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Homöopathie für Pflanzen: Verletzungen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben Ihre Zimmerpflanze umgetopft und jetzt lässt sie die Blätter hängen? Ihre neuer Apfelbaum ist bei Transport stark beschädigt worden? Oder die Bäume wollen nach dem Zurückschneiden einfach nicht mehr richtig austreiben? Die Homöopathie wird von unzähligen Menschen für Verletzungen erfolgreich eingesetzt – warum nicht auch für Pflanzen?

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Homöopathie für Pflanzen: Verletzungen behandeln

Homöopathie für Pflanzen: Verletzungen behandeln

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Der erfahrene Homöopath und Bio-Landwirt Kaviraj erklärt in seinem Buch Homöopathie für Garten und Landwirtschaft ausführlich, wie man homöopathische Mittel anwenden kann, um die Pflanzen gegen Schädlinge und andere Widrigkeiten so zu stärken, dass diese kein Problem mehr sind. Im praktischen Ratgeber von Christiane Maute wird dieses Wissen leichter verdaulich für den Laien und ergänzt durch zahlreiche Erfahrungen präsentiert.

So erfahren wir, dass die aus der Homöopathie bekannten Mittel Arnica und Calendula hervorragende Mittel sind, um verletzte Pflanzen zu behandeln.

Arnika für Schock nach dem Umtopfen

Arnika ist ein Schockmittel und kann für alle Formen von Schock erfolgreich angewendet werden. Ist ein Ast oder Zweig abgebrochen oder abgeknickt, sind die Wurzeln verletzt oder wurde die Pflanze Umgesetzt oder Zurückgeschnitten – Arnika ist das Mittel der Wahl.

Typisch für die Arnika Symptomatik ist, dass die Pflanze nach dem Umtopfen welken und sie dann viel Wasser benötigen. Auch Wunden nach dem Pflanzenschnitt, die anfangen zu nässen, können mit Arnika behandelt werden. Allerdings nicht direkt auf die Wunde, sondern im Gießwasser. Arnika kann auch Fäule beim Pfropfen, Geschwüre und sogar Krebs, der nach einem Schnitt oder nach einer Verletzung entstanden ist, heilen.

Arnika sorgt dafür, dass die Pflanze wieder bis in die Blattspitzen „durchblutet“ wird. Sie erholt sich schnell von der vielleicht zu rabiaten Behandlung, abgeknickte Zweige oder Stängel wachsen wieder zusammen.

Calendula – wie eine Schutzschicht um die Pflanze

Calendula hat eine beruhigende, schützende und antiseptische Wirkung auf Pflanzen wie auf Menschen. Rissige, offene Wunden, wenn Wurzeln herausgerissen wurden, verlangen eher nach Calendula. Wenn eine Pflanze gleichzeitig beschnitten und umgepflanzt wurde, ist ebenfalls Calendula das Mittel der Wahl. Es wirkt schützend und hindert das Eintreten von Krankheitserregern in offene Wunden – auch bei Nematoden. Die Pflanzen wurzeln schneller an. So hilft Calendula auch Pflanzen, die nach einem Beschnitt unter den kalten Winternächten leiden. Sturmschäden gehören ebenfalls zum Anwendungsgebiet.

Calendula kann auch vorsorglich eingesetzt werden. Vor allem wenn man Stecklinge schneidet, macht es Sinn, das Schnittende in eine Calendula-Lösung zu tauchen, um den Heilungsprozess zu fördern. Calendula kann auch direkt auf Wunden aufgetragen werden.

Dosierung

Frau Maute empfiehlt in ihrem Ratgeber eine Dosierung von 5-8 Globuli C30 oder C200 auf 10 Liter Wasser. Grundsätzlich wendet man homöopathische Mittel zunächst nur ein einziges Mal an und beobachtet dann. Bessert sich die Symptomatik, genügt diese Anwendung. Wenn nicht, muss man überlegen, ob eine weitere Dosis nötig ist oder ein anderes Mittel besser passt.

Bildnachweis: kasia / stock.adobe.com

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