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Spiegellose Systemkameras – was ist das?

Lesezeit: < 1 Minute Samsung, Olympus, Sony, Panasonic und jetzt auch Nikon – die meisten der großen Kamerahersteller drängen mit einem Kamerasystem auf den Markt, dessen Name für Verwirrung sorgen kann: Spiegellose Systemkameras. Das hört sich ein wenig so an, als hätten die Hersteller ein Bauteil vergessen. Was verbirgt sich hinter dem Namen und für wen sind diese Kameras geeignet?

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Spiegellose Systemkameras – was ist das?

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Spiegellose Systemkameras werden auch als "Evil"-Kameras bezeichnet. Evil ist englisch und bedeutet "böse". Der Name ist aber nicht etwa Programm, sondern eine Abkürzung und steht für "Electronic Viewfinder Interchangeable Lens". Zu Deutsch: Die Kameras haben einen elektronischen Sucher und austauschbare Objektive. Technisch gesehen sind sie damit eine Art Zwitterwesen zwischen Digitaler Spiegelreflexkamera und digitaler Kompaktkamera.

Trend oder neuer Standard
Der Vormarsch der spiegellosen Systemkameras hat gerade erst begonnen. Im Moment sind diese Kameras auch noch recht teuer. Zudem bezahlt man – wie im DSLR-Bereich – Kamerabody und Wechselobjektive separat. Von den Kosten her bewegt man sich also leicht in vergleichbaren Bereichen wie bei der Anschaffung einer Einsteiger-DSLR-Ausrüstung.

Andererseits bieten die neuen Systemkameras auch eine vergleichbare Bildqualität wie die Einstiegsmodelle im DSLR-Segment. Zudem hat der elektronische Sucher einige Vorteile: Dieser zeigt zusätzliche Informationen an und erleichtert so die Menüführung, da das Auge nicht vom Sucher genommen werden muss. Auch können Belichtungszeiten simuliert werden und das Motiv ist selbst in einer dunklen Umgebung gut zu erkennen.

Leichte Handhabung von spiegellosen Systemkameras
Schließlich sind spiegellose Systemkameras deutlich kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras. Auch die Objektive sind leichter als die für das DSLR-System. Das macht sie zu idealen Reisebegleitern.

Stichwort System: Wer bereits eine DSLR-Ausrüstung besitzt, kann seine Objektive nur selten mit einem Evil-Body weiternutzen. Selbst mit Adapter ist die Funktionalität eingeschränkt.

Und die Nachteile der Technik: Die spiegellosen Systemkameras haben noch ein paar Schwächen. So ist der Autofokus noch nicht so ausgereift und schnell wie bei DSLR-Kameras. Und noch ist der Preis für diese Technik recht hoch – dies wird sich aber wohl schon bald ändern.

Kamera-Datenblätter, Testberichte und Gerüchte rund um die spiegellosen Systemkameras finden Sie auf der Internetseite von EVIL-KAMERAS.DE.

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