Homöopathie Praxistipps

Insektenstiche: Homöopathie bei Bienenstich, Wespenstich und Hornissenstich

Lesezeit: 2 Minuten Bienenstich, Wespenstich und Hornissenstich: Im Sommer kann es immer wieder vorkommen. Man ist unachtsam und tritt barfuß auf eine Biene, man greift sich an den Arm und wird gestochen oder – noch schlimmer – eine Wespe wird über ein Getränk oder das Essen in den Mund transportiert und sticht dort zu. Was kann man bei einem Bienenstich mit Homöopathie machen? Welche naturheilkundlichen Mittel helfen? Was ist im Falle einer allergischen Reaktion zu beachten?

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Insektenstiche: Homöopathie bei Bienenstich, Wespenstich und Hornissenstich

Insektenstiche: Homöopathie bei Bienenstich, Wespenstich und Hornissenstich

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Wie unterscheidet man einen Bienenstich von einem Wespenstich?

Wespen und Hornissen verlieren ihren Stachel beim Stechen nicht, sie leben danach weiter. Eine Biene verliert beim Stechen ihren Stachel, er bleibt in der Stichstelle stecken und die Biene stirbt danach. An dem Stachel hängt eine Giftblase, die auch nach dem Stich weiter Gift in die Wunde abgibt.

Ein Hornissenstich soll mehr Schmerzen verursachen, auch wenn die Giftwirkung nicht so stark ist, wie die des Bienengifts. Hornissen und Bienen stechen relativ selten, nur wenn sie sich direkt angegriffen fühlen (z. B. wenn man auf sie tritt) oder ihr Nest bzw. Stock in Gefahr ist. Wespen sind aggressiver, es wurden auch scheinbar grundlose Stiche beobachtet. Durch die Giftblase sind Stiche von Bienen allerdings gefährlicher, als die relativ harmlosen Wespen- und Hornissenstiche.

Der Stachel der Biene kann mit einer Pinzette, langen Fingernägeln oder am besten mit einer Zeckenzange oder Zeckenkarte entfernt werden. Oder man wischt sie mit dem Fingernagel von der Stichstelle weg. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Giftblase nicht zusammengedrückt wird.   Dies macht aber nur innerhalb der ersten Minute nach dem Stich Sinn, da sich die Giftblase danach vollständig leert.

Homöopathische Mittel gegen Bienenstich, Wespenstich und Hornissenstich

Bevor Sie zu einem der zahlreichen Hausmittel wie Zwiebelscheiben, essigsaurer Tonerde oder Eigenurin greifen, nehmen Sie besser ein bewährtes homöopathisches Mittel. Apis C30 ist das erste Mittel der Wahl für Stiche von Bienen, Wespen und Hornissen. Die Globuli gibt es in kleinen Röhrchen zu einem oder eineinhalb Gramm und sollten immer bei der Hand sein.

Vespa crabro C30 kann bei Hornissenstichen wirkungsvoller sein, als Apis. Bei einem Stich mit einer normalen Reaktion wie stechende Schmerzen, Brennen, hellrote Schwellung und dem Gefühl, dass eine kühle Auflage lindern würde, helfen 3 Globuli Apis C30 in der Regel schnell, den Schmerz zu lindern und die Schwellung zum Abklingen zu bringen. Kühle Auflagen oder Zwiebelscheiben können zusätzlich angewendet werden.

Ein Fall aus der Praxis: Wespenstich im Mund

Bei einem Sommerfest trank eine junge Frau aus einem Glas, in dem eine Wespe war und bemerkte diese erst, als sie schon in die Innenseite der Wange gestochen worden war. Nachdem der Stich kurz untersucht wurde und sichergestellt wurde, dass es zu keiner lebensbedrohlichen Schwellung kommen konnte (der Stich war relativ nah an der Lippe), bekam die Frau eine Gabe Apis C30.

Daraufhin beruhigte sie sich, der Schmerz wurde schnell weniger und die bis dahin bereits dicke Schwellung der Wange ging innerhalb der nächsten 10 Minuten fast völlig zurück. Eine weitere Gabe war nicht notwendig, die Frau hatte noch einen ausgelassenen Nachmittag auf dem Fest.

Lesen Sie auch den zweiten Teil dieses Artikels, in dem es um allergische Reaktionen nach Bienenstichen geht.

Bildnachweis: weerachaiphoto / stock.adobe.com

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