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Diese 5 Diabetes-Symptome sind typische Anzeichen einer akuten Zuckerkrankheit

Lesezeit: 2 Minuten Diabetes ist eine chronische Störung des Zuckerstoffwechsels. Diese Krankheit führt zu einer zu hohen Zuckerkonzentration im Blut und damit zu drastischen Verschiebungen des Wasser- und Mineralstoffhaushalts im Körper. Je nach Schwere und Art der Erkrankung treten dabei unterschiedlich stark ausgeprägte Krankheitszeichen auf.

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Diese 5 Diabetes-Symptome sind typische Anzeichen einer akuten Zuckerkrankheit

Diese 5 Diabetes-Symptome sind typische Anzeichen einer akuten Zuckerkrankheit

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Folgende 5 Diabetes Symptome weisen auf eine akute Zuckerkrankheit hin:

1. Diabetes Symptome Durst und häufiges Wasserlassen

Bei einem akuten Diabetes steigt die Konzentration von Glukose (Zucker) im Blut erheblich an. Der Körper benötigt jedoch einen geregelten Blutzuckerspiegel, damit seine Funktionen reibungslos ablaufen können. Dazu reguliert er Schwankungen im Blutzuckerhaushalt mit gezielten Gegenmaßnahmen.

Bei einem zu hohen Glukosespiegel im Blut scheiden die Nieren vermehrt Zucker über die Harnwege aus, um dem Anstieg der Zuckerkonzentration gegenzusteuern. Daher ist häufiges Wasserlassen eines der typischen Diabetes Symptome im akuten Stadium.

Durch das häufige Wasserlassen verliert der Körper große Mengen an Flüssigkeit. Um auch dies auszugleichen, fordert er es sich in Form von Durst wieder ein. Ein weiteres markantes Symptom des Diabetes ist daher ein quälendes Durstgefühl, das trotz ständiger Flüssigkeitsaufnahme anhält.

2. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche

Der Körper nutzt Glukose als Energielieferant. Die einzelnen Körperzellen benötigen den Zucker, um ihre Aufgaben verlässlich erfüllen zu können. Beim Diabetes mellitus stehen im Blut große Mengen an Glukose zur Verfügung. Die Zellmembranen können sie jedoch nicht aufnehmen, da der Botenstoff Insulin in zu geringer Konzentration vorhanden ist oder komplett fehlt.

Durch diesen Mangel an „Brennstoff“ verlangsamen sich die körpereigenen Prozesse. Die Patienten fühlen sich müde und schlapp. Muskelzellen sind weniger leistungsstark. Die Betroffenen sind schwach und zittrig, auch häufiges Schwitzen und Blässe gehen oft einher.

Da auch die reibungslose Funktion der Gehirnzellen von einer regelmäßigen Versorgung mit Glukose abhängt, kommt es hier bei einem Energiemangel ebenfalls zu Problemen. In diesem Fall äußert sich der Diabetes durch Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Konzentrationsprobleme. In schweren Fällen kann der Glukosemangel im Gehirn zu Bewusstseinsstörungen, Verwirrung bis hin zum diabetischen Koma führen.

3. Unspezifische Sehstörungen

Durch die Versuche des Körpers, den stark angestiegenen Blutzuckerspiegel durch vermehrtes Wasserlassen zu regulieren, kann die Glukosekonzentration im Blut zeitweise stark schwanken. Diese wechselnden Zustände von sehr hohen und niedrigen Blutzuckerwerten wirken sich auch auf die Linsen der Augen aus. Sie können aufquellen und zu vorübergehendem unscharfen Sehen sowie zu Kopfschmerzen führen.

4. Juckreiz und Nervenstörungen als Diabetes Symptome

Aufgrund des häufigen Wasserlassens und dem dadurch entstehenden Mangel an Flüssigkeit sind auch trockene Haut und starker Juckreiz (Pruritus) häufige Diabetes Symptome. Neben dem gestörten Flüssigkeitshaushalt gibt es Hinweise darauf, dass auch die vermehrte Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin dafür verantwortlich sind.

Überdies können Störungen in den Nervenzellen unter der Haut auftreten – die sogenannte Neuropathie. Primäre Ursache ist auch hier die Unterversorgung der Zellen mit dem Energiespender Glukose. Diese Neuropathie äußert sich durch Missempfindungen und Sensibilitätsstörungen, wie etwa ein Kribbeln oder das Gefühl von laufenden Ameisen auf der Haut.

5. Heißhunger und Gewichtsverlust

Da die Zellen dem Körper bei unbehandeltem Diabetes einen ständigen Energiemangel signalisieren, versucht er diesen mit gesteigerter Nahrungsaufnahme zu beheben. Patienten leiden häufig unter Heißhungerattacken und essen wesentlich mehr als gewöhnlich. Selbst dann, wenn sie kurz zuvor bereits eine Mahlzeit eingenommen haben, kann es vorkommen, dass sie eine halbe Stunde später wieder Hunger verspüren.

Trotz gesteigerter Nahrungsaufnahme nehmen die Betroffenen nicht an Gewicht zu. Stattdessen reagiert der Körper mit fortschreitendem Gewichtsverlust, da die mit der Nahrung aufgenommene Energie nicht oder nicht mehr ausreichend in die Zellen gelangen kann. Heißhunger und gleichzeitige Gewichtsabnahme können daher ebenfalls als Diabetes Symptome auftreten.

Bildnachweis: Kwangmoo / stock.adobe.com

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