Krankheiten Praxistipps

8 Tipps, wie Sie auf Ihren Blutzuckerspiegel achten

Lesezeit: 3 Minuten In der Medizin gibt es Anzeichen dafür, dass der bislang als normal betrachtete Blutzuckerspiegel zu hoch liegt. Das bedeutet, obwohl man beim Arzt als gesund gilt, kann es sein, dass die Bauchspeicheldrüse bereits unter Stress läuft. Deshalb ist es wichtig, auch bei Gesunden auf einen ausgeglichenen niedrigen Blutzuckerspiegel zu achten. Hier kommen 8 Tipps für jedermann.

3 min Lesezeit
8 Tipps, wie Sie auf Ihren Blutzuckerspiegel achten

8 Tipps, wie Sie auf Ihren Blutzuckerspiegel achten

Lesezeit: 3 Minuten

Offiziell werden normale Blutzuckerwerte mit 70 – 99 mg/dl angegeben, das gilt vor dem Essen. Ein bis zwei Stunden nach dem Essen steigt der Blutzuckerwert an und zwar auf bis zu 160 mg/dl – das gilt noch als normal.

Diabetes wird aber erst ab einem Nüchternblutzucker von 126 mg/dl bzw. einem Blutzuckerwert nach dem Essen von mindestens 200 mg/dl diagnostiziert. Dies bedeutet, dass viele Menschen schon lange vor der Diagnose mit erhöhten Blutzuckerwerten leben. Diese Zuckerwerte schädigen nicht nur die Gefäße und die Nieren, sondern sie beschleunigen auch die Entwicklung von Diabetes Typ 2.

Die Normwerte für den Blutzucker sind zu hoch angesetzt

Neue Studien aus den USA zeigen noch dazu, dass ein normaler Nüchternblutzucker nicht über 80 mg/dl steigen sollte. Nach dem Essen scheinen 140 mg/dl der angemessene Maximalwert zu sein.

Dies bedeutet, dass viele Menschen über Jahre hinweg mit einem sehr hohen Blutzuckerwert leben, der potenziell gesundheitsschädigend ist. Deshalb ist es auch für „gesunde“ Menschen wichtig, auf einen niedrigen Blutzuckerwert zu achten – vor allem, wenn in der Familie Altersdiabetes vorkommt.

8 Tipps für einen niedrigen Blutzuckerwert

Zunächst ist es wichtig, den eigenen Blutzuckerspiegel kennenzulernen. Einen Blutzuckertest kann der Arzt für Sie durchführen. Auch in manchen Apotheken sind Blutzuckertests möglich. Wenn Sie einen Verdacht auf erhöhten Blutzucker haben, dann sollten Sie sich ein Testgerät verschreiben lassen und regelmäßig selbst testen.

  1. Eiweiß zum Frühstück. Nehmen Sie etwas Eiweißhaltiges zum Frühstück zu sich. Wer morgens als erstes ein Ei, Käse, Joghurt oder Quark zu sich nimmt, reguliert den Blutzucker von Anfang an für den ganzen Tag. Natürlich darf man dazu auch Kohlehydrate essen – am besten in Form von Vollkornbrot oder Vollkornmüsli.
  2. Der Anstieg des Blutzuckers ist sehr individuell! Die Erfahrung von Diabetikern zeigt, dass bei einigen der Blutzucker nach einer gesunden Mahlzeit mit Vollkorn stark ansteigt, bei anderen nicht. Bei manchen steigt der Blutzucker mit Fruktose (Fruchtzucker) an, eine ganzer Apfel ändert aber kaum etwas. Um den persönlichen Blutzuckeranstieg kennenzulernen, müssen Sie allerdings ein Blutzucker-Messgerät benutzen.
  3. Auf Weißmehl verzichten. Auszugsmehl oder Weißmehl wird fast genauso wie Zucker verstoffwechselt. Es lässt den Blutzucker stark ansteigen, macht nicht lange satt und bald hat man wieder Hunger auf mehr.
  4. Reduzieren Sie Stress und Kaffee. Wenn Sie sich gesund ernähren, aber unter emotionalem oder psychischem Stress stehen, kann das einen hohen Blutzuckerspiegel verursachen. Dann nimmt man auch leichter zu.
    Stress führt zu einem höheren Cortisol-Spiegel im Blut und dieses lässt den Blutzucker ansteigen. Das hat den einfachen Grund, dass wir als Jäger und Sammler immer dann Cortisol ausgeschüttet haben, wenn gerade der Säbelzahntiger hinter uns her war. Dann brauchten wir auch einen hohen Blutzucker, damit wir schneller rennen konnten. Wenn der Stress aber auf dem Bürostuhl zuschlägt, schadet es unserer Gesundheit.
    Machen Sie Entspannungsübungen, fangen Sie an mit Yoga, Qi Gong oder Tai Chi und tun Sie sich etwas Gutes.
    Kaffee ist übrigens wie ein künstlicher Säbelzahntiger. Er steigert ebenfalls die Cortisolausschüttung im Blut und somit den Blutzuckerspiegel.
  5. Achten Sie auf genügend Nährstoffe: Kalium und Magnesium sind zwei wichtige Mineralstoffe, die in unserer Ernährung manchmal zu kurz kommen. Kalium hilft dem Körper dabei, das Insulin besser anzunehmen und Magnesium ist wichtig für die Aufnahme von Kalium aus der Nahrung. Diese Mineralien kommen vor in: Soja, weißen Bohnen, Linsen, Vollkornprodukten, Bananen, Kakao, Aprikosen und Nüssen und Mandeln.
  6. Kein weißer Zucker, dafür gesunde Alternativen: Agavensirup besteht hauptsächlich aus Fruchtzucker (Siehe Punkt 2!), Stevia ist Zuckerfrei und soll den Blutdruck senken, Birkenzucker hat nur die Hälfte der Kohlehydrate von Zucker und ist gut gegen Karies.
  7. Lassen Sie die Diäten! Und alle Diätprodukte. Wenn wir unserem Körper vormachen, wir würden etwas essen, wo eigentlich gar nichts drinnen ist, wird er nur wieder mehr Hunger bekommen. Wenn Sie Zucker essen möchten, essen Sie auch Eiweiß, Salat, grünes Gemüse, Bohnen oder andere Nahrungsmittel, die arm an Kohlehydraten sind dazu. Das wird dabei helfen, den Blutzucker gleichmäßig zu halten. Ein Früchtequark ist also besser als Kuchen. Nur die Kombination von viel kohlehydrathaltiger Nahrung mit Zucker ist wirklich schlecht für den Blutzucker.
  8. Bewegung hilft. Wenn wieder einmal ein Säbelzahntiger hinter Ihnen her ist, rennen Sie los! Das hilft gegen den hohen Cortisol- und Blutzuckerspiegel. Regelmäßige Spaziergänge, Treppen laufen statt Aufzug oder einfach 10 Minuten Workout im Büro helfen schon.

Homöopathie und Naturheilkunde bei hohem Blutzucker

Eine naturheilkundliche und homöopathische Behandlung kann gegen erhöhten Blutzucker helfen, Diabetes vorbeugen und auch Diabetes Typ 2 heilen.

Informationen zur Homöopathie und Naturheilkunde: www.andra-dattler.de

Weitere Artikel zum Thema Blutzuckerspiegel und Diabetes

Bildnachweis: kaliantye / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: