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Checkliste Dual-Display-Betrieb an einem PC

Lesezeit: 2 Minuten Zwei Displays an einen PC anzuschließen, liegt im Trend. Auf der großen Pixelspielwiese arbeiten Sie effizienter und der parallele Einsatz mehrerer Programme macht richtig Spaß. Mit der folgenden Checkliste entkommen Sie den fiesen Fallen, die beim Anschluss mehrerer Displays an einem PC lauern.

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Checkliste Dual-Display-Betrieb an einem PC

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Checkliste Dual-Display-Betrieb an einem PC

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Mit zwei Flachbildschirmen an Ihrem PC steigern Sie Ihre Arbeitseffizienz

Im Vergleich zu den klobigen, klassischen Röhrenmonitoren brauchen die modernen Flachbildschirme weniger Stellplatz und weniger Strom. Da bietet es sich also an, den freigewordenen Platz mit einem zweiten Display zu füllen und so auch den Stromverbrauch wieder auf das gewohnte Niveau zu heben.

Tatsache ist: Der Anschluss von 2 Displays an einen PC liegt voll im Trend und bietet im Betrieb eine Reihe von Vorteilen. Arbeitswissenschaftler haben eine Steigerung der Effizienz von rund 30 bis 50 Prozent schon beim Einsatz eines zweiten Displays nachgewiesen. Allerdings gibt es beim Anschluss von 2 Displays an einen PC eine ganze Reihe fieser Fallen. Mit den folgenden Checkpunkten sorgen Sie für leistungsoptimierten und störungsfreien Betrieb.

Vermeiden Sie diese 3 Fallen beim Dual-Display-Betrieb

  • Grafikkarten-Anschluss:
    Beide Displays sollten nach Möglichkeit an dem leistungsfähigsten Grafikadapter (Grafikkarte) in dem Rechner angeschlossen werden. Wird beispielsweise ein Display an einen internen Onboard-Grafikadapter angeschlossen und das zweite Display an eine leistungsfähigere, zugerüstete Grafikkarte, ist die Gesamtleistung reduziert. Denn die flottere Grafikkarte berechnet ein Bild schneller als der langsame Onboard-Grafikadapter und muss sozusagen auf den langsameren Kollegen warten, bis es an die Berechnung des nächsten Bildes geht.
  • Schnittstellen:
    Verwenden Sie beim Anschluss von 2 Displays nur die digitalen Schnittstellen DVI(D) und HDMI. Von der Benutzung der analogen VGA-Schnittstelle ist abzuraten, da sie weniger Kommunikations- und Steuerungsmöglichkeiten zwischen Display und dem Windows-PC bietet, anfälliger gegen Störsignale ist und insgesamt ein sichtbar schlechteres Bild liefert. Nötigenfalls können die digitalen Schnittstellen DVI(D) und HDMI mit preiswerten Adaptern passend umgewandelt werden oder Sie verwenden zum Display-Anschluss passende Adapterkabel.
  • Leistung der Grafikkarte:
    Bedenken Sie, dass der Betrieb von 2 Displays an einer Grafikkarte für die GPU (Graphic Processing Unit, der Grafikprozessor) Schwerstarbeit bedeutet. Denn das Bild muss ja für 2 Desktops passend ausgerechnet werden, oftmals auch für zwei unterschiedliche Auflösungen. Es kann daher durchaus sein, dass Ihre Grafikkarte oder der Onboard-Grafikadapter durch den Anschluss des zweiten Displays an seinen Leistungsgrenzen stößt und beispielsweise bei hochwertigen Spielprogrammen die gewohnt hohe Bildwiederholfrequenz nicht mehr realisierbar ist. Einziger Ausweg ist in diesem Fall die Zurüstung einer leistungsfähigeren Grafikkarte ab der „100-Euro-Klasse“.

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Bildnachweis: dima_sidelnikov / stock.adobe.com

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