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Kommunikativer Lerntyp: So helfen Sie ihm bei den Hausaufgaben

Lesezeit: 2 Minuten Klaus ist ein fleißiger Schüler und erledigt seine Hausaufgaben regelmäßig. Wenn die Mutter ins Zimmer kommt, sitzt er stets über seinen Büchern. Deshalb kann sie nicht verstehen, dass er immer wieder schlechte Noten schreibt. Auffällig ist jedoch, dass wenn er mit ihr über das Gelernte spricht, sitzen der Stoff auch am nächsten Tag in der Schule. Klaus ist also offenbar ein kommunikativer Lerntyp.

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Kommunikativer Lerntyp: So helfen Sie ihm bei den Hausaufgaben

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Woran erkennen Sie, dass Ihr Kind ein kommunikativer Lerntyp ist?

Kein Mensch ist ausschließlich einem einzigen Lerntypen zuzuordnen, jedoch gibt es bei den meisten Menschen eine Art der Verarbeitung von Lerninhalten, die am effektivsten ist und daher am stärksten genutzt werden sollte. Beobachten Sie Ihr Kind beim Lernen und Sie können feststellen, ob es hauptsächlich auf dem kommunikativen Wege lernt.

Ein Kind, das am besten kommunikativ lernt, sucht häufig das Gespräch über die zu bewältigenden Lerninhalte, da es sich diese dann besser merken kann. Auch erklärt es gerne Anderen, z. B. Mitschülern, das zu Lernende, da es so selbst dabei beim Memorieren und Verstehen unterstützt wird.

So unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es ein kommunikativer Lerntyp ist

  • Geben Sie Ihrem Kind die Gelegenheit, über die Lerninhalte aus der Schule ausgiebig zu sprechen. Dies kann ganz nebenbei geschehen und muss nicht den Charakter von Lernen oder Hausaufgaben haben. Fragen Sie Ihr Kind auf dem Nachhauseweg von der Schule, was es heute gelernt hat. Lassen Sie es am Abendbrottisch erläutern, was es nachmittags in der Hausaufgabenzeit gelernt hat.
  • Fordern Sie Ihr Kind heraus – Belassen Sie es nicht beim einmaligen Nachfragen. Wenn es Ihnen einen Lerninhalt erklärt, so fragen Sie häufig nach und fordern Sie zusätzliche und genauere Erklärungen ein. Diskutieren Sie mit Ihrem Kind über das Thema ausführlich.
  • Spielen Sie den Advokaten des Teufels. Hinterfragen Sie die Erklärungen Ihres Kindes, formulieren Sie unerhörte Thesen oder stellen Sie sich einfach "dumm": So ist Ihr Kind gezwungen, die Lerninhalte zu verbalisieren und grundlegend zu durchdenken. Das fördert die Behaltensleistung.
  • Finden Sie für Ihr Kind eine Lerngruppe. Wenn Ihr Kind die Möglichkeit bekommt, Mitschülern Fragen zu den Lerninhalten zu stellen und selbst schwierige Themen zu erklären, fällt es ihm leichter, sich diese zu merken.

Fazit: Der kommunikative Lerntyp benötigt die Diskussion und den Austausch über die Lerninhalte, um sie sich nachhaltig merken zu können. Geben Sie Ihrem Kind also so oft wie möglich die Gelegenheit zum Gespräch über das zu Lernende und es wird ein deutlicher Erfolg sichtbar werden.

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