Gesundheit Praxistipps

Gesund Abnehmen beginnt im Kopf: Teil 1

Lesezeit: < 1 Minute Untersuchungen zeigen, dass nur eine von 200 Personen durch eine Diät abnimmt und das Gewicht auch hält. Alle einschlägigen Diäten gehen davon aus, dass die Wahl und die Menge der Nahrungsmittel das Hauptproblem sind. Dem Essen an sich wird die Schuld für das Übergewicht zugeschoben. Dabei sind nicht die Speisen das eigentliche Problem, sondern die Art wie Sie sie essen.

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Gesund Abnehmen beginnt im Kopf: Teil 1

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Abnehmen und das körperliche Verlangen nach Befriedigung
Essen erzeugt Befriedigung und einen angenehmen Zustand, den wir immer wieder erreichen möchten. Das ist völlig normal und bei allen Menschen genau so. Als Kinder haben wir gelernt, auf fehlende seelische Bedürfnisse oder als Belohnungssystem mit Essen vor allem mit Süßem – zu reagieren.

Sie nehmen Mengen zu sich, die Sie ursprünglich gar nicht wollten und ärgern sich dann danach, dass Sie so viel gegessen haben. Und das sind im Nachhinein sicherlich Situationen wie Ärger, Stress oder Frust. Das ist kontraproduktiv zum gesunden Abnehmen.

Abnehmen versus mehr Kalorien bei Stress
Wenn Sie sich also angewöhnt haben, auf Gefühle wie Trauer, Wut oder Anspannung mit Essen zu reagieren, dann habe Sie logischerweise ganz viele Situationen, in denen Sie essen. Sie essen wenn es Ihnen seelisch schlecht geht. Die Folge davon: viel mehr Kalorien, als wenn Sie echten Hunger haben.

Abnehmen: Seelische Dauerbelastungen vermeiden
Offensichtlich gibt es außer der Trostfunktion noch einen weiteren und entscheidenden Grund dafür, dass Sie bei seelischen Problemen unvernünftig viel in sich hineinstopfen. Seelische Dauerbelastung wie chronischer Stress, Frust, Depression oder psychische Traumatisierungen können den Hirnstoffwechsel verändern. Die Folge: In Belastungssituationen bekommt das Gehirn Probleme, seinen Energiebedarf aus den vorhandenen Körperreserven zu decken.

Wie reagiert das Gehirn bei schlanken und bei übergewichtigen Menschen? Forscher der Medizinischen Klinik der Universität zu Lübeck haben in einer Stress-Studie die Hirnreaktionen schlanker und übergewichtiger Menschen untersucht. Probanden wurden in eine Situation versetzt, die sie als stressig empfanden. Sie wurden nervös, unruhig und gereizt. Ihre Gehirne versuchten jetzt möglichst schnell wieder zur Ruhe zu kommen, indem sie die gestellte Aufgabe bewältigten, so dass sich Erleichterung und Zufriedenheit einstellten. Viele Übergewichtige reagieren anders.

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