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Apple Gerüchte: iPad 2 bereits in Produktion, iPad 3 soll im August folgen

Apple bringt bald ein iPad 2. Was monatelang nur ein Gerücht war, scheint durch eine Meldung des Wallstreet Journals nun Gewissheit. Damit wird das iPad 2 langweilig und Gerüchte über das iPad 3 interessant: Kohlefaser-Gehäuse, Retina-Display, integrierter USB- oder HDMI-Anschluss und sogar ein beleuchtetes Apfel-Logo auf der Rückseite stehen auf der Wunschliste der Apple-Fans.

Apple Gerüchte: iPad 2 bereits in Produktion, iPad 3 soll im August folgen

Aktivieren wir also den Fluxkompensator und werfen einen Blick in die Zukunft des iPad 1, 2 und 3, die bis Ende des Jahres mit iOS 5 ausgestattet alles außer Zeitreisen können, denn dafür gibt es noch keine App.

Was das Wallstreet Journal über das neue iPad 2 gemeldet hat
"Apple hat mit der Produktion einer neuen Version seines iPad-Tablet-Computers begonnen", meldete "The Wallstreet Journal" am 9. Februar 2011 und berief sich dabei auf die "wohlunterrichteten Kreise".

Keine Überraschung war, dass die Produktion des als "iPad 2" seit Monaten durch Apple-Blogs geisternde neue iPad-Modell bei der Hon Hai Precision Industry Co. erfolgen soll. Dieses Unternehmen ist unter seinem Markennamen Foxconn in Deutschland bekannt als Produzent des iPhone, des ersten iPad sowie vieler weiterer Apple-Produkte – und wegen einer Selbstmordserie unter den Mitarbeitern, Kinderarbeit und gefährlichen Chemikalien.

Die eingebaute Kamera im iPad 2 ist an der Vorderseite
Das iPad 2 soll mindestens eine eingebaute Kamera an der Vorderseite haben und damit Videokonferenzen erlauben. Während das Wallstreet Journal dafür keine technischen Nachweise brachte, verweist T3 auf eine Schutzfolie für den Bildschirm des iPad 2, t3n auf die Icons für FaceTime, Kamera und PhotoBooth.

Doch auch schon beim ersten iPad, mittlerweile schon als "iPad 1" in der Gerüchteküche, war zunächst eine Digitalkamera im Gespräch. Eigentlich ist das iPad jedoch als Digitalkamera oder gar Videokamera zu unhandlich. Viele iPad-Fans wünschen sich die zweite Kamera dennoch, denn bisher ließen sich über das iPad nur Fotos aufnehmen, wenn es mit einem iPhone als Kamera kombiniert wird. Vermutlich wird das auch beim iPad 2 so bleiben.

Das iPad 2 wird dünner und leichter, wird behauptet
Im Artikel des Wallstreet Journals ist die Rede davon, dass das iPad 2 dünner und leichter als das erste iPad wird. Ein Bild von Engadget, aufgenommen auf der Messe CES in Las Vegas, belegt dies. Das Gewicht des iPad 2 dürfte aber nicht viel geringer sein, denn abgesehen von der eher unwahrscheinlichen Vermutung, das iPad 2 könnte ein Kohlefasergehäuse haben, deutet nichts auf eine massive Gewichtsersparnis hin.

Der Prozessor des iPad 2 ist schneller, das Display hat eine höhere Auflösung
Laut Wallstreet Journal ist das iPad 2 mit einem schnelleren Grafikprozessor ausgestattet, das Display soll jedoch keine höhere Auflösung haben. Die Apple-Fans hatten ein Retina-Display erwartet. Darauf hofft man nun für das iPad 3. Ziemlich sicher erscheint, dass das iPad 2 mit einem Multicore-"A5"-Chip von Apple ausgestattet ist, der auf dem Prozessor Cortex A9 basieren und auch im iPhone 5 verbaut werden soll.

Wie sieht es mit den Schnittstellen beim iPad 2 aus?
Viele Apple-Freunde hoffen auf einen USB-Anschluss am iPad 2, dies erwarten sie wegen der Forderung der EU nach einheitlichen Ladegeräten mit USB-Anschluss. T3n sieht dafür geringe Chancen, da es keine Hinweise bei iPad-2-Hüllen dafür gäbe, denn da müsste eine Aussparung für den USB-Anschluss sein.

Viel mehr überzeugt aber das zweite Argument von t3n: Apple wird keinen USB-Anschluss integrieren, solange sich mit Zubehör wie dem Docking-Connector zusätzlich Geld verdienen lässt. Es gibt schon lange das Gerücht, das iPad 2 würde mit mehr Speicher angeboten – über eine SD-Karte wäre das leicht zu realisieren. Hüllen für das iPad 2 mit einer Aussparung für eine SD-Karte bzw. einen SD-Card-Slot scheinen tatsächlich darauf hinzuweisen.

Die Vermutung von t3n: SD-Karte ja, aber nur für das Top-Modell. Damit würde Apple eine ähnliche Strategie wie beim ersten iPad mit der 3G-Ausstattung fahren.

Was das neue iPad 2 kosten soll – iPad 1 zum Einsteigerpreis
Die Apple-Fans haben auch schon eine Vorstellung vom Preis des iPad 2. Denn durch den Druck neuer Tablet-PCs zu günstigeren Preisen soll Apple beim iPad ein preiswerteres Einstiegsmodell benötigen, das klingt plausibel. Das "alte" iPad soll in der einfachsten Ausstattung für 399 US-Dollar und damit in Europa vermutlich 399 € als "iPad 1" angeboten werden. Das iPad 2 wird demnach in etwa in der Preiskategorie des heutigen iPad liegen.

Zu den Preisen des iPad 3 gibt es noch keine Vorstellungen, bei der angedachten High-End-Ausstattung bis hin zum Vierkernprozessor dürfte es aber im Preisbereich um oder auch über 1.000 € liegen.

Mehr was für das iPad 3: Neue Multitouch-Gesten, wegfallender Homebutton und vor allem Retina-Display
Eine höhere Auflösung soll das iPad 2 nicht haben, ein hochauflösenderes Display würde sich auch erheblich auf den Preis auswirken. Für das iPad 3 wird jedoch das Retina-Display erwartet mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel, also mehr als 22- bis 24-Zoll-Displays für Desktop-PCs heute an Auflösung anbieten.

Der Name Retina-Display kommt daher, dass die Auflösung höher ist als die Netzhaut des menschlichen Auges bei einer Entfernung von 20 bis 30 cm auflösen kann. Die Bezeichnung sollte nicht mit "Virtual retina display" bzw. Virtueller Netzhautanzeige (VNA) verwechselt werden, die vielleicht in den Gerüchten für das iPad 4 oder 5 eine Rolle spielen wird. Bei der VNA wird das Bild auf der Netzhaut eingespiegelt!

Das mag nach einer Szene aus einem Science-Fiction-Film klingen, aber was uns mit dem iPad 3 und anderen Tablet-PCs in den nächsten zwei Jahren erwarten dürfte, war bis vor kurzem auch kaum vorstellbar.

Nach Dual-Prozessoren für Smartphones stehen nun Quad-Prozessoren, also Prozessoren mit vier Kernen für Tablet-PCs kurz vor der Markteinführung. Dabei sind jetzt schon Taktfrequenzen von bis zu 2,5 GHz pro Prozessorkern angekündigt, die meisten heutigen Desktop-PCs und Notebooks haben deutlich weniger Leistung.

Quad-Prozessoren werden bereits mit dem iPad 3 in Verbindung gebracht, das schon im August erscheinen soll, rechtzeitig zum Ende der Schulferien in den USA. Wahrscheinlich ist ein iPad 3 mit Quad-Prozessor nicht, denn die neue Technologie ist noch nicht so weit, würde zu teuer und sicher auch zu Lasten der Akkulaufzeit gehen.

Eher wahrscheinlich für das iPad 3 sind Funktionen, die schon für das iPad 2 erwartet wurden, aber nun wohl doch nicht kommen. Das wären neue Multitouch-Gesten und das Wegfallen des Homebuttons, das mit einem neuen Display einhergehen wird.

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