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Schlechtes Zeugnis: So federn Sie es ab

Lesezeit: 2 Minuten Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu; die meisten Noten liegen fest. Die Angst mancher Kinder vor dem Zeugnistag wächst. Wie werden die Eltern reagieren, wenn sie ein schlechtes Zeugnis sehen oder erfahren, dass das Schuljahr wiederholt werden muss? Diese Sorge ist oft sogar bedrückender als ein schlechtes Zeugnis selbst. Lesen Sie hier, wie Sie sich in einer solchen Situation am besten verhalten!

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Schlechtes Zeugnis: So federn Sie es ab

Schlechtes Zeugnis: So federn Sie es ab

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Informieren Sie sich früh genug über die Möglichkeit „schlechtes Zeugnis“

Auch wenn Sie ein sehr gutes Verhältnis zu Ihrem Kind haben, kann es sein, dass dieses Ihnen ein mögliches schlechtes Zeugnis verschweigt. Es möchte Sie nicht enttäuschen. Wenn es während des Jahres immer wieder schlechte Noten gehagelt hat, vergewissern Sie sich rechtzeitig, was auf Sie zukommt. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Klassenlehrer und informieren Sie sich über die Noten Ihres Kindes. So verhindern Sie, dass Sie am Zeugnistag aus allen Wolken fallen.

Sorgen Sie für ein vertrauensvolles Verhältnis

Wenn Sie im Gespräch mit der Lehrkraft feststellen, dass Ihr Kind schlechte Noten bekommen hat, von denen Sie nichts wussten, sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber: Überzeugen Sie es davon, dass Sie es auf jeden Fall unterstützen werden und dass es Ihnen nichts verschweigen muss. So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem Zeugnistag. Gleichzeitig schaffen Sie das nötige Vertrauen, das nötig ist, um in Zukunft die Probleme früher anzugehen.

Erfragen Sie die Gründe für ein schlechtes Zeugnis

Für schlechte Noten kann es verschiedene Gründe geben: falsche Lernstrategien, Prüfungsangst, Abgelenktksein im Rahmen der Pubertät oder Überforderung. Setzen Sie sich mit der Lehrkraft Ihres Kindes zusammen und ergründen Sie miteinander, woher ein schlechtes Zeugnis kommt. Lassen Sie sich vor allem fachkundig beraten, was Ihr Kind künftig anders machen sollte. So bereiten Sie den Weg dafür, dass es im nächsten Schuljahr wieder bergauf geht.

Planen Sie das zukünftige Vorgehen

Je nach Zeitpunkt im Schuljahr hat Ihr Kind vielleicht noch eine Chance, ein schlechtes Zeugnis zu verhindern. Wenn dies der Fall ist, berufen Sie eine Krisensitzung mit Ihrem Kind ein. Stellen Sie gemeinsam einen detaillierten Plan auf, wie es sich auf die noch ausstehenden Klassenarbeiten vorbereiten wird oder wie es ein Referat bestmöglich vorbereiten kann. So hat Ihr Kind das Gefühl, die missliche Lage nicht alleine durchstehen zu müssen und Vertrauen und Motivation steigen. Üben Sie dabei aber jedoch nicht zu viel Druck aus!

Sollte die Notenerhebung aber bereits abgeschlossen sein, dann warten Sie nicht, bis im Herbst die nächsten schlechten Noten kommen: Nutzen Sie die Zeit in den Sommerferien, um mit Ihrem Kind vorhandene Lücken zu schließen und sich intensiv auf das kommende Schuljahr vorzubereiten.

Fazit: Schlechte Noten und damit ein schlechtes Zeugnis entstehen nicht erst am Ende des Schuljahres. Sorgen Sie für ein offenes und vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem Kind, um in Zukunft schlechte Noten mit gemeinschaftlichen Maßnahmen von vornherein zu verhindern.

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Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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