Homöopathie Praxistipps

Bewährte Mittel: Arnika montana bei Prellungen, Zerrungen, Unfallfolgen

Lesezeit: 2 Minuten Arnika ist eines der homöopathischen Mittel, die heute in keinem Kindergarten fehlen. Wenn ein Kind auf dem Spielplatz von der Rutsche fällt, ist sicher eine Mutter in der Nähe, die die Arnikakügelchen zur Hand hat. So wachsen erst gar nicht riesige Beulen an der Stirn und Schreck und Schmerzen lassen schnell nach. Doch was passiert, wenn ein Kind immer wieder Arnika bekommt, weil es öfter Unfälle hat?

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Bewährte Mittel: Arnika montana bei Prellungen, Zerrungen, Unfallfolgen

Bewährte Mittel: Arnika montana bei Prellungen, Zerrungen, Unfallfolgen

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Arnika kann dabei helfen, dass die Folgen von Unfällen wie Schlagverletzungen, Zerrungen, Wunden, Überanstrengung, schmerzhafte Blutergüssen erst gar nicht schlimm werden. Doch wie alle anderen homöopathischen Mittel wirkt auch Arnika nicht nur auf   die Verletzungen ein, wenn es immer wieder gegeben wird. Was passiert dann? Das Kind entwickelt Symptome, die typisch sind für Arnika, man nennt das Arzneimittelprüfung.

Arzneimittelprüfung von Arnika montana

Die Arzneimittelprüfung ist ja eine der Grundsäulen der Homöopathie. Dafür nehmen gesunde Menschen das zu prüfende Mittel ein, in diesem Fall Arnika. Neu auftretende Symptome, wie die Ausbildung von Entzündungen, Veränderungen der Ausscheidungen oder vermehrtes Schwitzen, aber auch Veränderungen des Gemütes, der Laune und der seelischen Befindlichkeit und Träume werden genauestens beobachtet und protokolliert.

Die Gesamtheit der Symptome bilden das Arzneimittelbild wie ein Mosaik des homöopathischen Mittels.

Arnika: Psyche

Bei der Arnika Prüfung hat sich herausgestellt, dass die Prüfer/innen schlecht gelaunt reagieren, in Ruhe gelassen werden wollen und sich hartnäckig gegen die Meinung Anderer zur Wehr setzen und streiten wollen. Sie haben Angst, wenn sich jemand annähert und sie berührt, der Körper ist überempfindlich.

Furchtbare Träume lassen sie aus dem Schlaf hochfahren. Wenn sie sich verletzen, sagen sie, es tut nicht weh. Sie wollen sich gern nützlich machen, in Aktivität stürzen und achten dabei nicht darauf, dass sie sich überfordern. Sie werden auch tollkühn, so dass sich die Chance erhöht, wieder einen Unfall zu erleiden.

Arnika: Körperliche Symptome

So wie Arnika Blutungen stoppt, wenn es nach einer Verletzung gegeben wird, kann es bei der Prüfung umgekehrt die Blutungsneigung steigern. Es entstehen dann auch bei jedem kleinen Stoß blaue Flecke. Das Bett erscheint zu hart, was zu Umherwälzen und häufigem Lagewechsel führt.

Überhaupt besteht ein Wundheits- und Prellungsgefühl am ganzen Körper. Typisch ist auch, dass Atem, Schweiß und andere Absonderungen unangenehm nach faulen Eiern riechen. Arnika ist auch ein Mittel, das Einfluss auf die Nieren hat und auf die Haut.

Fazit:

Arnika ist ein wunderbares und nützliches Mittel bei Verletzungen und Unfällen. In der richtigen Dosierung wirkt es so, wie es gedacht ist, schnell und sanft. Doch sollte immer bedacht werden, dass es ja auf den ganzen Menschen geistig, seelisch und körperlich wirkt. So sollte es nicht zur Vermeidung kleiner Beulen und blauen Flecken eingesetzt werden und auch nicht unnötig oft wiederholt werden, damit nicht die Situation einer Arzneimittelprüfung entsteht.

Bildnachweis: sommersprossen / stock.adobe.com

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