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Wie Sie Ihr Baby richtig pucken

Lesezeit: 2 Minuten Warum kommen Babys im Krankenhaus immer fest in Decken eingewickelt von der Hebamme oder Säuglingsschwester zurück? Weil sie eines der Geheimnisse kennen, welches Babys ruhig und zufrieden macht: das Pucken. Diese zeitaufwendige Wickeltechnik, bei der das Baby eng in eine Decke eingewickelt wird, hat viele Vorteile. Wie Sie Ihr Baby richtig pucken, erfahren Sie in diesem Artikel.

2 min Lesezeit

Wie Sie Ihr Baby richtig pucken

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Vorteile des Puckens für Ihr Baby

Durch das Pucken fühlt sich Ihr Baby behaglich und sicher, während es sich an das Leben außerhalb des Mutterleibes gewöhnt. Dadurch weint es weniger und schläft besser. Das Pucken kann Ihr Baby auch davor schützen sich durch Strampeln selbst zu wecken. Außerdem liegt das Kind so gut auf seinem Rücken, was das Risiko für den plötzlichen Kindstod verringert. Fest eingewickelt wird Ihr Baby auch warm gehalten, bis es lernt seine Körpertemperatur selber zu regulieren.

Nachteile des Puckens für Ihr Baby

Wenn Sie Ihr Baby nicht richtig pucken, kann dies zu Haltungsschäden führen. Vor allem die Wirbelsäule und Hüftknochen Ihres Babys könnten sich verformen. Achten Sie deshalb darauf, Ihr Baby immer gerade zu pucken. Das Pucken kann auch zu einer Überhitzung führen, vor allem wenn das Baby Fieber hat. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie sich die Technik von einer Fachperson, wie der Hebamme oder Säuglingsschwester, zeigen lassen, um gravierende Fehler zu vermeiden.

So pucken Sie Ihr Baby richtig

  1. Breiten Sie eine Decke flach aus, mit einer Ecke nach oben, so dass die Decke die Form einer Raute hat. Falten Sie die obere Ecke ungefähr 15 cm nach innen.
  2. Nehmen Sie Ihr Baby und legen Sie es so hin, dass sein Kopf genau auf der gefalteten Stelle liegt. Der Körper sollte gerade liegen, mit den Füßen in Richtung des unteren Endes der Decke.
  3. Nun nehmen Sie die linke Seite der Decke und ziehen sie fest über den linken Arm und die linke Brust Ihres Babys. Achten Sie darauf, dass der linke Arm Ihres Babys fest am Körper liegt. Dann schlagen Sie das Ende unter dem rechten Arm nach hinten um. Der linke Arm sollte jetzt bedeckt sein und der rechte Arm ist frei. Drehen Sie Ihr Baby auf die linke Seite und ziehen Sie alle Falten am Rücken glatt.
  4. Als nächstes falten Sie das untere Ende der Decke nach oben bis unter das Kinn. Halten Sie dabei den rechten Arm des Babys nach unten. Schlagen Sie die rechte Seite der Decke über den rechten Arm nach hinten um und verstauen Sie das Ende unter dem Rücken. Ihr Baby sollte nun richtig eingepuckt sein.

Haben Sie immer noch das Gefühl, dass Sie das nicht richtig hinbekommen? Keine Sorge – es gibt auch Pucksäcke, mit welchen Sie Ihr Baby super einfach einwickeln können.

Einige Babys möchten komplett eingepuckt werden, andere wiederum möchten Ihre Arme frei haben. Sollte Ihr Baby das Letztere bevorzugen, dann wickeln Sie die Decke nur um seine Brust und Beine. Wenn Ihr Baby aktiver wird, ungefähr mit drei Monaten, dann wird es sich wahrscheinlich aus der Decke freistrampeln – ein Zeichen, dass es nicht mehr eingewickelt werden möchte. 

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