Gesundheit Praxistipps

Vorsicht vor den 5 fettesten Diät-Lügen

Lesezeit: 2 Minuten Viele Diättipps versprechen, wie von Zauberhand die Pfunde purzeln zu lassen. Ohne Mühe, ohne Verzicht und quasi über Nacht. Ein unschönes Erwachen nach einem schönen Traum. Die Deutschen sind so dick wie nie zuvor, trotz zahlreicher Diätversprechen.

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Vorsicht vor den 5 fettesten Diät-Lügen

Vorsicht vor den 5 fettesten Diät-Lügen

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1. Zucker weg, Kilos weg

Viel glauben durch Verzicht auf Süßigkeiten, zuckerhaltiger Getränke und raffinierten Zucker (Haushaltszucker) leicht und einfach abzunehmen. Das funktioniert aber nicht, denn der entscheidende Punkt dabei ist, die in vielen Lebensmitteln enthaltene Stärke wird vom Körper in Zucker umgewandelt, dass sich niemand zuckerfrei ernähren kann.

Andererseits braucht unser Gehirn dringend Zucker, um zu funktionieren. Zucker ist der wichtigste und einzige Lieferant für unser Gehirn. Aber auch für (Freizeit-) Sportler und für alle, die körperlich anstrengend arbeiten, ist Zucker für die Energiebereitstellung äußerst wichtig.

Je mehr man sich an Süßes gewöhnt, desto süßer muss man essen oder trinken, um überhaupt noch süß schmecken zu können.

2. Mit Heilfasten entgiften und Pfunde verlieren

Mit Heilfasten können Sie schnell abnehmen aber danach durch den Jo-Jo-Effekt aber genauso schnell wieder zunehmen und oftmals noch ein bisschen mehr. Der Körper schaltet während des Fastens auf Sparflamme und drosselt den Energie-Bedarf um bis zu 40%. Bei anschließender Normalkost wandern die Kalorien direkt in die Fettdepots.

Grundsätzlich aber gilt: im menschlichen Organismus fallen keinerlei Schlacke und Giftstoffe an, sondern nur Stoffwechselprodukte. Beim Fasten kann es aber passieren, dass eben diese Stoffwechselprodukte vermehrt anfallen. Sie gelangen ins Blut und sie belasten Leber und Nieren.

3. Ananas ist ein Fett-Verbrenner

Ananas ist gesund. Sie ist äußerst ballast- und mineralstoffreich. Spezielle Enzyme der Frucht, das Bromelain, sollen die Verwertung von Fett im Körper verhindern. Die Enzyme werden aber bei der Verdauung inaktiviert. Im Darm angekommen sind sie also völlig wirkungslos. Dort müssten sie aber tätig werden, da im Darm die eigentliche Fettverwertung stattfindet.

4. Dinner-Cancelling lässt Kilos schmelzen

Als Insider-Tipp schlechthin gilt es, einfach auf die Abendmahlzeit zu verzichten. Der Tipp zeigt im Alltag einen erheblichen Mangel. Wer hungrig ins Bett geht, hat sicherlich keinen entspannten Schlaf und am nächsten Morgen ist der Hunger beim Frühstück deutlich ausgeprägter.

Achten Sie deshalb am darauffolgenden Tag darauf, wie viel an Kalorien Sie zu sich nehmen. Wichtig ist dabei eine negative Energiebilanz. Nur so nehmen Sie auch wirklich ab.

5. Sport ist Fettkiller Nummer eins

Natürlich hilft es, sich sportlich zu betätigen und sich im Alltag mehr zu bewegen und somit mehr Kalorien zu verbrennen. Allerdings ist auch eine Ernährungsumstellung zwingend erforderlich. Ausschließlich mit Sport abnehmen zu wollen, ist eher frustrierend. Zusätzliche körperliche Aktivität verbrennt in etwa fünfzig Kilokalorien mehr am Tag. Nach dem Sport wird oft jedoch mehr gegessen.

Der Kalorienverbrauch bei dreißig Minuten Joggen entspricht dem Kaloriengehalt eines Schokoriegels. Ausdauersportarten wie Schwimmen, zügiges Radfahren, Fitnesstraining oder Teamsportarten verbrauchen die meisten Kalorien.

Fazit: Prüfen Sie Versprechen von Diäten kritisch. Eine ausgewogene Ernährung, moderater Sport und eine negative Energiebilanz lassen „wie im Traum“  schlank werden.

Bildnachweis: underdogstudios / stock.adobe.com

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