Abmahnung

Wie verhalte ich mich psychologisch richtig bei einer Abmahnung?

Wie verhalte ich mich psychologisch richtig bei einer Abmahnung?

Lesezeit: 2 Minuten Ist der Arbeitgeber nicht zufrieden mit der Leistung oder dem Verhalten des Arbeitnehmers, dann kann er eine Abmahnung erteilen. Der Arbeitgeber will mit diesem Schritt eine eindeutige Warnung an den Angestellten aussprechen mit dem Hinweis, dass dieser etwas verändern muss. Sonst droht natürlich die Kündigung. Für eine Abmahnung gelten bestimmte Regeln, die auch gesetzlich geregelt sind. Das betrifft den Arbeitgeber wie den Arbeitnehmer.

Abmahnungen bitte immer schriftlich

Abmahnungen bitte immer schriftlich

Lesezeit: < 1 Minute Vor einer Kündigung wegen eines vertragswidrigen Verhaltens ist in aller Regel eine vorherige vergebliche Abmahnung erforderlich. Derjenige, der kündigt, muss aber einerseits beweisen, dass die Abmahnung überhaupt erfolgte. Andererseits muss auch bewiesen werden, dass die Abmahnung formell einwandfrei war. Daher sollte auf eine schriftliche Abmahnung nie verzichtet werden.

In diesen 4 Fällen müssen Sie eine Abmahnung aus der Personalakte entfernen

Lesezeit: 2 Minuten Um (angeblich oder tatsächlich) unberechtigte Abmahnungen und ihre Entfernung aus der Personalakte wird immer wieder gestritten. Grundsätzlich entscheiden Sie als Arbeitgeber darüber, welche Dokumente in der Personalakte gesammelt werden. Nur wenn das Persönlichkeitsrecht des Mitarbeiters betroffen ist, gilt im Hinblick auf Abmahnungen etwas anderes.

Abmahnung – So machen Sie alles richtig

Lesezeit: 3 Minuten Selbstverständlich muss es nicht immer der "Holzhammer" in Form einer Abmahnung sein, wenn Mitarbeiter durch Fehlverhalten wie häufiges Zuspätkommen auffallen. Aber innerhalb Ihrer Sanktionsmöglichkeiten darf die "Gelbe Karte" als letzte Warnung vor einer Kündigung nicht fehlen. Wie Sie am besten vorgehen, lesen Sie hier.

Tipps zum richtigen Formulieren einer Abmahnung

Lesezeit: < 1 Minute Stellen Sie sich folgendes Beispiel vor: Ein wichtiger Mitarbeiter hat momentan familiäre Probleme und nutzt den PC am Arbeitsplatz _ für private Aufgaben. In einem persönlichen Gespräch haben Sie ihn bereits dazu aufgefordert, den PC am Arbeitsplatz nicht mehr für Privates zu benutzen. Er stimmte zu, doch sein Verhalten hat sich nicht geändert.

Bei Vorbereitung der Betriebsratswahl ist keine Abmahnung möglich

Lesezeit: < 1 Minute Die durchführung von Betriebsratswahlen beschäftigt immer wieder die Arbeitsgerichte. Gelegentlich reagieren Arbeitgeber auf die Bestrebungen, einen Betriebsrat im Unternehmen zu installieren, mit einer Abmahnung. Die Vorbereitung einer Betriebsratswahl berechtigt Sie aber nicht, eine Abmahnung auszusprechen (Arbeitsgericht Kiel, Urteil vom 16.09.2010, Az: 5 Ca 1030 d/10).

Direktionsrecht: Mitarbeiter missachtet Sicherheitsvorschriften

Lesezeit: < 1 Minute Im Rahmen Ihres Direktionsrechts bestimmen Sie als Arbeitgeber, wie Mitarbeiter ihre arbeitsvertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen haben. Dazu gehört auch der Erlass von Sicherheitsvorschriften. Das Sie die Missachtung von Sicherheitsvorschriften nicht einfach hinnehmen müssen, zeigt ein Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 11.02.2010, Aktenzeichen: 11 Sa 582/09.

Abmahnungen richtig formulieren

Lesezeit: < 1 Minute Bringen Sie in Abmahnungen immer klar zum Ausdruck, dass der Bestand des Arbeitsverhältnisses bedroht ist. Mahnen Sie einen Arbeitnehmer wiederholt wegen gleich gelagerter Verstöße ab, achten Sie darauf, dass die einzelnen Schreiben an Schärfe gewinnen. Markieren Sie die letzte Abmahnung als solche und stellen Sie eindeutig fest, dass beim nächsten Mal gekündigt wird.

In der Regel unverzichtbar: Die Abmahnung

Lesezeit: 2 Minuten Einem Auszubildenden nach der Probezeit zu kündigen, ist meist eine große Herausforderung. Zu Recht hat der Gesetzgeber die Hürden sehr hoch gelegt. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie auf dem Weg zu einer berechtigten Kündigung keine Fehler machen. Wie ein aktuell veröffentlichtes Gerichtsurteil zeigt, kann der Verzicht auf eine Abmahnung solch ein bedeutender Fehler sein. Denken Sie also bei beobachtetem Fehlverhalten unbedingt an die Abmahnung. Denn ohne eine ordentliche Abmahnung bekommen Sie danach Probleme dem Azubi zu kündigen.

Checkliste: Rechtsichere Abmahnungen

Lesezeit: < 1 Minute Das Fehlverhalten eines Mitarbeiters müssen Arbeitgeber keinesfalls dulden. Ein wirksames Instrument hiergegen ist die Abmahnung. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten bei der Abmahnung eines Mitarbeiters formale und inhaltliche Punkte beachtet werden. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, Abmahnungen vollständig und rechtssicher zu verfassen:

So können Sie einen Mitarbeiter rechtssicher abmahnen

Lesezeit: < 1 Minute Leistet sich einer Ihrer Mitarbeiter ein Fehlverhalten, das wirklich gravierend ist, können Sie ihn dafür abmahnen. Theoretisch ist grobes Fehlverhalten zwar Grund für eine verhaltensbedingte Kündigung - praktisch müssen Sie ihn zuerst dafür abmahnen. Aber seien Sie vorsichtig, denn wenn Sie jemanden abmahnen, ist das die Vorstufe der Kündigung, ein "Schuss vor den Bug", der klar macht: Beim nächsten Mal wird es ernst.