Mitarbeiter führt einerseits zu einem starken Wir-Gefühl, andererseits zu einer hohen Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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