Gesundheit Praxistipps

Einnahmeregeln für Medikamente

Lesezeit: 2 Minuten Einnahmeregeln für Medikamente: Wenn Sie Ihre Medikamente nicht richtig einnehmen, gefährden Sie Ihren Therapieerfolg. Bestimmte Speisen oder Getränke können die Wirkung einiger Arzneimittel verstärken oder abschwächen.

2 min Lesezeit
Einnahmeregeln für Medikamente

Einnahmeregeln für Medikamente

Lesezeit: 2 Minuten

Es geht nicht nur darum, die richtigen Medikamente einzunehmen, sondern auch darum, Medikamente richtig einzunehmen. Nachfolgend daher einige Einnahmeregeln für Medikamente.

Einnahmeregeln für Medikamente

Medikamente bzw. Tabletten sollte man am besten mir Wasser einnehmen. Wer mehrere Medikamente am Tag einnehmen muss, sollte nicht mehr als drei bis vier Wirkstoffe gleichzeitig einnehmen.

Leider ist diese Einnahmeregel für Medikamente gerade bei älteren Menschen nicht immer leicht einzuhalten, da über 30 Prozent der älteren Menschen ab 70 von ihren Ärzten fünf bis acht Wirkstoffe verschrieben bekommen. Bei den 85- bis 90-Jährigen sind es sogar deutlich über 10.

Einnahmeregeln für Medikamente einzuhalten wird insbesondere dann schwierig, wenn Patienten zusätzlich zu den verschriebenen Arzneimitteln auch noch rezeptfreie Medikamente – womöglich ohne Wissen des Arztes – einnehmen. In diesem Fall ist der Arzt gar nicht in der Lage, auf Patienten abgestimmte Einnahmeregeln für Medikamente zu empfehlen.

Einnahmeregel für Medikamente: Informieren Sie Ihren Arzt

Man sollte seinem Hausarzt stets mitteilen, ob noch weitere Medikamente – rezeptfrei oder auch von einem anderen Arzt verschrieben – eingenommen werden.

Medikamente richtig einnehmen: Schädliche Kombinationen vermeiden

Werden mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen, so können bestimmte Medikamente die Wirkung anderer Arzneimittel verstärken oder auch abschwächen. Beispielsweise können Abführmittel die Wirkung von bestimmten Herzmitteln verstärken und hierdurch Herzrhythmusstörungen hervorrufen.

Johanniskraut kann die Wirkung zahlreicher Arzneimittel verringern, insbesondere auch der Antibaby-Pille. Demgegenüber kann die Wirkung anderer Arzneimittel durch Azetylsalizylsäure (ASS) sowohl verstärkend als auch abschwächend wirken. Medikamente gegen Sodbrennen und bestimmte Eisenpräparate, die bei Blutarmut eingesetzt werden, beeinträchtigen die Wirkung bestimmter Antibiotika.

Sie sehen, wie wichtig es ist, den Arzt über sämtliche Arzneimittel zu informieren, da er nur dann Einnahmeregeln für Medikamente formulieren kann.

Einnahmeregel für Medikamente: Arzneimittel nicht mit Saft einnehmen

Arzneimittel sollten nicht mit Saft eingenommen werden. Diese Einnahmeregel für Medikamente ist deswegen so wichtig, weil etwa Grapefruitsaft die Wirkung von bestimmten Medikamenten (insbesondere Kopfschmerzmittel und Schlafmitteln) nahezu verdoppeln kann.

Einnahmeregel für Medikamente: Arzneimittel nie mit Alkohol einnehmen

Medikamente richtig einnehmen heißt, sie nie mit Alkohol einzunehmen. Auch diese Einnahmeregel für Medikamente basiert auf dem Umstand, dass Alkohol die Wirkung bestimmter Arzneimittel (etwa Schlafmittel) verstärken kann.

Medikamente nicht mit Milch einnehmen

Eine weitere Einnahmeregel für Medikamente: Bitte beachten Sie, dass auch Milch, Kaffee, Cola-Getränke, schwarzer und grüner Tee die Wirkungen bestimmter Arzneimittel sowohl verstärken als auch abschwächen können. Beispielsweise kann Milch die Wirkung von Antibiotika verringern.

Wenn Sie Medikamente richtig einnehmen wollen, vermeiden Sie, Arzneimittel mit Milch einzunehmen.

Eisenpräparate gegen Blutarmut sollten nicht mit Kaffee oder Tee eingenommen werden, da beide Getränke die Aufnahme von Eisen hemmen. Eine weitere Einnahmeregel für Medikamente: Arzneimittel gegen psychische Störungen vertragen sich nicht mit koffeinhaltigen Getränken.

Einnahmeregeln für Medikamente: Bestimmte Nahrungsmittel vermeiden

Bestimmte Nahrungsmittel mit hohem Anteil von Vitamin K (z. B. Sauerkraut, Kohl etc.) vertragen sich nicht mit Mittel zur Blutverdünnung. Fragen Sie daher immer Ihren Arzt nach den Einnahmeregeln für Ihre speziellen Medikamente.

Bildnachweis: Grycaj / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: