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Motivationstipps zum Laufen: Ziele definieren (Teil 3)

Wer einfach drauflos läuft, kommt selten an sein Ziel. Meist liegt das daran, dass einem die Motivation ausgeht. Erfolgreicher sind Sie, wenn Sie sich realistische Ziele setzen.

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Motivationstipps zum Laufen: Ziele definieren (Teil 3)

Eines ist unbestritten: Wer ein Ziel klar vor Augen hat, wird auch mehr dafür tun, es zu erreichen. Aus einer spontanen Laune heraus etwas machen, hat auch seine Vorzüge, ist jedoch wenig nachhaltig.

Beim Laufen realistische Ziele setzen
Setzen Sie sich realistische und greifbare Ziele. Viele Läufer wollen durch den Sport besser aussehen oder ihre allgemeine Befindlichkeit verbessern. Ziele, die mit Sicherheit erreichbar sind, aber Zeit brauchen. Solche Zielsetzungen sollten Sie zwar im Hinterkopf behalten, sich jedoch zugleich kurzfristigere, erreichbare und messbare Ziele setzen.

Dienlich sind hier immer Zahlen: Nehmen Sie sich zum Beispiel vor, dreimal pro Woche laufen zu gehen oder bei jedem Lauf ein Stück weiter zu laufen. Orientieren können Sie sich beispielweise an markanten Wegpunkten wie Bänken, Laternen oder Ähnlichem.

Beim Laufen ein Glücksgefühl statt Motivationseinbruch
Nur bei realistisch gesetzten Zielen wird sich auch regelmäßig ein Glücks- und Zufriedenheitsgefühl nach dem Training einstellen. Seien Sie dabei aber nicht zu euphorisch. Steigern Sie beispielsweise Ihr Wochenpensum nur minimal, höchstens um zehn Prozent.

Das hat neben motivatorischen auch physiologische Gründe. Wenn Ihr Körper zu schnell zu großen Belastungen ausgesetzt ist, benötigt er länger, um sich anzupassen. Je länger diese Phase dauert, desto mehr haben Sie beispielsweise mit Muskelkater oder dem so genannten Anpassungsschmerz zu kämpfen. Wer mit diesen "Nebenwirkungen“ zu kämpfen hat, verliert natürlich schnell die Lust. Also immer realistisch bleiben!

Auch sich selbst verzeihen können ist bei einer realistischen Zielsetzung ganz wichtig. Wenn Sie einmal nicht in Form sind und Ihr Tages- oder Wochenziel nicht erreichen, dürfen Sie das nicht als persönliche Niederlage auffassen. Formschwankungen sind ganz normal und selbst Spitzenläufer haben hin und wieder mit ihnen zu kämpfen. In einem solchen Fall sollten Sie lieber Ihre Zielsetzung hinterfragen und sich gegebenenfalls neue Ziele setzen.

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