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Plastikbilderbücher: Achtung hohe Schadstoffkonzentration

Lesezeit: < 1 Minute Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat im Juni 2007 Plastikbilderbücher für Babys getestet. Schon bei früheren Untersuchungen waren diese durch hohe Schadstoffkonzentrationen aufgefallen und auch diese Mal ist das Ergebnis nicht berauschend.

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Plastikbilderbücher: Achtung hohe Schadstoffkonzentration

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Nur zwei von 18 Testprodukten konnten die Prüfer von der Zeitschrift „Öko-Test“ nicht beanstanden. Die restlichen wasserfesten Kinderbücher enthielten zuviel Chemie und zum Teil bedenkliche Weichmacher. Bedenkliche Weichmacher aus der Gruppe der so genannten Phtalate wiesen die Prüflabore demnach zwar nur noch in zwei Fällen nach und die Werte lagen jeweils unter der Toleranzgrenze. Dafür werde bei der Herstellung der beliebten Bilderbücher aber anderweitig kräftig in den Chemietopf gegriffen, kritisierten die Verbraucherexperten.

Zwei Bilderbücher – Mein Badebuch „Ich kann spritzen“ (Oetinger) und Reer fürs Baby „Baby-Buch Babyschule 1“ – wurden mit „sehr gut“ bewertet. Sieben Mal vergaben die Tester ein „befriedigend oder „ausreichend“, die Hälfte schnitt allerdings mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ab. So steckten laut „Öko-Test“ in fast allen Produkten giftige zinnorganische Verbindungen. In einem Buch fanden die Tester außerdem den alternativen Weichmacher DINCH. Bisherige Studien des Herstellers BASF ließen zwar auf eine geringe Giftigkeit schließen, der Stoff könne nach Meinung des „Öko-Test“-Experten aufgrund der bisher zugänglichen Daten aber nicht abschließend beurteilt werden.

Im Vergleich zum letzten Test im Jahr 1999 haben sich die Hersteller allerdings verbessert: Damals konnte das Verbrauchermagazin in deutlich mehr Bilderbüchern hohe Mengen an Weichmachern nachweisen.

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