Familie Praxistipps

Was hilft bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Lesezeit: 2 Minuten Viele Frauen leiden zu Beginn der Schwangerschaft unter Übelkeit mit anschließendem Erbrechen. Aus Angst um ihr Baby werden Frauen während einer Schwangerschaft sehr sensibel im Umgang mit Medikamenten. Sie wünschen sich eine sanfte und nebenwirkungsfreie Behandlung. Was Ihnen helfen kann, lesen Sie hier.

2 min Lesezeit
Was hilft bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Was hilft bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Lesezeit: 2 Minuten

Woher kommt die Übelkeit in der Schwangerschaft?

Die Schwangerschaftsübelkeit beginnt in den ersten Schwangerschaftswochen und dauert selten länger als über die 12. Schwangerschaftswoche hinaus. In den allermeisten Fällen ist die Übelkeit unangenehm, aber nicht gefährlich für Mutter und Kind. Besonders häufig tritt die Übelkeit morgens auf. Die Attacken können aber auch über den ganzen Tag hinweg auftreten.

Die Übelkeit wird durch die Hormonumstellung in der Schwangerschaft ausgelöst und gibt sich, sobald sich der Körper an die veränderte Hormonlage angepasst hat.

Bestimmte Gerüche wie Zigarettenrauch, Parfüm oder Essensgerüche aber auch der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, sowie Stress und psychische Belastung kann die Übelkeit auslösen oder verstärken.

Was hilft bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

In der Regel bedarf die typische Übelkeit in der Schwangerschaft keiner medikamentösen Behandlung. Sie können aber selbst einiges dafür tun, damit Sie beschwerdefrei durch den Tag kommen.

Trinken Sie ausreichend. Besonders geeignet ist stilles Wasser und Kräutertees. Pfefferminze, Fenchel und Kamille beruhigen den Magen. Ingwertee hat ebenfalls eine beruhigende Wirkung auf den Magen, sollte aber nur in Maßen und nur im ersten Schwangerschaftsdrittel getrunken werden, da Ingwer in höherer Dosis wehenfördernd wirken kann.

Sorgen Sie für ausreichend Ruhe und Entspannung. Stress und psychische Belastung wirken sich verstärkend auf die Übelkeit in der Schwangerschaft aus. Nehmen Sie mehrere, kleine fettarme Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich. Als kleiner Zwischen-Snack eignet sich Zwieback und Knäcke-Brot.

Wenn die Übelkeit bereits morgens direkt nach dem Aufwachen beginnt, essen Sie noch im Liegen einen trockenen Zwieback und trinken ein Glas schwarzen Tees. Diesen können Sie bereits am Abend vorbereiten und in einer Thermoskanne griffbereit neben das Bett stellen. Zitrusdüfte können im akuten Anfall von Übelkeit helfen. Testen Sie vorab, ob sie die ätherischen Öle überhaupt vertragen.

Anmerkung: Bei schwerwiegender und lang anhaltender Übelkeit mit starkem Erbrechen sollten Sie in jedem Fall sofort einen Arzt aufsuchen.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: