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Messung des Humankapitals – Ein neuer Versuch

Lesezeit: < 1 Minute Spricht man davon, dass die Mitarbeiter das wichtigste Kapital des Unternehmens sind, muss man dieses konsequenterweise auch in die Unternehmensbewertung einfließen lassen. Humankapital-Bewertungen versuchen, den Wert der Mitarbeiter und deren Wissen zu messen oder auch Steuerungen zu ermöglichen, die diesen Wert steigern.

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Messung des Humankapitals – Ein neuer Versuch

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In einem Projekt im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums wurde der Humankapital-Messung ein neues Konzept hinzugefügt. Der Human-Potenzial-Index (HPI) ist ein Rating-Instrument zur Bewertung geeigneter Strukturen und Instrumente zur Förderung des Humankapitals von Unternehmen. Interessierten Unternehmen ermöglicht der HPI eine ganzheitliche Betrachtung ihrer HR-Prozesse und -Strukturen auf der Basis eines externen Benchmarks sowie der Überprüfung der Wirksamkeit der Instrumente in Bezug auf den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg.

Im Rahmen eines Online-Fragebogens wird ermittelt, welche geeigneten Strukturen und Prozesse Förderung und Sicherstellung eines wertschöpfenden Humankapitals in den Unternehmen nachhaltig implementiert sind.

Ein nachfolgendes Auditing vor Ort und eine Mitarbeiterbefragung runden die Erhebung im Zertifizierungsprozess ab.

In einer Grundlagenstudie wurde die hohe Bedeutung des Humankapitals, hier ausgedrückt durch den Human-Potenzial-Index, nachgewiesen.

Es gibt drei wesentliche Einsatzbereiche für diese Humankapital-Messung:

  1. Sichtung und Benchmarking der wertschöpfenden Personalinstrumentarien
  2. Steuerung und Optimierung von Personalstrategie und Personalinstrumenten
  3. Nachweis der Professionalität der Personalarbeit gegenüber Stakeholdern, Investoren und Kreditgebern

Gerade der letzte Punkt unterstreicht das ständige Bemühen, den Wertschöpfungsbeitrag der Personalarbeit nachzuweisen. Das Ergebnis ermöglicht den Unternehmen, die sich dieses Benchmarkings unterziehen, eine genaue Standortbestimmung und das Aufdecken von konkreten Handlungsfeldern.

Welche weiteren Auswirkungen, beispielsweise auf den Einfluss von Unternehmensratings bei Banken die Bewertung von Humankapital zukünftig hat, bleibt abzuwarten. Bei Betrachtung dieses Modells sollte nicht unvergessen bleiben, dass es für die Bewertung von Humankapital bereits verschiedene, sich teilweise widersprechende Konzepte gibt, von denen sich bislang keines in der Unternehmenspraxis durchsetzen konnte.

Weitere Informationen über dieses Projekt lesen Sie auf der Internetseite der Psychonomics AG

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