Homöopathische Behandlung

Migräne mit Natrium muriaticum behandeln

Migräne mit Natrium muriaticum behandeln
geschrieben von Marion Walsdorff

Natrium muriaticum ist eines der großen homöopathischen Konstitutionsmittel. Es wird auch häufig bei der Behandlung von Migräne-Patienten eingesetzt. Lesen Sie hier, wann Natrium muriaticum das geeignete homöopathische Mittel für die Migräne-Behandlung ist.

Migräne homöopathisch behandeln – Natrium muriaticum hilft

Migräne ist eine der großen Volkskrankheiten. Häufig helfen Migränepatienten nur sehr starke Schmerzmittel und die Betroffenen sind tagelang außer Gefecht gesetzt. Neben den heftigen Kopfschmerzen leiden viele Menschen unter Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Blitzen, eingeschränktem Sehfeld und Schlaflosigkeit, wenn sie einen Migräneanfall haben.

Natrium muriaticum ist angezeigt, wenn es als Konstitutionsmittel eingesetzt wird. Eine Natrium muriaticum-Persönlichkeit kaut lange an früheren Verletzungen und Enttäuschungen. Sie ist sehr nachtragend und leidet dazu daran, einen stillen Kummer zu konservieren. Die Möglichkeit Schmerzen und Enttäuschungen wieder loszulassen und zu überwinden ist blockiert.

Migräne infolge von stillem Kummer und aufgestautem Ärger – hier hilft Natrium muriaticum

Neben der Konservierung von Verletzungen und Enttäuschungen neigen Natrium-muriaticum-Persönlichkeiten dazu, ihren Ärger aufzustauen. Häufig drücken sie ihn nicht aus, weil sie Angst haben den anderen zu verletzen und dadurch zu verlieren. Natrium muriaticum hilft dann dabei, die psychische Blockade aufzulösen und sich anderen Menschen gegenüber wieder zu öffnen.

Migräne von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – typisch für Natrium muriaticum

Periodische Kopfschmerzen, die morgens um 10 Uhr beginnen und sich dann im Laufe des Tages steigern, reagieren typischerweise gut auf Natrium muriaticum. Eine Verschlimmerung der Beschwerden tritt durch Licht, Geräusche und Bewegung auf. Eine Besserung der Beschwerden wird durch Liegen im Dunkeln, durch Ruhe und Trinken von kaltem Wasser herbeigeführt. Typische Auslöser für die Migräne-Symptome sind Kummer, geistige Anstrengung oder hormonelle Schwankungen vor oder nach der Menstruation.

Migräne-Kopfschmerz wie von tausend Hammerschlägen

Charakteristisch für den Natrium-muriaticum-Kopfschmerz sind berstende Kopfschmerzen, die häufig einseitig sind. Der Patient beschreibt ein unerträgliches Hämmern in seinem Kopf, das durch Bewegung und Licht verschlimmert wird. Zusätzlich tauchen oft Schwindel und Sehstörungen auf.

Andere Beschwerden von Natrium muriaticum

Menschen, die konstitutionell Natrium muriaticum benötigen, haben oft trockene Schleimhäute und starken Durst. Obwohl ihr Appetit gut ist, magern sie immer weiter ab. Ihr Verlangen nach Gesalzenem und Gepökeltem ist stark. Fließschnupfen, tränende Augen und häufiger Herpes labiales gehören zum generellen Natrium muriaticum-Bild.

Fazit:

Migräne lässt sich gut mit Natrium muriaticum behandeln, wenn der Betroffene konstitutionell Natrium muriaticum braucht. Hinweise auf das Konstitutionsmittel Natrium muriaticum sind ein heftiges Verlangen nach Gesalzenem, großer Durst und Abmagerung trotz guten Appetits. Die Migräneattacken treten periodisch mit dem Lauf der Sonne oder morgens auf. Liegen im Dunkeln und Ruhe bessern die Beschwerden, während Bewegung und Licht die Migräne-Symptome verschlimmern.

Andere häufig eingesetzte homöopathische Mittel gegen Migräne sind

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Bildnachweis: deagreez / stock.adobe.com

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