Homöopathie Praxistipps

Panaritium homöopathisch behandeln

Lesezeit: < 1 Minute Nach kleinen Verletzungen an den Fingern oder Zehen kann es durch eine nachfolgende bakterielle Infektion zu einer heftigen Entzündungsreaktion kommen. Rötung, Schwellung und pulsierende Schmerzen sind die Hauptsymptome eines Panaritiums. Lesen Sie hier, mit welchen homöopathischen Mitteln Sie ein Panaritium behandeln können.

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Panaritium homöopathisch behandeln

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Panaritium homöopathisch mit Hepar sulfuris behandeln

Hat sich ein eitriger Entzündungsherd gebildet, der unter der Haut liegt, kann Hepar sulfuris in einer Tiefpotenz den Eiterherd öffnen. Ist der Eiterherd geöffnet, kann Hepar sulfuris in einer höheren Potenz das Panaritium zum Abheilen bringen. Das homöopathische Mittel Hepar sulfuris ist besonders dann angezeigt, wenn der Betroffene sehr kälte-empfindlich und sehr schmerz-empfindlich ist. Die Stimmung ist gereizt. Die Schmerzen, die die Entzündung auslöst, scheinen unerträglich zu sein. 

Panaritium homöopathisch mit Silicea terra behandeln

Das homöopathische Mittel Silicea terra ist angezeigt, wenn ein Panaritium schon länger besteht. Wenn die Entzündung dicht am Nagelbett ist, ist häufig Silicea das homöopathische Mittel der Wahl. Silicea kann auch angezeigt sein, wenn das Panaritium bereits operiert werden musste. Silicea unterstützt dann den Heilungsverlauf und kann auch das Wiederauftreten von einer bakteriellen Entzündung kleiner Verletzungen verhindern.

Panaritium mit Ledum palustre behandeln

Das homöopathische Mittel Ledum palustre ist häufig angezeigt, wenn sich eine Stichverletzung eitrig entzündet hat. Auffallend ist hier, dass der Betroffene sehr stark friert. Der Bereich der Einstichstelle ist in der Regel weiß.  

Weitere homöopathische Mittel für die Behandlung eines Panaritiums

Andere homöopathische Mittel, die für die Behandlung eines Panaritiums infrage kommen sind, Apis mellifica, Lachesis, Belladonna und Myristica sebifera.

  • Apis mellifica – ödematöse Schwellung, stechende Schmerzen
  • Lachesis – bläuliche Verfärbung des entzündeten Bereichs
  • Belladonna – pulsierende Schmerzen, roter Entzündungsherd, heiße Schwellung
  • Myristica sebifera – das homöopathische Messer zur Öffnung eines eitrigen Herdes, der schon länger besteht

Fazit

Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die für die Behandlung eines Panaritiums infrage kommen. Besonders häufig sind Hepar sulfuris, Silicea oder Ledum angezeigt. Je nach den spezifischen Beschwerden und den Modalitäten oder dem Auslöser des Panaritiums können auch andere homöopathische Mittel angezeigt sein. Eine wiederholte Neigung zur Bildung von Panaritien kann am besten mit dem angezeigten homöopathischen Konstitutionsmittel behandelt werden. 

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