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Das homöopathische Mittel Silicea terra

Lesezeit: 2 Minuten Das homöopathische Mittel Silicea ist eines der großen Polychreste in der Klassischen Homöopathie und wird für Erwachsene und Kinder gleichermaßen oft verschrieben. Wichtige und bewährte Indikationen für Silicea sind Hautprobleme, Infektanfälligkeit, Unsicherheit oder Prüfungsangst, Folgen von Impfungen und die Verweigerung der Muttermilch.

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Das homöopathische Mittel Silicea terra

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Die Substanz von Silicea
Dieses homöopathische Mittel Silicea wird aus Siliziumoxid (SiO2) hergestellt. In der Natur kommt Siliziumoxid in modifizierter Form u. a. als Quarz bzw. Bergkristall vor. Quarz wird bei der Herstellung von Taktgebern in Uhren und für Computerchips verwendet. Silicea ist für die Herstellung von Glas, Keramik und Glasuren ein wichtiger Rohstoff.

Der Begriff „Kristall“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „klares Eis“. Seine Eigenschaften sind: Klar, hart, zerbrechlich, kann nicht gebogen werden. Sie verraten schon viel über das Mittelbild von Silicea in der Homöopathie. Der Struktur von Pflanzen verleiht Silizium Stärke, Resistenz und verhindert, dass die Stängel vom Wind umgeknickt werden.

Die Silicea-Persönlichkeit in der Homöopathie
Patienten, die Silicea benötigen, haben oft mit Selbstzweifeln oder einem geringen Selbstbewusstsein zu kämpfen. Dies kann sich auch als Schüchternheit oder Reserviertheit äußern. Wenn eine Prüfung vor ihnen liegt oder sie vor anderen Menschen sprechen müssen, bekommen Silicea-Patienten starke Angst vor dem Versagen. Sie werden nervös, haben Angst, die falschen Worte beim Sprechen zu benutzen oder tun dies auch.

Ist die Prüfung dann aber geschafft, sind die Ergebnisse brillant! Silicea-Menschen legen einen Perfektionismus an den Tag, der andere oft erblassen lässt. Von Grund auf intellektuell veranlagt, trumpfen sie mit ihrer geistigen Klarheit auf und werden Jahrgangsbeste.

Silicea-Persönlichkeiten setzen sich manchmal zu stark unter Druck und weigern sich, eine Pause beim Lernen einzulegen. Das kann auch in einen Mangel an geistiger Energie umschlagen. Lediglich in den kreativeren Bereichen sind sie nicht so begabt. Dies ist Vergleichbar mit der Perfektion von Computern, in denen Silizium auch zum Einsatz kommt.

Silicea – ein homöopathisches Mittel der Starre
Der Silicea-Patient hält an seinen Vorstellungen fest. Hat er einmal ein Bild von sich oder anderen Dingen im Kopf, ist dies für ihn nicht mehr zu ändern. Seine Meinung ist unabänderlich. Dies scheint auf den ersten Blick nicht mit der schüchternen Seite seiner Persönlichkeit zusammenzupassen, ist aber der Grund für seine bzw. ihre Schüchternheit.

Der Silicea-Mensch hat ständig Angst, dass das starre Bild von sich selbst, das er so auch nach außen vermitteln möchte, ins Wanken gerät. Dies kann sich als Sturheit, Starrsinn, als fixe Ideen oder sogar als zwanghafte Verhaltensmuster ausdrücken.

Die körperlichen Symptome von Silicea
Auf der körperlichen Ebene leiden diese Patienten häufig unter wiederkehrenden Infektionen und Erkältungen. Dies kann die Ohren, Mandeln, Bronchien, Nebenhöhlen oder auch die Haut betreffen. Dem Silicea-Menschen mangelt es an Widerstandskraft. Passend dazu ist ihm auch oft kalt. Er hat kalte, feuchte Handflächen und Fußsohlen. In der Homöopathie wird dieses Mittel oft bei Infektanfälligkeit verwendet.

Eine chronische Tendenz zu Eiterungen und Fistelbildung, Furunkel, vergrößerte Lymphdrüsen und Asthma können ebenfalls häufigr Beschwerden von Silicea sein. Starkes Schwitzen ist für Silicea-Menschen typisch. Es sollte vermieden werden, diesen Schweiß zu unterdrücken, da es dadurch zu anderen gesundheitlichen Problemen wie Kopfschmerzen kommen kann. Silicea wird häufig auch bei negativen Impffolgen oder Impfschäden eingesetzt und ist ein großes Kindermittel.

Fazit: Silicea heilt viele veschiedene Beschwerden aber nur dann, wenn es angezeigt ist
In der Homöopathie kann ein Polychrest wie Silicea terra zahlreiche Beschwerden heilen. Silicea ist in der Lage, wenn es angezeigt ist, noch viele weitere Beschwerden sanft und dauerhaft zum Verschwinden zu bringen. Dazu ist allerdings eine ausführliche Anamnese durch eine klassische HomöopathIn notwendig. Da man sich (und meist auch die eigene Familie) selbst nicht objektiv beurteilen kann, ist es kaum möglich, ein konstitutionelles Mittel selbst zu wählen.

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