Homöopathie Praxistipps

Hepar sulfuris in der Schwangerschaft

Hepar sulfuris kann problemlos auch in der Schwangerschaft verabreicht werden. Gerade bei Hautproblemen, die durch die hormonelle Umstellung bedingt sind, hilft das Mittel. Das Wirkungsspektrum geht jedoch noch darüber hinaus. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

Hepar sulfuris in der Schwangerschaft

Hepar sulfuris wurde von Dr. Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, entwickelt. Das Präparat Hepar sulfuris ist eine Kombination aus Austernschalen und gereinigten Schwefelblumen. Umgangssprachlich wird es auch Kalkschwefelleber genannt. Hahnemann hat das Mittel genutzt, um die Nebenwirkungen von Quecksilber zu lindern, mit dem Menschen zu seiner Zeit häufig behandelt wurden. Mittlerweile hat das Mittel aber ein wesentlich breiteres Spektrum, in dem es Einsatz findet.

Damit das Mittel auch seine volle Wirkung entfalten kann ist es wichtig, dass die nötigen Stoffe zu gleichen Teilen verwendet und vermischt werden und dann sorgfältig mit Milchzucker gemahlen werden.

Vielfältige Wirkung von Hepar sulfuris

Hepar sulfuris wird hauptsächlich bei Hautkrankheiten angewendet und hilft sowohl vorbeugend als auch bei akuten und chronischen Erkrankungen. Bei entzündlichen Prozessen der Haut mit Eiterbildung kann das Mittel sehr gut helfen. Auch bei Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, die mit eitrigen Absonderungen auftreten und bei Infektionen der Atemwege kann Hepar sulfuris verabreicht werden.

Je nach Beschwerden wird auch eine unterschiedliche Dosierung verabreicht. Entzündungen werden mit höheren Potenzen behandelt, Eiterungsprozesse werden mit niedrigeren Potenzen beschleunigt und so geheilt.

Mehr zu Hepar sulfuris lesen Sie hier!

Hepar sulfuris hat keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kann Hepar sulfuris problemlos verabreicht werden. Immer wieder klagen schwangere Frauen aufgrund der hormonellen Umstellung, die die Schwangerschaft mit sich bringt, über die Bildung von Pickeln, Akne und Abszessen. Hepar sulfuris hilft diesen Patientinnen, da durch das homöopathische Mittel der Eiter besser abfließen kann und die Heilung dadurch beschleunigt wird.

Auch bei Schnupfen und verstopften Nasennebenhöhlen hilft Hepar sulfuris, da es hilft, das Sekret besser abzutransportieren. Auch bei eitrigen Nasennebenhöhlenentzündungen oder Mandelentzündungen mit Eiterbildung kann Hepar sulfuris helfen. Tritt durch das homöopathische Mittel aber keine Besserung ein, sollte über eine schulmedizinische Therapie mit Antibiotika nachgedacht werden. 

Nebenwirkungen des Präparats sind keine bekannt. Da das Mittel aber nach der erstmaligen Gabe recht schnell wirkt, sollte die Therapie von einem Heilpraktiker oder Homöopathen begleitet werden. Das Mittel sollte unter keinen Umständen bei Personen angewandt werden, die sehr kälte- oder schmerzempfindlich sind. Besonders gut wirkt Hepar sulfuris bei Personen, die in der Nähe des erkrankten Körperteils einen stechenden Schmerz empfinden. 

Welche Umstände führen zu einer Verbesserung der Symptome?

Normalerweise wird Hepar sulfuris in den Potenzen D6 oder D12 verabreicht. Häufig reicht es schon aus, das Mittel einmalig à fünf Globuli zu geben, um festzustellen, ob der Patient auf das Mittel anspringt und es das Krankheitsbild positiv beeinflusst. Falls dies der Fall ist, sollte die Gabe dann bis zu drei Mal am Tag fortgesetzt werden, bis eine Verbesserung der Beschwerden eintritt. Danach sollte das Mittel abgesetzt werden.

Eine Verbesserung der Symptome, die mit Hepar sulfuris behandelt werden, kann durch Wärme, warme Dampfbäder und warmes Einhüllen erzielt werden. Schlechter werden die Symptome meist bei Berührung, kalter Luft und trockenen und kalten Winden. 

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