Naturheilkunde Praxistipps

Insektenstiche: Tipps für natürlichen Schutz

Lesezeit: 2 Minuten Lassen Sie sich den Aufenthalt im Freien nicht vermiesen. Die Naturheilkunde kennt wirksamen, ungiftigen Schutz vor Insektenstichen. Ist es doch mal passiert bieten natürliche Mittel Linderung. Lernen Sie diese kennen.

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Insektenstiche: Tipps für natürlichen Schutz

Insektenstiche: Tipps für natürlichen Schutz

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Insektenplage im Freien – was man tun kann

Manchmal ist es wie verhext. Das Grillfest ist vorbereitet und das Wetter lau. Dann aber der Überfall der Mücken und Schnacken. Oder die Wespen, die den Kindergeburtstag im Garten zum Spießrutenlauf machen. Na und der kuschelige Sommerabend am See, der ist auch schnell verdorben. Die chemischen Mittel wirken zwar einigermaßen zuverlässig, aber man vergiftet die Wurst und sich selbst gleich mit. Na und für die Kinder geht das gar nicht.

Zum Glück gibt es mittlerweile eine Reihe von guten pflanzlichen Sprays und Einreibemittel, teilweise gleich mit Sonnenschutz. Diese sogenannten „Vergrämungsmittel“ basieren auf ätherischen Ölen von Nelke, Teebaum, Eukalyptus, Zitrone, Minze und anderen Pflanzen.

Mücken, Bremsen und mit Einschränkung auch Zecken „können das Zeug nicht riechen“ und bleiben fern. Die meisten dieser Mittel wirken etwa vier Stunden. Kombiniert mit langen Ärmeln bieten sie einen guten Schutz. Fragen Sie am besten Ihren Apotheker oder im Biokosmetikhandel nach entsprechenden Produkten.

Gegen Wespen und Bienen hilft zunächst mal Ruhe bewahren. Diese stechen normalerweise nicht mit Absicht, sondern nur, wenn der Stier Ferdinand oder wir uns drauf setzen. Gegen Wespen helfen am besten Wespenfallen, zum Beispiel im nahen Baum aufgehängte Flaschen mit Zuckerwasser. Außerdem kann man Orangen mit Gewürznelken spicken und auf den Geburtstagstisch stellen. Den Geruch meiden nämlich Wespen auch.

Wenn der Insektenstich passiert ist

Vorab die Warnung: Bei Allergikern, Stichen im Hals und Gesicht oder gar verschluckten Wespen (deshalb die Flasche im Baum aufhängen!) kann es gefährlich werden. Treten Atemnot und großflächige Schwellungen und Rötungen auf, rufen Sie den Notarzt.

Es kann sich um einen anaphylaktischen Schock handeln. Dieser kann lebensbedrohlich werden. Bis der Notarzt kommt und natürlich auch bei allen weniger dramatischen Situationen, können Sie die empfohlenen Mittel anwenden:

Bei Bienenstichen zunächst den mit Widerhaken besetzten Stachel entfernen. Wespen ziehen ihren wieder heraus. Sie können dann eine frisch aufgeschnittene Zwiebel aufdrücken. Auch zerkauter Spitzwegerich leistet gute Dienste. Ist frische Aloe vorhanden, kann man ein Stück Blatt abschneiden und den Stich mit dem Saft bestreichen.

Mutige Raucher können die Stelle mit einer glühenden Zigarette einige Minuten erwärmen bzw. leicht erhitzen. Nichtraucher auch. Bei einer Erwärmung über 40 Grad wird das Insektengift zerstört – das Fieberprinzip. Bei einer längeren deutlich höheren Erwärmung gibt es Brandblasen, also gut dosieren.

Ansonsten sollte man insbesondere als Eltern das hervorragende Combudoron Gel der Firma Weleda in der Handtasche haben. Es lindert Insektenstiche und Sonnenbrand. Innerlich kann man das Schüssler Salz Nummer zwei Calcium phosphoricum geben. Es wirkt antiallergisch.

Bildnachweis: Ingo Bartussek / stock.adobe.com

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