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Migräne homöopathisch mit Pulsatilla behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Frauen, die in oder seit einer Schwangerschaft unter Migräne-Anfälle leiden, reagieren meist positiv auf die Behandlung mit dem homöopathischen Mittel Pulsatilla. Lesen Sie hier, bei welchen Modalitäten und Begleiterscheinungen einer Migräne Pulsatilla angezeigt ist.

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Migräne homöopathisch mit Pulsatilla behandeln

Migräne homöopathisch mit Pulsatilla behandeln

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Pulsatilla – ein wichtiges Migräne-Mittel in der Homöopathie

Pulsatilla pratensis, die Wiesenküchenschelle, ist ein bewährtes Mittel für die Behandlung von Frauen mit einem sanften, nachgiebigen Naturell. Alle Absonderungen sind mild und Kopfschmerzen oder Migräne-Anfälle treten häufig in Verbindung mit hormonellen Schwankungen auf, wie sie in einer Schwangerschaft oder beim Eintritt der Menstruation auftauchen.

Pulsatilla ist deshalb auch angezeigt, wenn junge Mädchen seit ihrer ersten Periode unter Migräne-Attacken leiden. Die Migräne selbst geht häufig mit starkem Tränenfluss einher, der ebenfalls mild ist. Betroffene Migräne-Patienten wollen während des Anfalls den Kopf nur hoch gelagert haben. Kalte Anwendungen bessern die Kopfschmerzen oft leicht. In der Regel sind die Schmerzen eher rechtsseitig oder rechts stärker als links.

Auslöser von Migräne bei Pulsatilla-Patienten

Als häufiger Auslöser der Migräne bei Pulsatilla-Persönlichkeiten gilt kalte Luft oder Durchnässung des Kopfes. Pulsatilla ist allgemein empfindlich gegen Kälte, auch wenn sie frische Luft mag. Pulsatilla kann auch angezeigt sein, wenn die Migräne-Attacke nach dem Haare schneiden auftritt.

Sonne und Sommerhitze werden ebenfalls schlecht vertragen und können zu heftigen Migräne-Beschwerden führen. Treten Migräneanfälle seit einer leichten Kopfverletzung immer wieder auf, ist ebenfalls an das homöopathische Mittel Pulsatilla pratensis zu denken. Pulsatilla-Persönlichkeiten reagieren auch empfindlich bei Streit und wenn sie Kummer haben. Danach kann es auch zu einem Migräne-Anfall kommen.

Migräne bei Kindern homöopathisch mit Pulsatilla behandeln

Manche Kinder neigen schon früh zu migräne-artigen Kopfschmerzen. Diese treten vor allem infolge von einer zu hohen Belastung durch die Schule auf, können aber auch infolge von Streit oder durch Kummer ausgelöst werden.

Ist das Naturell eines Kindes eher mild und nachgiebig, kann auch hier Pulsatilla das angezeigte homöopathische Mittel sein. Eine Besserung der Beschwerden durch frische Luft, durch Zuwendung und Trost und durch Wärme würde ebenfalls auf Pulsatilla als Heilmittel hinweisen.

Fazit

Pulsatilla pratensis ist ein sehr häufig eingesetztes homöopathisches Mittel zur Behandlung von Migräne. Es kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern angezeigt sein. Auslöser für die Beschwerden können das Kaltwerden des Kopfes aber auch Kummer oder Haare schneiden sein. Eine Linderung der Symptome tritt durch Trost und durch Wärme ein.

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Bildnachweis: kathrinleu / stock.adobe.com

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