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Wie man Mitarbeiter zu effektiver Zusammenarbeit veranlasst

Lesezeit: 3 Minuten Ein guter Gruppengeist bringt die Mitarbeiter dazu, ihre Arbeit in der Hälfte der Zeit zu erledigen.

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Wie man Mitarbeiter zu effektiver Zusammenarbeit veranlasst

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Doch was genau befähigt einige Führungskräfte dazu, ihr Team so zu strukturieren, dass in ihnen stets ein ausgeprägter Teamgeist mit echter gegenseitiger Treue herrscht?

Einige Abteilungen werden beispielsweise von Menschen geführt die keine besondere Ausstrahlung besitzen. Ihr Erfolg ist eher darauf zurückzuführen, dass sie ein begeisterungsfähiges Team aufbauen können. In solchen Abteilungen werden die Mitarbeiter weniger durch die Führungsperson als vielmehr durch das Teamgefühl angezogen – durch eine Atmosphäre geballter Energie.

Legen Sie großen Wert auf Teamarbeit. Die meisten Mitarbeiter leisten am meisten, wenn sie mit mindestens einem anderen Mitarbeiter zusammenarbeiten. Wenn Menschen sich gegenseitig unterstützen, dann verdoppeln sich nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern sie erhöhen sich um ein Vielfaches. Die Zugehörigkeit zu einem Team stärkt die Entschlossenheit und verleiht Kraft, Hindernisse zu überwinden. Gemeinsam ist man stark.

In jedem Mitarbeiter existiert ein Grundbedürfnis nach Zusammengehörigkeit. Jeder möchte gern zu einer Gruppe von eng miteinander verbundenen Kollegen gehören, in der man sich kennt, akzeptiert und sich für den anderen einsetzt. Wenn sich Zusammenhalt in einem Team entwickelt, werden die Mitarbeiter im Unternehmen bleiben, auch wenn sie woanders mehr Geld verdienen können.

Die besten Teams haben stets ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl für die eigenen Leistungsstandards. Unfähige Führungskräfte begehen den Fehler, niemand anderem die Qualitätskontrolle zu überlassen. Gute Führungskräfte ermutigen ihre Mitarbeiter, sich gegenseitig für Höchstleistungen verantwortlich zu fühlen. Alle für einen und einer für alle, mit diesem Grundsatz können enorme Kräfte freigesetzt werden.

Wenn in einem Unternehmen die Auffassung besteht, es kommt darauf an, so viel wie möglich aus den Mitarbeitern herauszuholen und ihnen so wenig wie möglich zu geben, dann stellen sich Mitarbeiter sehr schnell darauf ein und haben keine Skrupel, wenn sie das Management sabotieren oder jeden Abend ein paar Teile mit nach Hause nehmen. Niemand kann wirklich reich werden, wenn andere nicht auch reicher werden.

Wenn wir von einem Projekt überzeugt sind und seine Verwirklichung von der Zusammenarbeit aller abhängt, dann sollten wir das auch immer wieder sagen. Wenn Mitarbeiter glauben, dass Spielregeln nur für die Führung von Vorteil sind, dann ist das nicht sehr motivierend. Wenn man Mitarbeitern aber klarmachen kann, dass ein Unternehmen zum Wohl aller da ist und das Unternehmens- oder Teamregeln aufgestellt werden, damit jeder so gut wie möglich zurechtkommt, dann werden Mitarbeiter Regeln eher akzeptieren. Ein harter Führungsstil wird von den meisten Mitarbeitern so lange toleriert, wie offensichtlich ist, dass sich die Führung für das Wohl aller einsetzt. Fähige Führungskräfte lieben ihre Mitarbeiter.

Einige versprechen Mitarbeitern zu viele Dinge, doch nichts ist demotivierender als das. Die Art und Weise, wie man Mitarbeiter behandelt, wird von allen genau beobachtet. Aufgrund dieses Verhaltens entscheiden Mitarbeiter, ob sie Führung und Unternehmen trauen können. Es ist unsere Pflicht, alles zu unternehmen, um Mitarbeitern zu zeigen, dass Abmachungen gehalten werden, andernfalls wird sich ihre Begeisterung in Grenzen halten.

Die Motivation eines Mitarbeiters bricht vollkommen zusammen, wenn festgestellt wird, dass andere unterschiedlich abgefunden oder belohnt werden. Werden nur für einige Mitarbeiter die Regeln großzügiger ausgelegt, dann entsteht Verwirrung in der Belegschaft und die Moral sinkt. Ein Grundprinzip der Motivation ist Fairness. Teammitglieder müssen wissen, dass sie niemals alleingelassen werden. Jeder fügt sich bereitwillig in ein Team ein, wenn sicher ist, dass die Führungsperson die Individualität dennoch hoch schätzt. Viele Mitarbeiter achten genau darauf, ob der einzelne tatsächlich im Unternehmen zählt. Kollektivismus verängstigt, wenn Mitarbeiter glauben, dass einzelne für das Wohl einer größeren   Gruppe überflüssig werden.

Am besten Arbeiten Mitarbeiter, wenn sie Spaß bei der Arbeit haben. Lachen ist ein Geheimnis für begeisterte und erfolgreiche Teams. Mitarbeiter drängen sich danach in Teams aufgenommen zu werden, wo bei der Arbeit gelacht wird. Die besten Teams zeichnen sich aus, durch Qualitätskontrolle, gegenseitige Loyalität, Integrität, Fairness, die Zusicherung, dass Mitarbeiter auch als Individuen gelten und Spaß. Erfolgreiche Führung kann diesen Teamgeist noch verstärken, durch Belohnen der Kooperation. Wenn Teamarbeit honoriert wird, dann sind wirkliche Mit-Arbeiter da. Dabei ist Druck von Gleichgestellten erfolgreicher als Druck von oben. Jeder ist verantwortlich für Moral und gegenseitige Motivation.

Nimmt man eine Gruppe von Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung heraus, knüpfen sie sehr schnell Beziehungen untereinander, sie werden kreativer und offener für neue Ideen. Erfolgreiche   Führungskräfte schaffen diese Möglichkeiten um sich neu zu gruppieren, um Ziele und Probleme zu diskutieren und sich besser aufeinander einzustellen.

Organisationen brechen auseinander, wenn Informationen vornehmlich durch informelle Kanäle übermittelt werden. Diese Kanäle sind bekannt – bestimmte Mitarbeiter werden alles erfahren, andere nichts, Nichteingeweihte werden dabei sicher unzufrieden. Die beste Führung basiert auf Zusammenarbeit – was man weiß und wen man kennt, ist wichtig. Wir bauen eine Beziehung mit gegenseitigem Vertrauen auf, in der wir uns gegenseitig Gefälligkeiten erweisen und Informationen austauschen. Erfolg oder Misserfolg hängt auch größtenteils von der Unterstützung anderer ab. Loyalität bedeutet, dass man klar erkennt, dass auch andere Fehler haben und sich gegenseitig unterstützt, weil man ein Team ist.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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