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In der Schwangerschaft immer den Sicherheitsgurt anlegen

Lesezeit: 2 Minuten Immer noch gibt es viele Frauen, die in der Schwangerschaft darauf verzichten, den Sicherheitsgurt anzulegen. Zugegeben, der Gurt ist unbequem, aber er schützt sowohl Mutter als auch das ungeborene Baby. Achten Sie vor der Autofahrt auf den richtigen Sitz des Sicherheitsgurtes.

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In der Schwangerschaft immer den Sicherheitsgurt anlegen

In der Schwangerschaft immer den Sicherheitsgurt anlegen

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Pro Sicherheitsgurt in der Schwangerschaft

Experten raten Frauen auch während der Schwangerschaft stets den Sicherheitsgurt im Auto anzulegen. Bei einem Unfall verletzt sich die unangeschnallte Mutter erheblich und gefährdet damit auch das Baby. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Bauch gegen das Lenkrad gedrückt wird.

Ist die Mutter bei einem Unfall angeschnallt, schützen in den ersten sechs Monaten die Fruchtblase, das Fruchtwasser und der Körper der Mutter das ungeborene Baby vor Schäden. Allerdings kann ein heftiger Unfall zur Ablösung der Plazenta führen, wodurch das Baby nicht mehr genügend Sauerstoff erhält.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft ist es wichtig, den Gurt richtig anzulegen, um Verletzungen zu verringern. Trotzdem ist es ratsam, in dieser Zeit auf ausgedehnte Autofahrten zu verzichten.

Schadet der Airbag der Schwangeren?

Airbags, die der europäischen Norm entsprechen, blähen sich bei einem Unfall nur im Kopf- und Brustbereich auf. Der Bauch der Schwangeren ist nicht betroffen. Tatsächlich hilft der Airbag in der Schwangerschaft, da er vor dem Sicherheitsgurt aufgeht und somit den Druck des Gurtes abmildert. Kontrollieren Sie mit Hilfe der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs, ob Ihr Sitz den richtigen Abstand zum Airbag aufweist.

Sicherheitsgurt richtig anlegen

Bei den üblichen Dreipunktgurtsystemen führen Sie den diagonalen Gurt zwischen den Brüsten hindurch oberhalb des Babybauchs zur Seite. Der Beckengurt liegt auf keinen Fall auf dem Bauch, sondern unterhalb der Bauchkugel auf den Hüften. Auch wenn es nicht immer angenehm ist, achten Sie darauf, dass der Gurt straff anliegt. Ist der Sicherheitsgurt zu kurz, muss er durch ein längeres Exemplar ausgetauscht werden.

Sicherheitsgurte für die Schwangerschaft

Inzwischen gibt es für schwangere Frauen eine praktische Ergänzung zum Dreipunktgurt. Systeme wie zum Beispiel der BeSafe Schwangerengurt bestehen aus einer Sitzauflage mit einem Führungsband, das den Gurt unterhalb des Bauches hält. Empfehlenswert für Frauen, die in der Schwangerschaft viel Auto fahren und ständig mit dem rutschenden Gurt kämpfen.

Bildnachweis: Martinan / stock.adobe.com

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