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Hausaufgaben – als motorischer Lerntyp mit Bewegung lernen

Lesezeit: 2 Minuten Ihr Kind tut sich schwer bei den Hausaufgaben, wenn diese rein theoretischer Natur sind, kann aber die Experimente aus dem Physikunterricht aus dem FF erläutern? Dann ist es möglicherweise ein motorischer Lerntyp. Finden Sie heraus, wie Sie Ihr Kind am besten beim Lernen und bei den Hausaufgaben unterstützen.

2 min Lesezeit
Hausaufgaben - als motorischer Lerntyp mit Bewegung lernen

Hausaufgaben – als motorischer Lerntyp mit Bewegung lernen

Lesezeit: 2 Minuten

Woran erkennen Sie, dass Ihr Kind ein motorischer Lerntyp ist?

Alle Menschen lernen, indem sie mehrere Sinne benutzen, um die Informationen aufzunehmen. Jedoch ist bei jedem Menschen ein Lernkanal besonders ausgeprägt. Menschen, die dem motorischen Lerntypen zuzuordnen sind, merken sich die Lerninhalte am besten, wenn sie während des Lernprozesses selbst eine Aktivität durchführen, einen Lerngegenstand anfassen oder ein Modell zusammenbauen können.

Sie können vor allem durch Beobachtung herausfinden, ob Ihr Kind diesem Lerntyp zuzuordnen ist: Benutzt es Anschauungsmaterial, um Ihnen einen Inhalt der Hausaufgaben zu erklären? Bewegt es viel die Hände bei der Erläuterung von Lerninhalten? Wenn Sie dies feststellen, so ist es dem motorischen Lerntypen zuzuordnen.

So unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es ein motorischer Lerntyp ist

  • Geben Sie Ihrem Kind oft die  Gelegenheit zum „Learning by Doing“: Lassen Sie es aktiv am Lernprozessen teilhaben. Lassen Sie es Handlungsabläufe selbst nachvollziehen, z. B. mit einem chemischen oder physikalischen Experimentierkoffer.
  • Auch Rollenspiele und Gruppendiskussionen erleichtern dem motorischen Lerntyp das Memorieren. Spielen Sie mit Ihrem Kind Lerninhalte nach, z. B. die Photosynthese in Biologie als Rollenspiel.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, sich beim Lernen zu bewegen. Während des Vokabellernens soll es im Zimmer auf und ab gehen oder auch die ganze Wohnung abschreiten – es kann sich die Wörter so leichter merken.
  • Es hilft dem motorischen Lerntyp auch, das zu Lernende durch Gestik und Mimik zu ergänzen und so den ganzen Körper beim Lernen einzusetzen. Fordern Sie Ihr Kind auch dazu auf, beim Vokabellernen rhythmisch die Silben mitzuklatschen. Dies fördert nicht nur die Konzentration sondern auch die Behaltensleistung.

Fazit: Der motorische Lerntyp benötigt während des Lernens die Gelegenheit zur Bewegung, zum Handeln und zum Fühlen. Ermöglichen Sie dies Ihrem Kind so häufig wie möglich und ermutigen Sie es zum „Learning by Doing“ – dies garantiert Freude und Erfolg beim Lernen.

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Bildnachweis: Irina Schmidt / stock.adobe.com

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