Arno Schrader ist Rechtsanwalt und zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie seit über 20 Jahren als Autor tätig. Er hat mehrere Jahre für Arbeitgeberverbände gearbeitet und ist als selbstständiger Rechtsanwalt in Herford niedergelassen. Er hat eine Vielzahl an Fachpublikationen u.a. in den Bereichen Arbeitsvertragsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Kündigungsrecht und Urlaubsrecht verfasst. Sein Merkmal: komplizierte juristische Sachverhalte in eine allgemein verständliche Form übersetzen.
Der Urlaubsanspruch von Teilzeitkräften

Der Urlaubsanspruch von Teilzeitkräften

Lesezeit: 2 Minuten Vor der Festlegung des Urlaubs müssen Sie den Urlaubsanspruch jeder einzelnen Teilzeitkraft berechnen. Teilzeitkräften steht grundsätzlich der gleiche Urlaubsanspruch wie den in Vollzeit beschäftigten Mitarbeitern zu, aber natürlich lediglich anteilig. Auch Aushilfen haben einen Urlaubsanspruch! Denn letztendlich sind Minijobber und Aushilfen auch "nur" Teilzeitkräfte.

Rechtsschutz bei Umgruppierungen

Rechtsschutz bei Umgruppierungen

Lesezeit: < 1 Minute Mit einer Veränderung der betrieblichen Aufgaben findet häufig auch eine neue Eingruppierung in eine andere Vergütungsstufe oder eine andere Entgeltgruppe statt. Eine Umgruppierung ist also nichts anderes als eine neue Eingruppierung. Sie liegt bei jeder Änderung der Einreihung in eine tarifliche oder betriebliche Lohn- oder Gehaltsgruppenordnung vor.

Mitarbeiter ohne bekannten Wohnsitz – und nun?

Mitarbeiter ohne bekannten Wohnsitz – und nun?

Lesezeit: < 1 Minute Im Normalfall haben Sie als Arbeitgeber die Kontaktdaten Ihrer Mitarbeiter. Trotzdem kommt es gelegentlich vor, dass ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter beispielsweise eine Kündigung zukommen lassen möchte, diese aber von der Post zurückbekommt. Oft findet sich dann ein Vermerk wie unbekannt verzogen oder ähnlich. Welche Möglichkeiten haben Sie als Arbeitgeber dann?

Rechte aus einem Sozialplan

Rechte aus einem Sozialplan

Lesezeit: < 1 Minute Einen Anspruch auf eine Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses sieht das Gesetz nur als Ausnahmefall für Arbeitnehmer vor. Ein solcher Ausnahmefall ist ein Sozialplan. Das ist eine Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber mit dem Ziel, die Nachteile, die den Arbeitnehmern durch eine Betriebsänderung entstehen, abzumildern.

Das ist eine Versetzung

Das ist eine Versetzung

Lesezeit: 2 Minuten Geht es um eine Versetzung auf der individualrechtlichen Ebene, also zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ohne Beteiligung des Betriebsrats, wird die Versetzungsmöglichkeit so definiert: Es ist die Befugnis des Arbeitgebers, einem Arbeitnehmer eine andere Tätigkeit, unter Umständen verbunden mit einer Änderung von Ort und Arbeitszeit, zuzuweisen.

Dann ist eine Abmahnung notwendig

Dann ist eine Abmahnung notwendig

Lesezeit: 2 Minuten Arbeitnehmer sollen durch eine Abmahnung zu einem vertragsgerechten Verhalten veranlasst werden. Abmahnungen haben also eine Hinweis- und eine Warnfunktion. Abmahnungen sind letztendlich die Vorbereitung für eine ordentliche oder außerordentliche fristlose verhaltensbedingte Kündigung.

Das Wichtigste zur Personalakte

Das Wichtigste zur Personalakte

Lesezeit: 2 Minuten Entscheidet sich der Arbeitgeber, wie in fast allen Fällen, für Personalakten im Unternehmen, so müssen diese vollständig und sorgfältig geführt sein. Er darf also nicht einfach nur das aufnehmen, was ihm gefällt. Die Personalakten müssen ein möglichst vollständiges, und zutreffendes Bild über die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse des Arbeitnehmers liefern.

Das Wichtigste zum Urlaubsanspruch

Das Wichtigste zum Urlaubsanspruch

Lesezeit: 2 Minuten Alle Arbeitnehmer eines Betriebs haben Anspruch auf Urlaub, sogar Teilzeitkräfte und Aushilfen. Der Urlaubsanspruch ergibt sich aus dem Bundesurlaubsgesetz. Er ist unabhängig davon, ob Arbeitnehmer in Vollzeit, Teilzeit oder als Minijobber arbeiten. Ein Minijob kann sogar auf einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen und mehr kommen.

Überstunden und das Arbeitszeitgesetz

Überstunden und das Arbeitszeitgesetz

Lesezeit: 2 Minuten Betriebsräte sind nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) dazu verpflichtet, die zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen zu überwachen. Deshalb darf die Anordnung von Überstunden in keinem Fall gegen die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) verstoßen.

Überstunden und Minijobber

Überstunden und Minijobber

Lesezeit: 2 Minuten Durch die Einführung von Arbeitszeitkonten können Minijob auch die 450-€-Grenze geschickt umgehen. In einem Monat arbeitet ein Minijobber länger und im nächsten Monat wird Arbeitszeit eingespart. Der Minijob war erhält aber stets nur maximal 450 €. Über- oder Unterschreitungen wirken sich nur im Zeitkonto aus.

Überstunden und Betriebsrat

Überstunden und Betriebsrat

Lesezeit: 2 Minuten Der Betriebsrat hat bei der Arbeitszeit umfangreiche Mitbestimmungsrechte. Das Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der zeitlichen Lage der Arbeitszeit ist in § 87 Abs. 1 Nr. 2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregelt. Unter dieses Recht fallen die Bestimmung der Wochentage, an denen gearbeitet wird, die Entscheidung, an wie viel Tagen in der Woche gearbeitet wird, die Festlegung von Anfang und Ende der täglichen Arbeitszeit, die Bestimmung der Dauer der täglichen Arbeitszeit sowie die Festlegung der Dauer und Lage der Pausen.

Kündigung – Musterformulierung und Begründung

Kündigung – Musterformulierung und Begründung

Businesstipps < 1 min

Lesezeit: < 1 Minute Der Arbeitgeber hat stets zu prüfen, ob sein zu kündigender Arbeitnehmer allgemeinen Kündigungsschutz genießt oder nicht. Besteht kein Kündigungsschutz, kann der Arbeitgeber unter Beachtung der Kündigungsfristen eine schriftliche Kündigung übergeben das Arbeitsverhältnis wird dann mit Ablauf des Kündigungstermins enden.

Die fristgemäße Kündigung

Die fristgemäße Kündigung

Lesezeit: 2 Minuten Am häufigsten werden Arbeitsverhältnisse durch eine ordentliche fristgemäße Kündigung beendet. Wichtig: der Arbeitgeber kann in der Regel jederzeit ohne Angabe von Gründen eine Kündigung aussprechen. Das gilt jedenfalls dann, wenn er keinen Kündigungsschutz beachten müssen.

Die Änderungskündigung

Die Änderungskündigung

Lesezeit: < 1 Minute Was ist eine Änderungskündigung? Im Fall einer Änderungskündigung kündigt der Arbeitgeber durch eine ordentliche fristgerechte Kündigung das Arbeitsverhältnis und bietet gleichzeitig ein neues Arbeitsverhältnis zu geänderten Bedingungen an.