Homöopathie Praxistipps

Splitter entfernen mit homöopathischer Unterstützung

Lesezeit: 2 Minuten Gerade in der Urlaubszeit auf dem Campingplatz oder wenn Sie oder die Kinder viel barfuß laufen, ist die Gefahr besonders groß, sich einen Splitter zuzuziehen. Der Griff zur Pinzette ist obligatorisch. Doch was tun, wenn der Splitter sich manuell nicht entfernen lässt? Lesen Sie hier, mit welchen homöopathischen Mitteln Sie die Entfernung eines Splitters unterstützen können.

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Splitter entfernen mit homöopathischer Unterstützung

Splitter entfernen mit homöopathischer Unterstützung

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Einen Splitter mithilfe homöopathischer Mittel entfernen

Manchmal, wenn ein kleiner spitzer Splitter wie etwa ein Stück von einer Kiefernnadel oder ein kleines Stück Holz tief unter die Haut eingedrungen ist, kann es schwierig sein, den Splitter manuell zu entfernen. Selbst nach intensivem Einweichen und Haut zur Seite schieben, gelingt es dann in der Regel kaum, den Splitter herauszuziehen.

Meist schafft es der Körper selbst innerhalb von einem Tag, den eingedrungenen Fremdkörper an die Hautoberfläche zu schieben, sodass er dann doch noch mithilfe einer Pinzette entfernt werden kann. Wenn dies nicht möglich ist, können verschiedene homöopathische Mittel helfen, dass der Körper den Splitter herausbringt.

Silicea terra – das erste Mittel für die Entfernung eines Splitters

Wenn bereits kurz nachdem der Splitter eingedrungen ist klar wird, dass der Splitter nicht manuell entfernt werden kann, ist das erste homöopathische Mittel der Wahl Silicea terra. Zur Austreibung des Splitters haben sich D-Potenzen wie etwa die D6 oder D12 bewährt. Nehmen Sie zu Beginn 3-5 Kügelchen des Mittels in kurzen Abständen von etwa einer halben Stunde ein.

Nach etwa 2 Stunden gehen Sie auf einen größeren Abstand von etwa 1-2 Stunden. Binnen eines Tages sollte der Splitter ausgetrieben sein. Sonst ist eventuell ein anderes homöopathisches Mittel angezeigt. Silicea terra ist auch das geeignete Mittel, wenn Sie lediglich einen Teil des Splitters manuell entfernen konnten. Ein Rest des Splitters aber tief unter der Haut hängen geblieben ist und sich nur nicht manuell entfernen lässt.

Hepar sulfuris  – wenn die Umgebung des Splitters anfängt zu eitern

Manchmal lässt sich ein Splitter auch über einen längeren Zeitraum nicht entfernen, oder das Eindringen des Splitters wurde erst sehr spät bemerkt. Dann kann es sein, dass der Bereich um den Splitter herum bereits Eiter gebildet hat. Dies erkennen Sie daran, dass gelbliches Sekret austritt, wenn Sie versuchen, den eingedrungenen Splitter manuell zu entfernen.

In diesem Fall ist Hepar sulfuris das geeignete Mittel, um Ihren Körper bei der Austreibung zu unterstützen. Auch hier sind wiederum die D-Potenzen angezeigt. Nehmen Sie auch von Hepar sulfuris 3-5 Kügelchen einer D6 oder D12 Potenz über 2 Stunden in einem halbstündigen Abstand. Danach ist die Gabe nur noch alle 1-2 Stunden angezeigt. Der Splitter sollte sich spätestens nach einem Tag mühelos entfernen lassen und die Eiterung sollte zurückgehen. Ist dies nicht der Fall, ist ein Arztbesuch zu empfehlen.

Fazit:

Die Entfernung eines Splitters kann manchmal manuell recht schwierig sein. Die homöopathischen Mittel Silicea und Hepar sulfuris können die Entfernung unterstützen. Während Silicea oft angezeigt ist, wenn der Splitter gerade erst eingedrungen ist, wird Hepar sulfuris besonders dann eingesetzt, wenn der Splitter schon längere Zeit im Körper ist und ein Eiterungsprozess im Gange ist.

Weitere Informationen zu den Mitteln Silicea und Hepar sulfuris finden Sie hier:

Bildnachweis: chapinasu / stock.adobe.com

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