Gesundheit Praxistipps

Fünf Diäten-Irrtümer

Lesezeit: 2 Minuten Vielleicht kennen Sie das ja von den Diäten in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis: Wer abnehmen will, bekommt von allen Seiten Tipps und Tricks, um am besten abzunehmen. Bedauerlicherweise sind darunter auch jede Menge an Mythen und hartnäckigen Irrtümern, die offensichtlich nicht auszurotten sind. Eine Hilfe sollen folgende Erläuterungen geben.

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Fünf Diäten-Irrtümer

Fünf Diäten-Irrtümer

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1. Diäten-Irrtum: Nulldiät macht dünn

Nur trinken, nichts essen. Das hört sich generell nicht gerade nach Genuss an und ist vor allem nicht der geeignete Weg, um dauerhaft Gewicht zu reduzieren. Die Gefahren der Nulldiät: Vor allem Eiweiß aus den Muskeln wird abgebaut, nicht das ungeliebte Fett. Außerdem fährt der Körper seinen Grundumsatz runter, schaltet quasi auf Sparflamme. Das bedeutet Stress für den Körper, und nach dem Fasten nimmt man außerdem unweigerlich wieder zu.

2. Diäten-Irrtum: Fettverzicht macht dünn

Auf Dauer macht totaler Fettverzicht vor allem krank! Denn Fett ist lebensnotwendig: Es schützt unsere Organe vor Verletzungen, ist eine wichtige Energiequelle und sorgt dafür, dass unser Körper Vitamine wie A, D und E überhaupt aufnehmen kann. Ein kompletter Verzicht auf Fett ist also ungesund. Und: Alle überschüssigen Nahrungskalorien werden im Körper in Fett umgewandelt, ein reiner Fettverzicht bei der Ernährung wird das Problem nicht lösen

3. Diäten-Irrtum: Ohne Fett schmeckt es nicht

Auf den Salat kommt ein Dressing mit viel Öl, in der Pfanne schwimmt das Fleisch im Bratfett: Pro Tag nimmt jeder Deutsche derzeit etwa 130 Gramm Fett zu sich – die Hälfte wäre okay. Hauptargument der Fett-Liebhaber: Ohne Fett als Geschmacksträger schmeckt es nicht so gut. Dabei bringen frische Kräuter und ein Löffelchen Senf dem Salat deutlich mehr Aroma, und das Fleisch wird in einer beschichteten Pfanne mit wenig Fett mindestens genauso lecker!

4. Diäten-Irrtum: Abends essen macht dick

Nicht, wann wir essen ist entscheidend, sondern was und wie viel. Einzig die Menge der Kalorien, die wir über den Tag verteilt zu uns nehmen, bringt Kilos auf die Hüften – die genaue Tageszeit der Kalorienzufuhr spielt keine nennenswerte Rolle. Allerdings tun wir unserer Verdauung keinen großen Gefallen, wenn wir sie abends mit Schwerverdaulichem wie Fleisch oder Hülsenfrüchten belasten. Das kann der Bauch in der Nacht nicht verarbeiten, unser Schlaf wird unruhig, am nächsten Morgen fühlen wir uns aufgedunsen.

5. Diäten-Irrtum: In 5 Tagen zur Wunschfigur

Crash-Diäten mögen kurzfristig die Anzeige auf der Waage verändern, einen langfristigen Erfolg bringen sie aber nicht. Der gefürchtete JoJo-Effekt schlägt zu: Nach der Phase des Verzichts nehmen wir zu. Oft wiegen wir später sogar mehr als vor der Diät: Unser Körper legt Energiereserven an, falls eine erneute Hungerstrecke kommen sollte. Und: Nach einer Diät gönnen wir uns oft besonders viel von dem, worauf wir verzichten mussten. Besondere Vorsicht gilt bei Diät-Pillen: Sie haben oft erhebliche Nebenwirkungen!

Bildnachweis: BillionPhotos.com / stock.adobe.com

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