Gesundheit Praxistipps

Wie esse und verarbeite ich einen Granatapfel richtig?

Es gibt überall leckere und gesunde Granatäpfel zu kaufen. Denn in warmen Ländern wie Türkei, Italien oder Spanien haben sie Hochsaison. Aber wie esse ich denn einen Granatapfel richtig und welche Gerichte lassen sich damit zubereiten? Darüber erfahren Sie mehr im folgenden Artikel.

Wie esse und verarbeite ich einen Granatapfel richtig?

Wie esse und verarbeite ich einen Granatapfel richtig?

Granatapfel: Tipp zum Herauslösen der Granatapfelkerne

Gegessen werden die Granatapfelkerne, die sich im Inneren der Frucht befinden. Das Herauslösen der Granatapfelkerne ist kinderleicht, wenn Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Ritzen Sie den Granatapfel in der Mitte vorsichtig mit einem Küchenmesser an und brechen Sie die Granatapfelhälften mit der Hand. Dann können Sie die geleeartigen, saftigen, tiefroten bis blassrosa Fruchtkerne mit den Fingern leicht herauslösen.
  • Darauf achten, dass die weißen, dünnen Trennhäute – auch Septum genannt – entfernt werden, da sie sehr bitter und herb schmecken können.

Außerdem lassen sich die Granatäpfel ähnlich wie die Orangen mit einer Zitrusfrüchte-Presse zum Saft verarbeiten. Aber Vorsicht, der Saft färbt ab!

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Vorsicht: Granatapfelsaft färbt stark ab

Der Granatapfelsaft ist sehr farbintensiv und lässt sich aus Textilien nicht wieder herauswaschen. Schon früher wurde der Granatapfel zum Färben von Wolle für Orientteppiche genutzt. Deswegen wird Vorsicht bei der Verarbeitung von Granatäpfeln geboten!

Granatapfel: So viel Gesundheit steckt drin

Granatäpfel zeichnen sich durch eine Vielzahl bioaktiver Inhaltsstoffe aus. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Polyphenole haben eine antioxidative Wirkung gegenüber aggressiven freien Radikalen und unterstützen wichtige Funktionen des Zellwachstums und der Zellregulation im menschlichen Körper. Es gibt wissenschaftliche Hinweise auf gefäßerweiternde Effekte, die sich günstig auf koronare Herzerkrankungen auswirken sowie den Blutdruck senken sollen. Die Granatapfelkerne sind reich an Kalium und enthalten sehr viel Vitamin C, Kalzium und Eisen.

Granatapfel in der Küche: Wie bereite ich ihn zu?

Granatapfelkerne können Sie als Dekoration von köstlichen Vorspeisen, zum Beispiel von gefüllten Möhren oder gefüllten Eiern, aber auch von süßen oder herzhaften Reisgerichten verwenden.

Granatapfelsaft eignet sich hervorragend für die Zubereitung von köstlichen exotischen Cocktails und herben Saucen. Versuchen Sie den Bratfisch mit Granatapfelsauce! Im Folgenden finden Sie das einfache und leckere Rezept.

Rezept für Bratfisch mit Granatapfel-Sauce

Für 4 Portionen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 1 kg Fischfilets, zum Beispiel Seelachs oder Hecht
  • 500 ml Granatapfelsaft, frischgepresst oder aus dem Naturkostladen
  • einige Granatapfelkerne zum Dekorieren
  • 100 g Honig
  • 1 Glas Mehl
  • Meersalz
  • kräftiger Pfeffer, zum Beispiel Kubebenpfeffer
  • Olivenöl zum Braten

So wird’s gemacht

Die küchenfertigen Fischfilets salzen, in Mehl wenden und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten. Den Granatapfelsaft in einem Topf erhitzen, den Honig unterrühren und die Saft-Honig-Mischung auf die Hälfte reduzieren. Den gebratenen Fisch auf einer Platte anrichten und mit der Granatapfel-Sauce übergießen. Fertig! Mit dem kräftigen Pfeffer aus der Mühle würzen und einigen Granatapfelkernen dekorieren. Ich wünsche Ihnen einen guten und gesunden Appetit!

Wussten Sie es? – Granatapfel hilft gegen Übersäuerung

Granatapfel und Granatapfelsaft eignen sich hervorragend für eine basische Kur im Frühling oder Herbst. Lesen Sie dazu meinen Artikel „Sind Sie sauer? – Ernährungstipps gegen Übersäuerung„.

Rezepte mit Granatapfel

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Ernährungsexperte und Kulinarische-Reisen-Experte gerne zur Verfügung!

Bildnachweis: George Dolgikh / stock.adobe.com

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