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Die größten Irrtümer beim Laufen: Viel hilft viel

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt viele Gründe, warum man Laufen geht. Abnehmen, fit werden, den Kopf frei bekommen oder etwas für seine Gesundheit und sein Aussehen tun sind nur einige davon. Es gibt aber fast so viele Irrtümer übers Laufen wie es Gründe gibt, joggen zu gehen. Die häufigsten Irrtümer übers Laufen möchte ich hier aufklären. Irrtum Nr. 1: Viel hilft viel.

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Die größten Irrtümer beim Laufen: Viel hilft viel

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Ein schlechtes Gewissen läuft bei vielen Laufanfängern mit. Schließlich macht man sich oft Vorwürfe, nicht schon viel früher mit dem Laufen begonnen zu haben. Daher neigen viele dazu, das Verpasste in möglichst kurzer Zeit aufholen zu wollen und übertreiben es mit dem Laufen. Das hat mehrere negative Konsequenzen.

Problem Körper

Auch wenn sich die Kondition gut trainieren lässt, braucht der Körper Zeit, um sich an die ungewohnte Belastung anzupassen. Der so genannte Bewegungsapparat, also Knochen, Sehnen und Bänder, benötigt mehr Zeit, um die Belastung, die beim Laufen entsteht, besser verarbeiten zu können. Geht man zu oft laufen, riskiert man Überlastungsbeschwerden wie das Schienbeinkantensyndrom, das Läuferknie oder sogar einen Ermüdungsbruch. Gerade bei übergewichtigen Läufern steigt das Risiko, wenn man dem Körper zu schnell zu viel zumutet.

Problem Psyche

Auch der Kopf spielt eine große Rolle wenn es darum geht, die Motivation aufrecht zu erhalten. Steht Laufen zu oft auf dem Trainingsplan, kann man schnell genug davon haben und der Sport wird zur Belastung. In diesem Fall beendet man das Training oft ebenso schnell, wie man es begonnen hat.

Problem Erholung

Der dritte Grund, warum man es mit dem Laufen zu Beginn nicht übertreiben sollte, ist die Erholung bzw. die Anpassung des Körpers an das Training. Der Körper braucht eine Pause, um auf den Trainingsreiz reagieren zu können. Auch Muskeln wachsen nicht beim Training, sondern in der Pause. Gönnt man sich aber keine Pause, kann der Muskel auch nicht wachsen und das Training war zum großen Teil umsonst. Insofern ist es keine Schande, nicht jeden Tag zu trainieren.

Wie sollte man trainieren

Einsteiger sollte nach jedem Tag Training einen Tag Pause einlegen. Fortgeschrittene Läufer können auch im 2:1-Rhythmus trainieren, also nach zwei Tagen Training einen Tag Pause einlegen. Sehr gut trainierte Läufer können auch im 3:1:2:1-Rhythmus trainieren. Dabei gilt: je härter eine Laufeinheit, desto länger sollte die Pause danach sein.

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