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Erkältetes Baby: Trotzdem rausgehen oder zuhause bleiben?

Lesezeit: 2 Minuten Frische Luft ist gut für das Immunsystem, dennoch ist ein Spaziergang an der frischen Luft nicht immer das Beste für Babys, wenn diese nicht ganz gesund sind. Da ihr Körper die Temperatur noch nicht gut regulieren kann, kann kalte Luft bei Fieber sogar gefährlich sein. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

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Erkältetes Baby: Trotzdem rausgehen oder zuhause bleiben?

Erkältetes Baby: Trotzdem rausgehen oder zuhause bleiben?

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Das Immunsystem von Babys ist noch nicht so ausgeprägt entwickelt wie das von älteren Kindern oder Erwachsenen, wodurch die Kleinen infektanfälliger sind. Gerade Schnupfen kommt bei Babys häufig vor, doch auch ausgewachsene grippale Infekte sind keine Seltenheit, besonders im Winter.

Viele Eltern fragen sich wenn ihr Baby erkältet ist, ob sie es besser zuhause schonen sollen, oder ob sie trotzdem mit ihm rausgehen können. Schließlich könnte ein Spaziergang an der frischen Luft auch mehr schaden als er nützt.

Bei einer leichten Erkältung können Sie mit Ihrem Kind ruhig an die frische Luft gehen

Unter bestimmten Umständen ist ein Spaziergang mit dem Baby an der frischen Luft sogar gut für das Kind und förderlich für die Besserung der Erkältung, je nach Symptomen ist jedoch Vorsicht angesagt.

Grundsätzlich sind Sauerstoff und Licht wichtig für die gesunde Entwicklung eines jeden Babys. Frische Luft kann einen wichtigen Beitrag zum Wohl des Kindes leisten und lässt bei einer Erkältung mit Husten und Schnupfen, bei der die Schleimhäute angeschwollen sind, diese abschwellen. Dadurch wird das Atmen  für das Baby leichter, die frische Luft wird oft als angenehm empfunden.

Vorsicht bei Fieber!

Bei gesunden Babys hilft die frische Luft sogar, das Immunsystem auszubilden und der Organismus des Babys lernt, Temperaturunterschiede auszugleichen. Hat Ihr Baby allerdings Fieber, also liegt die Körpertemperatur höher als 38,5 Grad (rektal gemessen), dann sollte auf den Spaziergang verzichtet werden. Zu angeschlagen ist das Immunsystem und der Temperaturunterschied zwischen kalter Luft und heißem Körper ist zu groß.

Das Fieber kann sich verschlimmern und es kann zu Kreislaufversagen kommen, das sich in Übelkeit und Erbrechen äußert. Auch Krampfanfälle können die Folge sein, die sich im Verdrehen der Augen und durch zuckende Muskeln äußern. Sollte Ihr Kind diese Symptome aufweisen, müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Grundsätzlich gilt: Sollte Ihr Kind besonders kränklich wirken oder sind Sie unsicher, ob Sie mit Ihrem Baby trotz Erkältung einen Spaziergang machen können, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Ziehen Sie Ihr Kind im Winter warm, aber nicht zu warm an

Sollte Ihr Baby aber tatsächlich kein Fieber haben, sondern nur unter Husten und Schnupfen leiden, ist ein Spaziergang unproblematisch. Wichtig ist jedoch, das Baby warm anzuziehen und auch den Kinderwagen aufzuwärmen.

Ziehen Sie Ihrem Kind daher mehrere Schichten übereinander an, denn die zwischen den Kleidungsschichten eingeschlossene Luft hat eine isolierende Wirkung. Zusätzlich sollten Sie den Kinderwagen vorwärmen, dies funktioniert am besten mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen, das kurz in die Mikrowelle gelegt wird. Auch kann der Kinderwagen mit Styropor oder einer Isomatte unter der Matratze isoliert werden.

Beugen Sie einer Erkältung Ihres Babys vor

An Tagen mit Temperaturen unter null Grad empfiehlt es sich, die Haut des Babys zusätzlich mit einer Creme zu behandeln, die vor Kälte und Austrocknung schützt. Achten Sie aber auch darauf, dass Ihr Kind nicht überhitzt – dies erkennt man an einem roten Gesicht und einem feuchten Nacken.

Um Erkältungen bei Babys vorzubeugen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Regelmäßige frische Luft, das Tragen einer Mütze (Baby verlieren viel Wärme über den Kopf) und Hygiene innerhalb des Haushalts sind wichtig, falls jemand in der Familie krank ist.

Bildnachweis: Alexey Repka/123rf.com

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