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7 Nahrungsmittel, die Sie bei bestimmten Medikamenten meiden sollten

Lesezeit: 2 Minuten Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen? Dann sollten Sie aufpassen was Sie essen, denn manche Lebensmittel können die Wirkung der Arzneimittel verstärken oder aufheben. Bei welchen Arzneimitteln kann eine Wechselwirkung mit bestimmten Nahrungsmitteln bestehen? Hier finden Sie eine Auswahl von Lebensmitteln, die mit Arzneimitteln reagieren können.

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7 Nahrungsmittel, die Sie bei bestimmten Medikamenten meiden sollten

7 Nahrungsmittel, die Sie bei bestimmten Medikamenten meiden sollten

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Nahrungsmittel können Arzneistoffe in ihrer Wirkung beeinflussen

Die Nebenwirkungen der Arzneimittel können durch bestimmte Nahrungsmittel verstärkt werden. In sehr schlimmen Fällen kann dies sogar lebensbedrohlich sein. Sie sollten generell Arzneimittel nicht mit Alkohol, Kaffee, Milch oder Grapefruitsaft einnehmen. Stilles Wasser ist am besten dafür geeignet, Medikamente einzunehmen.

Welche Nahrungsmittel können mit Arzneimitteln reagieren?

1. Milch und Milchprodukte bremsen Antibiotika

Werden Antibiotika mit Milchprodukten eingenommen, kann die Wirkung des Antibiotikums vermindert sein, weil sich das Kalzium aus der Milch mit dem Antibiotikum verbindet.

2. Salami, Käse, Sauerkraut, Salzheringe und weiße Bohnen können Kopfschmerzen verursachen, wenn Sie Mittel gegen Depressionen einnehmen

Stimmungsaufheller, die zur Gruppe der MAO-Hemmer gehören, reagieren negativ auf protein- und tyraminhaltige Lebensmittel, die lange gelagert worden sind. Deshalb können Sie davon Kopfschmerzen bekommen.

3. Die Grapefruit kann Herz- und Schmerzmittel aufputschen

Durch die Flavonoide in der Grapefruit kann der Abbau der Mittel bis zu 30% verzögert oder verlängert werden. Besondere Vorsicht gilt bei Herzmitteln mit dem Wirkstoff Nifedipin.

4. Lakritz verstärkt die Wirkung von Kaliumräubern

Essen Sie gerne Lakritz? Wenn Sie Medikamente gegen Nierenfunktionsstörungen, Herzmuskelschwäche oder entwässernde Mittel einnehmen, sollten Sie auf Lakritz verzichten, denn diese Medikamente entziehen Ihrem Körper Kalium und Lakritz verstärkt diese Wirkung.

5. Vitamin K-haltiges Gemüse kann die Wirkung von Blutverdünnern hemmen

Falls Sie blutverdünnende Mittel einnehmen, sollten Sie keinen Spinat, Bohnen, Brokkoli, Kohl oder Kopfsalat essen, denn diese Gemüsesorten können die Wirkung des Mittels reduzieren und es können sich gefährliche Blutpfropfen bilden.

6. Eisentabletten und Kaffee vertragen sich nicht

Wenn Sie Eisentabletten einnehmen müssen, sollten Sie diese niemals zusammen mit Kaffee, Cola oder Schwarztee einnehmen, denn koffeinhaltige Lebensmittel enthalten Gerbsäure. Die Gerbsäure bindet die Eisenionen an sich und das Eisen kann nicht resorbiert werden, sondern wird ausgeschieden. Stattdessen sollten Sie bei der Einnahme auf Vitamin-C haltige Getränke oder Nahrung (z.B. Orangensaft) achten, da diese die Eisenaufnahme beschleunigt.

7. Säurehemmende Magenmittel können mit Limonade reagieren

Magenmittel, die Säure binden, enthalten oftmals Aluminiumsalze. Wenn Sie diese Medikamente zusammen mit kohlesäurehaltiger Limonade einnehmen, kann es zu einer chemischen Reaktion und zum Überschäumen kommen.

Tipp:

Beachten Sie die so genannte Zwei-Stunden-Formel: Verzichten Sie nach der Einnahme von Medikamenten zwei Stunden lang auf risikoreiche Lebensmittel.

Bildnachweis: SawBear Photography / stock.adobe.com

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