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3 Tipps für eine gute Lernplanung – So unterstützen Sie Ihr Kind

Lesezeit: 2 Minuten "Keine Angst Mama, die Hausaufgaben schaff ich noch nach dem Spielen mit Silvia!" Diesen Satz hört Barbaras Mutter häufig, doch dann gerät ihre Tochter in Zeitnot und ein Teil der Hausaufgaben bleibt unerledigt. Diese Probleme entstehen aber nicht aus Faulheit, sondern wegen einer falschen Zeiteinteilung. Lesen Sie hier, welche Hilfen Sie Ihrem Kind zu seiner Zeiteinteilung geben können!

2 min Lesezeit
3 Tipps für eine gute Lernplanung – So unterstützen Sie Ihr Kind

3 Tipps für eine gute Lernplanung – So unterstützen Sie Ihr Kind

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1. Nimm Dir Zeit – baue Reserven auf

Häufig hast du Hausaufgaben auf, die dir nicht schwer fallen. Also glaubst du, du kannst sie in recht kurzer Zeit erledigen. Leider verschätzt du dich aber öfter und bekommst die Hausaufgaben bis zur Bettgehzeit nicht fertig. Das kannst du verhindern: Nimm dir für die Hausaufgaben einmal eine Woche lang doppelt so viel Zeit wie du eigentlich glaubst zu benötigen. Schreibe dir deine Zeitschätzung und deren Verdoppelung für jeden Tag auf:

Mittwoch:

zu erledigen

Mathe-Aufgaben

Deutsch-Aufsatz

Zeit (normal)

20 Min.

60. Min.

Zeit (doppelt)

40 Min.

120 Min.

Zeit (tatsächlich)

30 Min.

100 Min.

Mit diesem Plan reservierst du genügend Zeit. Außerdem lernst du auf diese Weise immer besser einzuschätzen, wie lange du wirklich für die einzelnen Aufgaben brauchst. Außerdem hast du so 100%ig  wirklich genug Zeit für alles und musst nicht hetzen. Überlege dir zur Belohnung eine schöne Aktivität für die Zeit, die dir übrig bleibt: Geh mit Freunden spielen oder lies dein Lieblingsbuch weiter!

2. Arbeite konzentriert. Lege rechtzeitig Pausen ein

Sicher hast du schon oft gemerkt, dass nach einiger Zeit deine Konzentration nachlässt. Dir unterlaufen Fehler oder Du kannst Dir die zu lernenden Vokabeln schlechter merken. Verhindere dies durch frühzeitige und regelmäßige Pausen.  – Am besten legst du dir einen festen Zeitplan zu, auf dem du die Pausenzeiten notierst, z. B. jeweils nach 45 Minuten 15 Minuten Pause.

Doch Achtung! – Brauchst du für eine angefangene Aufgabe nur noch ein paar Minuten, beende sie trotz „abgelaufener Arbeitszeit“. Das verschafft dir ein gutes Gefühl, schon etwas geschafft zu haben. Wenn es dir schwer fällt, dich nach der Pause wieder an die Arbeit zu machen, beuge vor: Bevor du die Pause beginnst, legst du dir schon die nächste Aufgabe zurecht, mit der du weitermachen möchtest – am besten mit deinem Lieblingsfach!

3. Gestalte die Pausen richtig

Es ist nicht nur wichtig, dass du Pausen machst, sondern auch, wie du sie gestaltest:

  • Steh vom Schreibtisch auf.
  • Öffne das Fenster und lass frische Luft herein.
  • Bewege dich, z. B. indem du kurz Zappelphilipp spielst.
  • Trinke einen Schluck Wasser oder Saft.

So kannst du gestärkt und konzentriert an die nächste Arbeitseinheit gehen.
Fange keinesfalls ein Computerspiel an oder schalte den Fernseher ein. Dir würde es unerhört schwer fallen, dich davon wieder loszureißen und an den Schreibtisch zurückzukehren.

Fazit: Der Zeitdruck bei den Hausaufgaben nimmt zu, je älter ein Kind wird. Erstellen Sie mit ihm zusammen einen Zeitplan, der Pausen und Zeitreserven beinhaltet. So behält Ihr Kind den Überblick  und lernt, den nötigen Zeitaufwand besser einzuschätzen.

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