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Multimonitoring: zwei Displays an Ihren PC anschließen

Lesezeit: 2 Minuten Die Preise für Flachbildschirme (LCD/TFT-Displays) sind im Keller. Für viele PC-Anwendungen macht es Sinn, ein zweites Display an den PC anzuschließen. Dazu sind allerdings ein paar technische Voraussetzungen zu erfüllen. Unter welchen Voraussetzungen Sie möglicherweise sogar völlig kostenlos ein zweites Display anschließen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Multimonitoring: zwei Displays an Ihren PC anschließen

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Multimonitoring: zwei Displays an Ihren PC anschließen

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Mit einem zweiten Display steigern Sie Produktivität & Fun

Neben dem Trend zu Flachbildschirmen mit großen Diagonalen und Breitbild-Darstellung gibt es auch den Trend zum Anschluss von mehr als einem Display an einen Windows-PC. Das ist keineswegs Spinnerei! Arbeitswissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass die Produktivität beim Anschluss eines zweiten Displays um bis zu 30 Prozent zunehmen kann. Davon profitieren aber nicht nur Architekten, Banker und Programmierer, sondern auch viele Spielprogramme unterstützen Multimonitoring.

Im Idealfall kostet diese sichtbare Aufrüstung Ihres PC-Systems tatsächlich nicht mehr als den Anschaffungspreis des Displays. Es ist allerdings in manchen Fällen auch nicht mit dem Kauf getan. Die folgenden Checkpunkte spielen für den Anschluss eines zweiten Displays eine Rolle.

Durchblick durch den Display-Anschluss an Ihrem PC

  • Im Idealfall wird ein Multimonitorsystem aus mehreren, baugleichen Flachbildschirmen mit möglichst schmalem Rand gebildet. Aber auch Flachbildschirme, die nicht baugleich sind, lassen sich problemlos kombinieren, denn die Bildauflösung, beispielsweise 1.600 x 1.200 oder 1.920 x 1.200 Pixel, kann sich von Display zu Display unterscheiden und somit genau an jedes Display angepasst werden. Was nicht geht, ist die Kombination von Flachbildschirm und klassischem Röhrenmonitor (CRT). Diese Kombination lässt sich an einer Grafikkarte nicht betreiben, da die Bildwiederholfrequenz sich drastisch unterscheidet. Mit dem Anschluss an unterschiedliche Grafikkarten ließe sich das zwar umgehen, es macht aber auch optisch keinen Sinn und ist für die Augen extrem anstrengend und nicht zu empfehlen.
  • Um ein zweites Display anzuschließen, benötigt Ihr PC einen zweiten Monitoranschluss. Wenn sich an der Rückseite des Rechners am Slotblech der Grafikkarte zwei Schnittstellen befinden, haben Sie schon fast gewonnen. Ob Sie VGA (analog), DVI-D (digital) oder HDMI (digital) benutzen, spielt grundsätzlich keine Rolle. Die Schnittstellen lassen sich parallel einsetzen, nötigenfalls können DVI-D und HDMI mit einem preiswerten Adapter sogar umgewandelt werden. Es spielt also nur eine Rolle, mit welchen Eingängen Ihr Display ausgestattet ist.
  • Vermeiden sollten Sie möglichst einen Mischbetrieb von VGA auf dem einen und einem digitalen Anschluss auf dem anderen Display. Neben der sichtbar schlechteren Signalqualität spielt auch eine Rolle, dass die digital angesteuerten Displays sich über Windows, den Grafikkartentreiber und die Anwendungen umfassender und präziser steuern lassen.
  • An einfachen PCs findet sich zuweilen nur ein einziger Anschluss für ein Display. Genau wie beim Vermeiden eines Mischbetriebs zwischen analog und digital ist auch hier die Zurüstung einer Grafikkarte eine Lösung. Je nach vorhandenen Schnittstellen versorgt dann das interne Grafikmodul ein Display, und die zugerüstete Grafikkarte das zweite Display mit dem Bild. Von der Leistung her ist es allerdings zu bevorzugen, wenn beide Displays möglichst am schnelleren Grafikadapter betrieben werden. Geeignete Grafikkarten für den Steckplatz PCI-Express (PCIe) erhalten Sie ab rund 50 Euro.

Tipp: In diesem Beitrag erhalten Sie ergänzendes Knowhow über die TV-Out-Schnittstelle am PC.

Bildnachweis: deagreez / stock.adobe.com

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