Garten

Gladiolen richtig pflanzen und pflegen

Sie stammen aus Südafrika und bringen mit ihren schwertartigen Blättern und großen Blüten exotisches Flair in den Garten. Sonnenhungrig und wärmeliebend pflanzen Sie die Zwiebeln im Frühjahr, um sie im Herbst wieder aus der Erde zu holen. Denn die meisten Sorten der Gladiole vertragen keinen Frost. In der Zeit dazwischen entwickelt sich aus den Zwiebeln eine Blume, die zahlreiche Liebhaber findet.

Comeback im Garten – Gladiolen sind wieder beliebt

Gladiolen sind ausgezeichnete Schnittblumen. Durch ihre Größe ergeben sie attraktive Sträuße in Bodenvasen. Die Blüten stehen meistens nur an einer Seite des Stängels. Sie öffnen sich nach und nach. Bei Schnittblumen entfernen Sie die unteren verwelkten Blüten, dann haben Sie lange Freude an ihnen.

Ein weiterer Tipp: entfernen Sie in der Vase auch die oberste Blüte. Dies soll zu einer längeren Haltbarkeit führen.

Die hohen Pflanzen bringen viele Farben in den Sommergarten. Reinweiß, Cremeweiß, Gelb, Rot, Violett, zwei- oder mehrfarbig wirken Gladiolen zwischen niedrigeren Stauden im Beet sehr elegant. Sie lassen sich leicht züchten. Die Hybriden unterscheiden sich in drei Gruppen. Die Riesengladiolen können eine Höhe bis zu anderthalb Metern erreichen. Etwas kleiner bleiben die Schmetterlingshybriden, auch Butterfly-Gladiolen genannt.

Woher stammt der Name "Gladiole"?

Die kleinsten sind, wie der Name es sagt, die Zwerggladiolen. Sie werden etwa 60 Zentimeter hoch und blühen früher als ihre großen Schwestern. Ihren schwertförmigen Blättern verdankt die Gladiole den lateinischen Namen Gladiolus. Das lateinische Wort "gladius" bedeutet Schwert. Als wilde Gladiolen sind in Deutschland die Sumpf-Siegwurz und die Wiesen-Siegwurz bekannt. Sie stehen unter Naturschutz und sind nur noch selten.

Richtig pflanzen und pflegen – was die Knollen mögen

Gladiolen brauchen volle Sonne und einen durchlässigen Boden. Mit Schatten kommen sie nicht zurecht. Gepflanzt werden sie frühestens im April (bei mildem Klima), besser erst im Mai, denn die Knollen (Zwiebeln) vertragen keinen Frost. Die Begriffe Knolle und Zwiebel bei Gladiolen werden beide verwendet. Korrekt ist jedoch der Knollenbegriff. Damit die Pflanzen genügend Raum haben, lassen Sie zwischen ihnen einen Abstand von mindestens 15 Zentimetern.

Gepflanzt wird zehn Zentmeter tief. Hohe Sorten brauchen an windigen Standorten unbedingt eine Stütze. Windgeschützt geht es eventuell auch ohne. Der Boden sollte gut gelockert sein und darf nicht zu Staunässe neigen. Bei großer Trockenheit müssen Sie trotzdem gießen.

Was ist im Herbst zu tun?

Im Herbst, bevor sich der erste Bodenfrost ankündigt, nehmen Sie Ihre Gladiolen wieder aus der Erde.

Das Laub wird etwa zehn bis 15 Zentimeter über den Knollen abgeschnitten, diese werden abgeklopft und getrocknet und lagern dann am besten an einem kühlen und trockenen Ort. Sie können diese in Zeitungspapier einwickeln. Kontrollieren Sie im Winter ab und zu einmal, ob die Knollen faulen. Dann sollten Sie diese sofort entfernen und trockener unterbringen. Zum Vermehren nehmen Sie im Herbst beim Ausgraben die kleinen Brutzwiebelchen ab.

Wenn Sie diese im Frühjahr in die Erde bringen, entwickeln sich schon kleine Pflanzen. Noch ein Jahr später blühen diese Gladiolen bereits. Im Herbst beim Ausgraben ist es sinnvoll, die Zwiebeln nach Farbe getrennt zu lagern. Es sei denn, Sie mögen es bunt durcheinander. 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Please wait...

Über Ihren Experten

Heike Nedo